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3. Dezember 2005

"Weihnachtszirkus"(Teil 3) von Youkita

Im Opernhaus herrschte nach Mathieus Anruf helle Aufregung. Woher sollten sie auf die Schnelle einen Ersatz nehmen? Gilbert war in Urlaub und nicht zu erreichen und eine weitere Vertretung gab es nicht. Verzweifelt hab der Intendant eine Blitzanzeige über das Radio auf. Er hoffte, dass sich darauf ein geeigneter Tänzer melden würde.

Apollo und seine Kollegen waren inzwischen mit dem Morgentraining fertig. Marius nahm den jungen Iren zur Seite.

"Apollo, wo hast du dich rumgetrieben und was sollte das gestern? Erstens siehst du aus wie Leiche auf Urlaub und zweitens war das ja wohl eine ganz miese Nummer. Langsam reicht es mir mit dir. Du bist unzuverlässig, benimmst dich wie eine Diva und tust, als seiest du etwas besseres! So jemanden wie dich können wir nicht gebrauchen! Ich habe bereits für Ersatz gesorgt. Pack deine Sachen und geh!"

Marius ließ den vollkommen entsetzten Flieger einfach in der Kälte stehen und verschwand in Richtung Zirkuswagen.

# Na prima, das musste ja früher oder später so kommen. Was mach ich denn jetzt? Mitten im Winter in einer fremden Stadt? Wir sind einer der wenigen Zirkusse, die das ganze Jahr über spielen. Am besten ich packe wirklich erst mal meine Sachen und verschwinde, bevor der Alte meinen Nachfolger in meinem Wagen unterbringt.#

Mit gesenktem Blick ging er zu seinem ehemaligen Wagen, packte seinen Seesack zusammen, steckte sich die Stöpsel seines Kopfhörers in die Ohren und verschwand.
Nachdem er ein paar Meter gelaufen war, schaltete er das Radio ein. Dort lief gerade eine Durchsage. Gesucht wurde ein junger, sehr talentierter Balletttänzer für das Pariser Opernhaus, der in der Lage war die Hauptrolle zu tanzen. Apollo zuckte zusammen. Warum suchten die so plötzlich einen Tänzer? War Armand etwa doch ernsthaft verletzt?
Nervös für er sich durch die Haare.

# Was mach ich denn jetzt? Wenn er wirklich krank ist, dann ist es meine Schuld. Ich muss für ihn tanzen, das bin ich ihm schuldig. Hoffentlich bin ich gut genug. Ich habe ja etliche Jahre ausgesetzt.#

Der junge Artist stoppte ein Taxi und fuhr auf dem schnellsten Weg zum Opernhaus. Dort war der Intendant kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Die Männer, die sich auf die Anzeige hin gemeldet hatten waren allenfalls gut genug für das Ensemble, wenn überhaupt.
Apollo hatte das Opernhaus mittlerweile erreicht und fragte an der Kasse, wo das Vortanzen stattfand. Die junge Frau lächelte ihn freundlich an und bat ihn ihr zu folgen. Dabei plapperte sie ununterbrochen.

"Darf ich fragen woher sie kommen? Sie sehen so gar nicht wie ein Franzose aus. Wie lange tanzen sie schon? Ich meine, der Herr Intendant sucht wirklich einen hervorragenden Tänzer, denn unsere Erstbesetzung ist krank geworden. Hach Vicomte de Chatelet ist eh nicht zu ersetzten! Er ist der schönste, perfekteste Tänzer den ich in meinem ganzen Leben gesehen habe. Und charmant ist er! Einfach umwerfend! Ein richtiger Kavalier. Das ist heute sehr selten!"

Der junge Ire verdrehte genervt die Augen und schaltete auf Durchzug. Erst als die Kassiererin auf Armand zu sprechen kam, wurde er hellhörig.

#Dachte ich es mir doch. Er ist ein Gentleman, ein richtiger Frauentyp. Er ist im Leben nicht schwul, auch wenn er Tänzer ist. Trotzdem muss ich das hier machen. Er braucht es ja nicht zu erfahren.#

Die Agnes sah ihn verwirrt an.

#In welcher Traumwelt ist er grade?#

Vorsichtig stupste sie ihn an der Schulter.

"Hallo? Ich sagte wir sind da. Ich habe sie bereits gemeldet und Herr Bartez wartet auf ihren Tanz!"

Erschrocken zuckte Apollo zusammen und wich automatisch einen Schritt zurück.

"Sorry, ich war in Gedanken. Vielen Dank fürs herbringen!"

Er lächelte die junge Frau an und ging, dem Intendanten entschuldigend zunickend auf die Bühne. Dort sprach er sich kurz mit dem Pianisten ab und begann. Schon nach kurzer Zeit vergaß er alles um sich herum und genoss es einfach wieder auf der Bühne zu stehen.
Jacques Bartez Betrachtete das Schauspiel fasziniert. Er hatte mit allem gerechnet, nur damit nicht.

#Der Junge ist fantastisch. Er muss die Rolle übernehmen. Ganz klar!#

Begeistert klatschte er, was Apollo unsanft aus seinen Träumen riss. Irritiert blieb er stehen und wusste erst nicht, wo er war, doch als er den anderen Mann sah fiel ihm alles wieder ein.
Verlegen senkte er den Kopf. Es war ihm peinlich, dass er sich so hatte gehen lassen, aber Jacques kam begeistert auf ihn zu.

"Junger Mann, das war fabelhaft! Wunderschön! Sie haben den Job. Allerdings kann ich ihnen nicht sagen für wie lange. Ich kann ihnen erst mal einen unbefristeten Vertrag anbieten. Natürlich verdienen sie aber in der Zeit das Gleiche wie Monsieur de Chatelet."

Apollo sah ihn entgeistert an. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sein tanzen so positiv aufgenommen wurde. Als er aber registrierte, dass er das Gehalt eines Spitzentänzers bekommen sollte, lenkte er ein.

"Verzeihen sie Monsieur, aber das kann ich nicht annehmen. Ich bin kein ausgebildeter Tänzer. Ich habe das immer nur als Hobby gemacht. Ich bin vollkommen zufrieden, wenn sie mir normales Ensemble Gehalt zahlen!"

Der Intendant traute seinen Ohren nicht.

Mr. McKellen, was sie da sagen ist ja sehr edel, aber nicht nötig. Bei uns werden die Leute nach Talent bezahlt, nicht nach dem, was auf einem Blatt Papier steht. Hier ist ihr Vertrag. Unterschreiben sie! Um 16:00 Uhr beginnen die Proben."

Damit drückte er dem Rothaarigen einen Stift und den Vertrag in die Hand. Dieser sah ihn noch einmal skeptisch an, unterzeichnete aber.

"Wunderbar! Dann kommen sie mal mit. Ich bringe sie zu ihrer Garderobe. Es ist die von Armand. Ich hoffe, das stört sie nicht. Sie können sich ja ein bisschen nach ihrem Geschmack einrichten. Übrigens, wir duzen uns hier alle. Ich hoffe, das ist in Ordnung?"

Apollo war von dem Wortschwall etwas überrascht. Vor allem dass er in Armands Garderobe gesteckt wurde, behagte ihm nicht wirklich, aber er wollte auch nicht wiedersprechen.

"Nein, das stört mich nicht und danke. Ich bin sicher, ich werde mich hier wohlfühlen."

Jacques strahlte ihn an und hielt ihm die Hand hin.

"Super! Mein Name ist Jacques und du bist Apollo? Wie kommt es zu diesem Namen? Er ist ja nicht wirklich englisch, nicht wahr?

Der Rothaarige rümpfte die Nase. Er hasste es, wenn man ihn für einen Engländer hielt.

"Nein, er ist griechisch. Meine Mutter hatte einen Faible für griechische Mythologie. Ach und noch was , ich bin Ire!"

Der Franzose blieb urplötzlich stehen und sah ihn entschuldigend an.

"Pardon, das wusste ich nicht! Hier sind wir. Das ist ab heute dein Reich! Fühl dich wie zu Hause!"

Damit öffnete er die Türe und ließ Apollo einfach stehen. Dieser starrte das Innere der Garderobe erst mal mit offenem Mund an.

# Wahnsinn, die Bude ist ja größer als mein alter Zirkuswagen und ebenso geschmackvol eingerichtet wie sein Haus. Wenn ich aufpasse, kann ich sogar hier übernachten. Ist ja alles da. Bett, Dusche, sogar ein Kühlschrank. Unglaublich!#

Als er Schritte im Gang hörte, ging er aber doch hinein und sah sich erst mal ausgiebig um. Fast zärtlich strich er über den nachtblauen Bademantel seiner heimlichen Liebe.

#Ich muss echt wahnsinnig sein. Je länger ich hier bleibe, desto schwerer wird es mir fallen zu gehen, aber andererseits erfahre ich so vielleicht was überhaupt los ist. Womöglich hat es ja gar nichts mit dem Unfall zu tun? Er sagte ja, er fühle sich krank.#

Sich mit diesen Gedanken beruhigend packte er seine Sachen aus, nahm sich eine Flache Wasser aus dem Kühlschrank und ließ sich auf das Bett fallen um etwas auszuruhen. Vorher stellte er aber den Wecker in seinem Handy, denn er wollte nicht direkt zu den ersten prben zu spät kommen.

Im Krankenhaus war die Operation unterdessen erfolgreich beendet und Armand auf sein Zimmer gebracht worden. Mathieu saß an seinem Bett, hielt seine Hand und strick ihm behutsam über das lackschwarze Haar.

"Warum hast du mir nichts erzählt? Vertraust du mir nicht mehr?"

Traurig sah er seinem Freund in die dunklen Augen. Dieser drückte die Hand des Braunhaarigen und lächelte ihn an.

"Natürlich vertraue ich dir, aber ich wollte dich nicht beunruhigen. Außerdem hab ich die Sache auch unterschätzt. Ich dachte, mit ein paar Schmerztabletten und einem heißen Bad ist die Angelegenheit bald erledigt. Scheinbar war es ja dann doch nicht so. Aber sag mal, wer tanzt jetzt eigentlich für mich? Meine Zweitbesetzung ist doch im Urlaub und somit unerreichbar!"

Besorgt sah er den Jüngeren an. Dieser erwiderte den Händedruck.

"Jacques hat einen Aufruf im Radio gestartet. Ich hörte die Durchsage als ich auf dich gewartet habe. Vermutlich hat er jemanden gefunden. Mach dir keine Sorgen. Deine Gesundheit geht erst mal vor. Aber um noch mal auf gestern zurück zu kommen. Wer war dieser rothaarige Mann? Warum war es dir so unheimlich wichtig, dass er kommt? Kennst du ihn schon länger?"

Armand wich dem bohrenden Blick seines besten Freundes aus.

"Nein, wir sind uns gestern das erste Mal begegnet. Ich war shoppen und in Eile. Da hab ich ihn sehr unsanft umgerannt, mich aber nicht weiter um ihn gekümmert und hab ihn mit einer mehr als gemeinen Beleidigung einfach stehen lassen. Zu allem Überfluss stellte ich zu Hause dann noch fest, dass ich meinen Schlüssel verloren habe und bin quasi in mein eigenes Haus eingebrochen. Als ich dann von innen die Tür aufgemacht habe, stand er vor der Tür, den Schlüssel in der Hand und sah mich nur an. Hast du ihm mal in die Augen gesehen? Se sind wundervoll, smaragdgrün und auch wenn er ernst schaut unglaublich sanft. Ich war total perplex und hab ihn erst mal reingebeten, obwohl er aussah wie ein Clochard Als er dann ein paar anerkennende Bemerkungen über meine Möbel gemacht hat, bin ich Trottel erneut unfreundlich geworden, was mir aber sofort wieder leid tat, als er mir die Erklärung für seine Fachkenntnis lieferte. Um mein Verhalten wieder gut zu machen hab ich ihm dann die Karte geschenkt, in der Hoffnung, dass er die Entschuldigung annimmt und kommt. Blöderweise hab ich aber vergessen ihn nach seinem Namen zu fragen und bin ihm nachgelaufen. Als ich ihn dann erreicht hatte, hielt ich ihn wohl unsanfter als nötig am Arm fest. Er reagierte ganz instinktiv und hat mir die Faust in den Magen gerammt. Als er mich erkannte hat er sich entschuldigt und mir angeboten mich zum Arzt zu bringen, aber ich lehnte ab. Ich empfand es nicht als so schlimm. Na und den Rest kennst du. Ich bin aufgetreten und du hast mich nach Hause gebracht.
Ich verstehe nicht, warum er einfach abgehauen ist. Hattest du denn den Eindruck, es gefällt ihm nicht?

Mathieu schüttelte nur den Kopf.

"Nein, im Gegenteil, er schien sehr fasziniert. Es kam auch ganz plötzlich und als er an mir vorbei stürmte hatte ich den Eindruck, er hätte Tränen in den Augen. Ich glaube, er dachte einfach, er hätte eh keine Chance bei dir. All das mit dem Kaffee und der Karte war nur, weil du ein schlechtes Gewissen hattest. Vielleicht ging es ihm ja wie dir und er hat sich auch Hals über Kopf in dich verliebt. Du sagst er sah aus wie ein Clodo. Dann scheint er ja eher aus ärmlichen Verhältnissen zu stammen. Vermutlich wollte er gehen, bevor er seinen Gefühle gar nicht mehr in den Griff bekam. Er hat übrigens behauptet, er hätte die Karte von seinem "Freund" bekommen. Als ich ihn daraufhin angrinste, wurde er ganz verlegen. Es schien, als schämte er sich, dass ihm das rausgerutscht ist."

Armands Gesichtsausdruck war immer trauriger und hoffnungsloser geworden. Sein Freund nahm ihn in die Arme und drückte ihn an sich.
"Ich werde ihn suchen und wenn ich mich unter die Clochards mischen muss. Ich sehe doch, dass du nicht mehr glücklich sein kannst, bis das Missverständnis aus der Welt ist!"

damit drückte er den Älteren noch mal fest an sich und verschwand. Dieser sah ihm nur hinterher.

"Danke! Du weißt gar nicht, was mir das bedeutet. Wenn ich dich nicht hätte, dann...!"

Mathieu unterbrach ihn.

"...dann wärst du wahrscheinlich nicht lebensfähig!"

Grinsend verließ er das Zimmer und machte sich auf die Suche nach einem Clodo der keiner war. Armand ließ sich in seine Kissen sinken und schlief ein. Das Gespräch hatte ihn sehr angestrengt.

In der Zwischenzeit war es 16:00 Uhr geworden und Apollo begab sich zum großen Saal zu den Proben. Die Ensembleleute begrüßten ihn freundlich und alles verlief harmonisch. Zwei Stunden später klingelte eine Glocke und die Leute hörten mit dem Tanzen auf. Ein ca. 30 jähriger Tänzer kam auf den jungen Iren zu und erklärte ihm, dass dies das Zeichen zum Abendessen war. Dieser bedankte sich höflich und folgte den anderen in den Speisesaal, wo ihnen ein köstliches Buffet angeboten wurde. Der ehemalige Zirkusartist kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und genoss die leckeren Speisen. Im Zirkus war das Essen mehr als dürftig gewesen. Außerdem hatte er sich dort an Marius' Diätplan halten müssen. Nach dem Abendessen zerstreute sich die Gruppe um sich für die Vorstellung zurecht zu machen. Auch Apollo ging in seinen Garderobe um sich umzuziehen du zu schminken.

Mathieu war inzwischen kreuz und quer durch Paris gefahren und suchte nach Apollo. Er wollte für heute schon aufgeben, als sein Blick auf ein Zirkusplakat fiel. Einer der Artisten erinnerte ihn stark an den jungen Iren und er betrachtete sich das Plakat etwas genauer. Tatsächlich stand unter dem Bild: "Die Stars der Manege, der fliegende Liebesgott Apollo und seine Truppe!"

#Mon Dieu, was für eine kitschige Ankündigung! Aber der Flieger ist eindeutig Apollo! Glück muss der Mensch haben.#

Ohne zu zögern stoppte er ein Taxi und erreichte kurze Zeit später den Platz auf dem das Zelt stand. Erstaunt sah er sich um. Nach dem Plakat hatte er etwas besseres als diesen ärmlichen Wanderzirkus erwartet. Langsam ging er durch die Reihe der, zumeist heruntergekommenen, Wagen in der Hoffnung Apollo hier zu finden. Tatsächlich fand er nach kurzem suchen einen dreckigen und verrosteten Wagen, auf dem der Name des Iren stand. Er wollte schon freudig klopfen, als die Tür von innen aufging und ein ihm vollkommen fremder Mann vor ihm stand.
Dieser sah ihn unfreundlich an.

"Was wollen sie hier? Fremde haben hier nichts verloren. Verschwinden sie!"

Mathieu starrte ihn entgeistert an. Ließ sich aber von der Unfreundlichkeit des Fremden nicht beeindrucken.

"Ich suche jemanden. Sein Name ist Apollo. Ist er hier? Das ist doch sein Wagen, nicht wahr?"

Marius nickte und schüttelte gleichzeitig den Kopf.

"Ja und nein! Ja das war Apollos Wagen und nein, er ist nicht da. Ich habe ihn gefeuert. Leider, denn sein Nachfolger ist eine Katastrophe. Das kommt davon, wenn man Leute ungesehen einstellt. Was wollen sie den von ihm? Ach Moment, sie sind der Schnösel, mit dem er den Unfall hatte, stimmt' s? Ich dachte die Sache sein geklärt?"

Neugierig sah er den elegant gekleideten Mann vor sich an. Dieser zog bei dem Wort "Schnösel" nur die Brauen zusammen, reagierte aber nicht weiter darauf.

"Ja, ich komme von dem Herrn, mit dem Herr McKellen den Unfall hatte. Es gibt da noch ein Missverständnis, das mein Herr gerne aufklären würde. Darum suche ich Apollo. Wissen sie, wo ich ihn finden könnte? Gastiert vielleicht noch ein Zirkus in der Stadt zu dem er hätte gehen können?"

Kühl sah Mathieu ihm in die Augen. Der blonde Schwede rümpfte die Nase. Dieses arrogante Getue passte ihm nicht, aber er wollte den Fremden nicht noch mehr verärgern.

"Ich hoffe nicht. Ich suche ihn auch. Wie gesagt, ich brauche ihn! Falls sie ihn finden schicken sie ihn doch bitte zurück. Sagen sie ihm, es tut mir leid und wir können über alles reden! Jetzt entschuldigen sie mich bitte. Ich habe gleich Vorstellung und muss mich noch umziehen."

Damit ließ er den jungen Butler einfach stehen und verschwand in Richtung Umkleidewagen.
Dieser sah ihm hinterher. Connard! Bildet sich wohl ein er wäre sonst wer! Wie konnte Apollo bloß mit einem Kerl wie dem arbeiten? Hm, was mache ich denn jetzt? Am besten, ich gebe es für heute auf. Es ist saukalt und auch schon dunkel. Morgen ist auch noch ein Tag. Außerdem wird er jetzt wohl irgendwo in einer Herberge sein. Da find ich ihn nie.#

Betrübt machte er sich auf den Weg zu Armands Haus, das gar nicht so weit vom Zirkusplatz entfernt lag.
Apollo hatte inzwischen seine erste Vorstellung erfolgreich hinter sich gebracht und saß, sich abschminkend in der Garderobe. Seine Kollegen klopften nach und nach an die Türe um sich zu verabschieden. Auch Jacques steckte kurz den Kopf zur Tür rein um ihm zu gratulieren und bat ihn wenn er ging einfach den Hinterausgang zu nehmen und abzuschließen. Den Schlüssel warf er ihm aufs Bett.
Der junge Ire seufzte erleichtert auf. Jetzt konnte er ohne Probleme hier bleiben und kommen und gehen wann er wollte. Nach dem Abschminken sprang er noch mal kurz unter die Dusche, zog sich sein Nachtzeug an und legte sich schlafen. Sein letzter Gedanke galt Armand.


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Snoopy279
16/05/21 18:14
gerne natürlich auch die, die Fanfiktion lesen/Fanfiktionschreiber einfach unterstützen wollen

Snoopy279
16/05/21 18:14
alle, die auch Fanfiktion schreiben, bitte bei der Petition mitmachen, damit das auch in Zukunft möglich bleibt!
http://chng.it/WnwVCzxGff


jabba
21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
01/01/21 02:37
*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

split
01/01/21 00:01
Frohes Neues *krach baller lärm*

split
24/12/20 23:24
Frohe Weihnachten

Niemue
24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

Witch23
20/12/20 12:51
Einen schönen vierten Advent euch allen und hoffentlich bald wieder etwas entspanntere Tage

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