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Ein kurzer Ausschnitt aus dem Leben von Gallen und Rhys. Sie haben sich schon immer durchs Leben kämpfen müssen, aber manchmal ist der Kampf nicht fair.

Genres: Reale Welt, M/M (yaoi)
1. Warnung: Depri/Emo
2. Warnung: Keine
3. Warnung: Keine

Kapitel: 1     Gelesen: Nicht möglich
Inhaltsverzeichnis

Wörter: 665     Klicks: 3347
Veröffentlicht: 09/05/12 Aktualisiert: 09/05/12
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Anmerkungen zur Geschichte
Hallo ihr Lieben. Nach ewigen Zeiten habe ich gestern mal wieder was geschrieben. Es ist nur kurz und wahrscheinlich nicht mal besonders gut. Ich bin nämlich ziemlich schlecht im Kurzgeschichten schreiben. Trotzdem habe ich beschlossen alles so kurz und bündig und unausformuliert zu lassen. Mich würde wirklich sehr interessieren, ob ihr aus dem Geschriebenen irgendwelche Gefühle heraus lesen könnt, oder ob ich das mit den Kurzgeschichten lassen soll.

Aber jetzt genug geredet. Viel Spaß beim Lesen.
Anmerkungen zum Kapitel
Gewidmet all den lieben Leuten die mich hier auf BoyxBoy unterstützen und mir meinen Arbeitsalltag versüßen.

Danke Küsschen
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1. Vergebung

Vergebung

„Es ist dir also ernst?“ Die Stimme des Blonden klang gelangweilt wie immer, doch nach knapp 10 Jahren konnte Rhys die feinen Nuancen erkennen, die die Gefühle von Gallen ausdrückten. „Du hast genau gewusst, dass es so nicht ewig gehen kann.“ „Hab ich das?“ Keine Veränderung in Mimik oder Gestik. „Verdammt Gallen du weißt doch ganz genau, dass…“ Die warmen Lippen seines Gegenübers brachten Rhys zum Schweigen. Augenblicklich vergaß der Ältere was er sagen wollte. Es war einfach zu gut. Sanft knabberte Gallen an seiner Unterlippe und er gewährte ihm Einlass.
Doch dann besann er sich, unterbrach den Kuss. Sein Blick richtete sich auf den Boden und er hörte den Blonden abfällig schnauben. „Wenn das so ist, solltest ich jetzt gehen… Viel Glück… Für dich und Sie.“ Mit diesen Worten wand sich Gallen ab und entfernte sich mit schnellen Schritten.

Rhys seufzte und fuhr sich durch seine schwarze Mähne. War es falsch, was er gerade tat? Sein Blick folgte der immer kleiner werdenden Gestallt, die sich langsam aus seinem Blickfeld entfernte. Es tat weh, doch er konnte ihn einfach nicht in diese Sache hinein ziehen. Wenn er wissen würde, was wirklich war… Gott… Nein es ging einfach nicht. Rhys lehnte sich gegen die Trauerweide, die ihre Beziehung schon seit Jahren begleitet hatte. Es war nie einfach gewesen. Sie waren sehr verschieden. Gallen eher introvertiert und zurückhalten, er selbst dagegen Partylöwe und Draufgänger, doch das alles hatte sie nie wirklich gestört. Es waren eher ihre Freunde gewesen die immer gegen die Beziehung gearbeitet hatten. Aber das war jetzt alles nicht mehr wichtig.

Tränen brannten in Gallens Augen als er sich ab wand. Er hatte gedacht… Nein, gehofft, dass nach diesem Gespräch alles wieder so sein würde wie früher, aber seine schlimmsten Befürchtungen waren wahr geworden. Vor drei Wochen hatte er Rhys das erste Mal mit ihr gesehen. Brünett, schlank, gut aussehend. Sie schienen sich blendend zu verstehen, als Gallen sie durch Zufall in einem Café erspäht hatte. Später hatte er seinen Freund zur Rede gestellt. Sie sei nur eine neue Arbeitskollegin… ha… schon klar. Deshalb hatte sich Rhys in den letzten Wochen auch so seltsam verhalten. Von wegen es war gerade viel los in der Arbeit. Jetzt liefen die Tränen ungehindert über seine Wangen. Er wollte Sie heiraten… Bei dem Gedanken wurde ihm ganz schlecht. Wie konnte er ihm das nur antun?

Mit einem leisen Quietschen öffnete sich die Tür und Rhys sah auf. „Serina… du bist schon da…“ „Ja Rhys. Du weißt doch, dass ich bei dir sein werde.“ Die Brünette kam langsam näher und strich ihm dann führsorglich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Du bist dir wirklich sicher, dass wir das tun sollen?“ Langsam nickte der Angesprochene. „Ich hab ihm gesagt, dass es vorbei ist.“ Sie setzte sich neben ihn und legte ihre Hand auf seinen Rücken. „Du weißt, dass es über dein Leben entscheidet. Über alles.“

„Ja, ich weiß. Wenn alles gut läuft, dann werde ich ihm alles erzählen.“

Gallen saß am Frühstückstisch in seine kleinen 1-Zimmer-Apparment und schlug die Zeitung auf. Er las den Politik- und Wirtschaftsteil, ließ den Sport dann komplett aus und widmete sich dem Lokalteil. Wieder nichts wirklich Interessantes. Desinteressiert blätterte er weiter und überflog die Seiten. In diesem Moment stockte er.



Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist,
Abschied zu nehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst.
Irgendwann plötzlich heißt es, damit umzugehen,
ihn auszuhalten, anzunehmen, diesen Schmerz des Sterbens,
dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.
Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.


Rhy Blackwood
*15.11.84 + 08.05.12


Es trauern um ihn all seine Freunde und Familie

Er trauert, dass er seinem Freund Gallen nicht sagte wie schwer krank er war und bittet um Vergebung.


Aktualisiert: 09/05/12
Veröffentlicht: 09/05/12
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Schlußanmerkungen zum Kapitel
So, da habt ihrs auch schon geschafft. Geschichte ist nicht gebetat. Wenn da fehler sind, sagt es ruhig.
Ich hoffe "Vergebung" hat euch wenigstens ein bisschen gefallen.

Über jeden Kommi freu ich mich und ich werde natürlich auch drauf antworten.

LG Cole
acacia_oriordan am 09/05/12 21:50
Hi,
wie kommst du darauf du könnest keine Kurzgeschichten schreiben?
Die ist doch richtig gut.
Und man kann aus den Handlungen der Charaktere schon Gefühle heraus lesen.
Ich würde gerne noch mehr in diesem Stil von dir lesen.
Vergebung
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Witch23
04/04/18 22:58
Moin rheael ^^

Witch23
13/03/18 21:44
Danke auch dir ^^

Chiyuki
13/03/18 20:51
Hoppla, alles Gute nachträglich, witch!

Witch23
12/03/18 21:50
Auch ein Danke an dich ^^

Schmetterling
12/03/18 19:10
Alles Gute zum Geburtstag nachträglich liebe Witch!

Witch23
12/03/18 18:22
Danke dir ^^

jabba
12/03/18 13:54
Wie? Wo? Wer? Was? Witch hatte gestern Geburtstag? *stellt ganz schnell noch Kuchen und Blumenstrauß hin*

split
03/03/18 15:46
XD wir müssen wohl mal ein Reinigungskomitee rausschicken.

TamSang
03/03/18 12:45
und wieder hat sich ein ....pam angemeldet *g*...

TamSang
23/02/18 07:27
ich hab nur ständig das wort Spam gelesen *lach* yoga-spam zum Beispiel... bin echt vorsichtig, was fremde, komische Links angeht... heul heute noch meinen ganzen alten Texten nach

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