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Die Abenteuer von Liam und Nathan, mich hat es gestört, dass ich hier so gut wie keine Adventure Geschichten finde. Also präsentiere ich hier meine erste Veröffentlichung, klar inspiriert von Indiana Jones Smiley Freut euch also auf verfallene Ruinen, Verfolgungsjagden durch den Regenwald, geheimnisvolle Zeichen und und und

Genres: Fantasy, Krimi, Reale Welt, M/M (yaoi)
1. Warnung: Zucker, Hetero
2. Warnung: Keine
3. Warnung: Keine

Kapitel: 3     Gelesen: Nicht möglich
Inhaltsverzeichnis

Wörter: 3053     Klicks: 20910
Veröffentlicht: 07/09/13 Aktualisiert: 17/09/13
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Anmerkungen zur Geschichte
Auch wenn die beiden sich als Brüder bezeichnen sind sie keine "Brüder" von Geburt weswegen ich was auch immer folgen mag nicht als Inzest kennzeichnen werde.
Anmerkungen zum Kapitel
Der Wahnsinn möge beginnen ZwinkerndVielen Dank an meine beta Andrea!!!
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1. Prolog

Wenn es etwas gab, das er hasste, dann war es das Gefühl von kaltem Stahl der sich gegen seinen Hinterkopf presste. Warum war er überhaupt hier? Ach ja, Nathan wollte wieder einmal Skizzen machen. Aber nicht wie ein normaler Tourist in so einen der bekannten Tempel gehen, sondern erst einmal Kilometer durch dichten Regenwald wandern, um dann in einer zunächst vollkommen Menschen verlassenen Ruine Skizzen zu machen.

Damn it, sie hatten Ihren Job erledigt, genug Geld bekommen, um die nächsten Monate über die Runden zu kommen, aber nein, sein Bruder musste mal wieder eigene Wege gehen.

Aber wer war er, dass er ihm etwas abschlagen konnte? Dafür kannte er ihn zu gut. Er wusste, wie viel es Nathan bedeutete, „etwas für die Nachwelt festzuhalten“, wie er es nannte.

Nur war diese Ruine nicht so verlassen, wie sie zunächst dachten. Während Nathan vollkommen vertieft in seine Skizzierungen war, hatte Liam sich etwas die Beine vertreten, und kaum hatte er sich etwas in der Gegen umgesehen, hatte ihn auch ein nicht besonders gut riechender Arm an den nächsten Baum gedrückt. Und nun konnte er den kalten Stahl an seinem Nacken spüren, der nichts gutes bedeutete.

Damn it, warum ließ er sich nur immer zu diesen Alleingängen hinreißen?


„Wo ist der Stein?“ fragt ihn nun eine Stimme, die klingt, als wenn jemand jeden Morgen mit Whiskey gegurgelt hat.

„Welcher Stein?“ war die einzige, dumme Frage die er in seiner Lage stellen konnte.

„Spiel nicht den Dummen, was würdest du sonst hier wollen?“

Ja, was wollte er hier, bei seinem Bruder Nachhilfe in Kunst bekommen? Die Aussicht genießen? Alles würde nur noch dämlicher klingen, als es sowieso schon tat.

Doch bevor er sich mehr Gedanken über seine beschissene Lage machen konnte, hörte er nur ein dumpfes Geräusch. Schon ließ der Druck gegen seinen Kopf nach, und er hörte ein ein leises Lachen.

„Dich kann man auch keine fünf Minuten alleine lassen, Kleiner.“

Als er sich umdrehte, sah er nur einen schmunzelnden Nathan vor sich stehen, scheinbar brauchte er nur seine Faust, um den Angreifer unschädlich zu machen.

Das war Nathan, immer direkt, und niemand würde sich mit ihm anlegen wollen. Wenn man diesen Riesen von einem Mann in seinen abgetragenen Jeans mit dem schon abgewetzten, kurzärmeligen Hemd, welches sich bedrohlich über seine nicht zu verachtenden Muskeln spannte, sah, bekam man augenblicklich ein Gefühl von Respekt.

Er dagegen wirkte er wie ein typischer Bücherwurm mit seinen mittlerweile wieder viel zu langen, hellbraunen Haaren. Er war nicht besonders kräftig gebaut, hager würde es eher treffen. Seiner dünnen Gestalt kam sein hageres Gesicht nicht zu gute. Seltsamerweise war er immer derjenige, der den Ärger anzog wie ein Magnet.

Schon seit Ihrer Kindheit musste Nathan auf ihn aufpassen - oder mehr ihn davor abhalten etwas zu tun. Das fing schon in seiner Heimat an, Afrika.

Sein Vater war das schwarze Schaf seiner Familie in England gewesen. Statt nachdem seine Frau gestorben war zu trauern, wie es sich gehörte, hatte er die Chance genutzt und war mit seinem damals gerade einmal 5 Jahre alten Sohn auf eine lange Reise gegangen.

Zunächst nach Ägypten; sein Vater war studierter Archäologe, jedoch hatte er nie die Chance gehabt, sein Wissen in der Praxis umzusetzen, immer hatte seine Familie ihn davon abgehalten, und die lieblose Ehe hatte lange Jahre seine abenteuerliche Seite unterdrückt.

Danach waren sie tiefer in dieses faszinierende Land eingedrungen. Sein Vater war fasziniert gewesen von den Bräuchen und Menschen. Er hatte sich versucht anzupassen, so gut es ihm als weißen Europäer möglich war. Schließlich hatte er sich in eine Eingeborene verliebt und sie geheiratet. Seine Familie hatte natürlich nie etwas davon erfahren. Die Ehe wäre höchstwahrscheinlich nicht rechtsgültig gewesen, erfolgte sie doch durch die Bräuche ihres Stammes. Sie hatte einen kleinen Sohn, liebevoll hatte er ihn angefangen Nathan zu nennen, da sein richtige Name ihm zu schwierig über die Lippen ging. Dabei war sein Vater nicht einmal besonders christlich gewesen.

Schließlich war Nathans Mutter an Malaria gestorben. Sein Vater hatte nicht eine Sekunde gezögert und den älteren Jungen bei sich aufgenommen. Er hatte stets versucht die Bräuche seiner Mutter zu erhalten. Jedoch starb auch sein Vater, als er siebzehn Jahre alt war.

Nur zu zweit blieb ihnen nichts übrig. Sie hätten sich trennen können, und Nathan hätte mit seinen Verwandten leben können. Jedoch wollte keiner von ihnen den anderen alleine lassen. Sie waren Brüder, nicht durch Geburt, sondern durch Liebe, nicht körperliche Liebe, sondern die gleiche Liebe, die man einem Familienmitglied schenkte. Sein Vater hatte ihn früh gelehrt, dass Familie nicht immer bedeutet, dass man die gleichen Vorfahren hat. Familie ist etwas, das auf Vertrauen basiert. Und in seinem Leben würde es niemanden geben, dem er so sehr vertraute wie Nathan.



Einige Stunden später fanden sie sich durchgeschwitzt und erschöpft in ihrem spärlich eingerichtetem Hotelzimmer wieder.

Wenn es etwas gab, was Liam hasste, war es diese unerträgliche Hitze. Natürlich hatte er sich nach Jahren in Afrika daran gewöhnt, jedoch hatten die anderen Jahre in London ihn weich gemacht, und nun in Südamerika wurde es ihm heimgezahlt.


Immer noch musste er über den seltsamen Zwischenfall in der Ruine nachdenken. Was hatte der Kerl nochmal von einem Stein gefaselt? Er konnte nur hoffen, dass das Thema mit dieser einen Begegnung erledigt war. Das letzte, was er wollte, war Ärger. Nach Monaten in Südamerika hatten Nathan und er sich etwas Ruhe in London verdient. Er konnte schon förmlich den angenehmen, herbstlichen Regen auf seiner Haut spüren.

Nathan schien wie immer in eins seiner Unmengen an Büchern vertieft zu sein. Liam würde wohl nie verstehen, wie jemand so versessen darauf sein konnte zu lesen. Natürlich las er, aber die Jahre die sein Vater ihm versucht hatte Geschichte nahe zubringen hatten gezeigt, dass er nicht dafür gemacht war. Er war ein guter Fahrer und er liebte Elektronik jeder Art, Nathan dagegen war der Bücherwurm, er hatte das Wissen. Viele Auftraggeber schienen eher Liam für die treibende Kraft zu halten, dabei war es schon immer Nathan gewesen.

Langsam begann Liam sich zu entspannen. Ein gutes Glas Whiskey oder zwei, und die Welt würde gleich ganz anders aussehen.

„Gott, diese Reliefe waren einfach nur genial!“, ließ Nathan plötzlich von sich hören. „Ich habe noch nie etwas so schönes gesehen“.

Wenn er sich erst in dieses Thema fest geredet hatte, war Nathan die nächsten Stunden für nichts anderes mehr zu gebrauchen als von alten, zerfallenen Ruinen zu schwärmen. Dennoch, Nathan würde diese Momente gegen nichts in der Welt austauschen wollten. Er fühlte sich geborgen und zuhause. Er und Liam waren das letzte bisschen ihrer Familie, das noch übrig geblieben war, und komme was wolle, niemand würde sie jemals auseinander bringen.
Aktualisiert: 13/09/13
Veröffentlicht: 07/09/13
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Schlußanmerkungen zum Kapitel
Musste ein paar Änderungen vornehmen, vielen Dank Felis für den Hinweis. Im letzten Absatz habe ich tatsächlich die Namen vertauscht (ich dachte eigentlich dass ich das korrigiert hätte....).
Nika am 07/09/13 09:13
Da ich auch Indiana Jones sehr mag, bin ich gespannt, wie sich diese Geschichte entwickeln wird.
Ein Hoch für 'Lückenfüllen'.



Antwort der Autors Lassandra (07/09/13 11:12):
Hihi , vielen Dank für Feedback Smiley ich bin auch gespannt, so wirklich weiß ich noch nicht wo mich meine Ideen hinführen werden aber ich hoffe ich kann bald ein Update hochladen Smiley
Prolog
Yavia am 07/09/13 10:53
Schreibe ein Review Tag!
Sehr schön, dass du dich selbst aufgerafft hast, eine Geschichte zum Thema Adventure zu schreiben, da sie dir hier fehlen.

Ich fand den Prolog ganz nett. Wegen der notwendigen Erklärungen zwischen den Aktionszenen, fand ich die Aktion etwas unpassend platziert. Das, was Liam am Anfang durch den Kopf geht, dauert in echt zwar nur Sekunden, es zu lesen macht es aber langwidriger.
Die lange Erklärung wo sie herkommen und wer sie sind, wirkt nach dem Erlegen des "Handlangers" für mich zusätzlich wie eine Notbremsung. Ist da nur einer? Sollten sie nicht weglaufen?
Mir ist die Aktion also sehr ruhig vorgekommen und vollkommen ungefährlich, aber das ist nur meine Ansicht.

*zwinker* Zu Liam könnte es wohl besser heißen: wenn es einiges gab, was er hasste, dann.... Der mag ja wohl vieles nicht.
Macht ihn mir gleich sympathisch. ^_^

Ich bin auf jeden Fall mal neugierig, was es mit dem Stein auf sich hat.



Antwort der Autors Lassandra (07/09/13 11:11):
Vielen dank für dein Feedback!Der "Flashback" war von mir mit Absicht so platziert damit der geneigte Leser erstmal die Vergangenheit (oder zumindest einen kleinen Teil) der beiden erfährt und die Beziehung der beiden zueinander Smiley außerdem tue ich mich mit Action schwer Zwinkernd muss ich mich erstmal dran gewöhnen. Mich hat in diesem Kapitel die Muse geküsst und ich habe einfach wild drauf los geschrieben. Was Liam betrifft, ja er ist nicht gerade der sozialste Mensch auf Erden Zwinkernd aber ich mag ihn als Charakter. Für Kritik/Anregungen/Feedback bin ich immer super dankbar also scheu dich auch gerne in Zukunft nicht Smiley
Prolog
Witch23 am 09/09/13 14:27
Damn it, sie hatten Ihren Job erledigt, warum englisch?

Ansonsten war es interessant, wobei mich dezent der Punkt stört das die beiden körperlich von der Statur schon als "Uke" und "Seme" zu sortieren sind. Wobei das eher persönliches empfinden ist finde ich es doch zu offensichtlich. Vor allem weil Liam ja scheinbar auch noch als "schwach" beschrieben rüberkommt.

Aber sonst hast du neugierig gemacht. Also zu das du weiter schreibst ^_~



Antwort der Autors Lassandra (09/09/13 18:09):
Hallo Witch Smiley vielen Dank für dein Feedback. Hierzu ein paar Erklärungen. Zu Punkt 1. Liam ist ein british boy auch wenn er nicht dort aufgewachsen ist. Deswegen flucht er gerne und viel auf Englisch. Da ich die Story hier auf deutsch schreibe wollte ich wenigstens ein bisschen was von diesem british style in den Charakter einbringen. Ich hoffe es stört nicht zu sehr Smiley

Zu Punkt 2. Ich bin kein Fan von Uke/Seme Beziehungen in Original/Fan Fics, Liam kam vielleicht etwas weicher rüber als er eigentlich ist aber er ist (auch wenn er körperlich sehr unterschiedlich zu Nathan ist) eher der Kämpfer der beiden und legt sich mit so ziemlich jeden an (genau wie er so ziemlich jeden nicht mag und so ziemlich jeder ihm auf die Nerven geht Zwinkernd Das kam in diesen Kapitel noch nicht so gut rüber deswegen werde ich das noch etwas mehr ausbauen (Kapitel 2 folgt seeeeeehr bald)In diesem Kapitel war er zugegeben sehr emotional, ich werde später auch aus Nathans Sicht schreiben.

Freut mich jedenfalls, dass ich dich neugierig gemacht habe Smiley ich hoffe ich enttäusche die Erwartungen nicht Zwinkernd
Prolog
HeisseZitrone am 11/09/13 23:37
Yay, eine Adventure-Geschichte! Stimmt, davon gibt es hier wirklich nicht viele Zwinkernd
Klingt bisher schon ziemlich interessant, bin mal gespannt, wie es weitergeht Smiley



Antwort der Autors Lassandra (12/09/13 21:54):
Hehe, vielen dank für dein Feedback! Ja das hat mich auch etwas gestört Zwinkernd Freut mich das es dir gefällt, Teil zwei ist auch schon verfügbar Smiley
Prolog
felis am 13/09/13 18:11
Vermutlich geht es nur mir so, aber ich bin gerade etwas verwirrt. Nathan ist der muskelbepackte Maler und Liam der kleinere ältere Bücherwurm. Aber warum schwärmt dann Liam von dem Relief? Und warum soll Nathan mit seinen Werken etwas für die Nachwelt erhalten wenn er doch gar nicht deren historischen Wert kennt, da er sich ja nicht mit Geschichte auskennt
Wie gesagt vielleicht gehts nur mir so. Ich werde auf jeden Fall gleich weiter lesen.



Antwort der Autors Lassandra (13/09/13 18:33):
Hallo Felis, vielen Dank für dein Review. Ups da hat sich tatsächlich ein Fehler eingeschlichen von dem ich dachte, dass ich Ihn ausgemerzt habe. Wird sofort korrigiert. Also Nathan ist der muskelbepackte Kerl der aber sehr viel mehr Ahnung von Geschichte hat als Liam der zwar aussieht wie ein Bücherwurm aber nicht wirklich einer ist. Hoffe das hat die Verwirrung etwas entwirrt Smiley
Prolog
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21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
01/01/21 02:37
*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

split
01/01/21 00:01
Frohes Neues *krach baller lärm*

split
24/12/20 23:24
Frohe Weihnachten

Niemue
24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

Witch23
20/12/20 12:51
Einen schönen vierten Advent euch allen und hoffentlich bald wieder etwas entspanntere Tage

alyssia
14/12/20 07:20
Wir gehen in die zweite Runde meiner Weihnachtsgeschichte 'Kein Weihnachtszauber' einer Geschichte ohne Glitzer und Magie, denn was bleibt, wenn der Weihnachtszauber fehlt? Der Boden der Tatsachen

Witch23
19/11/20 14:34
damit wären er drei die etwas beigetragen haben bisher ^^

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