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7. Dezember 2005

"Eine nicht ganz weihnachtliche Weihnachtsgeschichte"(Teil 1) von Baraquel


Genres: Romanze, Drama
Kommentar: Ich habe nichts bei dieser Geschichte Gedacht, habe sie mir
einfach nur so aus dem Ärmel geschüttelt und sie in meiner Freien Zeit bei
der Arbeit geschrieben. Ich hoffe das Sie gut genug für den Adventskalender
ist, oder ist sie zu deprimierend? Ich habe mir Mühe gegeben das etwas zu
verringern. Eigentlich schreibe ich keine sap, Geschichten. Also viel spaß
beim Lesen.

Gedankenverloren sitzt Yu am Fenster seines Zimmers, das er zum glück ganz
alleine Bewohnen darf, dafür hat er sich extra eingesetzt. Auf dem Hof
Marschieren die Soldaten, die Kadetten wuseln aufgeregt von einer Seite auf
die andere ohne wirklich zu wissen wo sie hinsollen. Manche sitzen auch nur
auf der Wiese. Etwas weiter weg hört er die Flieger landen und starten. Die
Trainingshalle ist auch noch beleuchtet. Seufzend blickt er auf die
Armbanduhr. //Schon halb acht, wann kommt endlich Major Winner. Er will mich
doch noch in den neuen Kampfflieger einweisen.// Vor seinem Wohntrakt
bemerkt er drei Hochrangige Offiziere. //Was wollen die den hier?// Seit
genau drei Jahren und vier Monaten ist er auf einer Air Force Basis in
Deutschland Stationiert. Sieben Jahre davor hat er die Akademie besucht und
hat eine Spezial Ausbildung der Army besucht. Er gehört zu den besten
Kampfpiloten der Vereinigten Staaten. Er wird sogar vom Präsidenten
gesponsert.
Plötzlich klopft es an seiner Tür. Mit Schwung springt er von der
Fensterbank und öffnet sie. Vor ihm stehen die drei Offiziere die er schon
draußen gesehen hat. „Ja was gibt es?“ „Kapitän Hatori wir müssen mit ihnen
sprechen können wir reinkommen?“ „Ja sicher.“ Der Japaner tritt zur Seite
und die Männer kommen herein und setzen sich mit Yu an den Tisch. „Hatori
die Sache ist etwas kompliziert geworden in Amerika hat deinen Stand der
Präsident ja genehmigt und deshalb werden keine Fragen gestellt, aber hier
ist es was anderes. Es werden schon Gerüchte wach, von wegen Kinder
versuchen oder Misshandlungen. Da du erst siebzehn bist und hier achtet man
sehr darauf, dass man zur Schule geht. Darum hat der Präsident entschieden,
dass du hier ein Jahr, bis zu volljährig bist zur Schule gehst. In der Zeit
wirst du vom Dienst entbunden. Morgen wirst du in die Schule gehen die wir
ausgewählt haben.“ Berichtet General Ginster.

Fassungslos sieht Yu die Männer an. „Ich weiß was sie sagen wollen.“ Sagt
Major Rider. „Aber das ist ein Befehl von ganz oben, da kann man nichts
machen.“ „Aber ich war noch nie in einer Zivilen Schule gewesen. Ich habe
doch schon eine Ausbildung.“ Versucht er doch irgendwie die Entscheidung
herumzureißen. „Dann kannst du das ja als Neue Mission sehen. Du bekommst
eine Eigene Wohnung die wir schon gemietet haben und ein Auto haben wir auch
für dich bereitgestellt. Wenn du irgendwas brauchst musst du einfach
anrufen.“ Erklärt der General und steht auf, gefolgt von den anderen. „Aber
habe ich nicht auch noch eine Wort mitzureden?!“ „Morgen!“ Und schon gehen
sie aus dem Zimmer und lassen den Pechschwarzhaarigen Jungen alleine zurück.
//Das darf doch nicht war sein, warum ausgerechnet ich. Kann denen das nicht
früher einfallen, so um die zehn Jahre früher vielleicht. Schule so ein
scheiß, ich saß ganze sechs Jahre in der Schule das reicht doch wohl, ich
weiß alles was ich wissen muss.//
Schlecht gelaunt legt er sich spät am Abend, zum trotz, ins Bett. Allerdings
merkt er am Morgen das dass nicht so eine Gute Idee war, den die Glocken
läuteten schon um fünf Uhr. Tot müde und mit arg verwuschelten Haaren steht
er auf und macht sich fertig. In weiteren zehn Minuten steht er in der
Kaserne, kaum einer ist da, da alle zum Training sind. „Gut Hatori, dann
weigerst du doch also nicht.“ Spricht ihn General Ginster an als er sich zu
ihm an den Tisch setzt. „Hätte das den Sinn gemacht?“ erwidert er
verschlafen. „Nein nicht wirklich.“ „Na also.“
Nach dem Essen geht er zurück in sein Zimmer und packt seine paar Sachen
zusammen. Mit schweren Herzens schließt er dann die Tür den Schlüssel steckt
er aber in seine Tasche. Da kommt niemand ohne seine Erlaubnis herein. Auf
dem Parkplatz wird er schon von Major Rider begrüßt und zu seinem Auto
geführt. Ein schwarzer Mercedes mit aufklappbarem Dach. „Hey super, das ist
wohl das einzig Positive an der Sache was?“ bemerkt Yu. „Ach was sehen sie
doch nicht immer alles so schwarz. Wir hören sicher noch voneinander. Also
viel spaß.“ Kommentarlos steigt Yu in den Wagen und startet sofort den
Motore. Am Tor Salotieren die Soldaten und machen die Schranke auf. Bis in
die Stadt braucht er eine halbe stunde. Die meisten Fenster sind noch
dunkel. Vereinzelnd sieht er schon Schulkinder auf den Bus warten, oder mit
dem Fahrrad fahren. Vor einem kleinen Haus mitten in der Stadt bleibt er
stehen und parkt auf seinem Parkplatz. //Na ja sie haben sich ja schon mühe
gegeben mit der Auswahl des Hauses, dass muss man ihnen lassen, ich glaube
so kann ich es schon aushalten. Vielleicht sollte ich positiver an die Sache
gehen, ich muss nicht morgens so früh aufstehen, habe nur einen halben Tag
Schule und kann machen was immer ich will. Und das Beste ich habe ein ganzes
Haus für mich alleine.// Schon besser gelaunt steigt er aus, holt seine
Tasche aus dem Kofferraum und geht zum Eingang. Aus der Jackentasche holt er
den Haustürschlüssel. Yu kommt in einen kleinen geschmackvoll eingerichteten
Flur. Von dem fünf Zimmern abgehen. Die Küche die durch eine Trennwand von
dem Esszimmer getrennt wird, dem Wohnzimmer, wo eine Glastür in dem Garten
führt, dem Schlafzimmer, an dem ein kleines Badezimmer angrenzt, dem
Badezimmer und dem Arbeitszimmer. Seine Tasche stellt er erstmal ins
Schlafzimmer. Im Arbeitszimmer findet er eine Schultasche, die er am
liebsten gleich wieder in die hinterste Ecke des Hauses geworfen hätte, doch
ein kleiner Blick auf die Uhr zeigt ihm, dass es schon viertel nach sieben
ist und dass er los muss. Vielleicht hätte er doch nicht auf die Uhr gesehen
und er währe zu spät gekommen, dann hätte er nicht den ganzen Unterricht
mitmachen brauchen. Aber was soll’s, so ist er nun mal, kann einfach nicht
zu spät kommen auch wenn er wollte, da macht ihm sein Gewissen einen strich
durch die Rechnung.

Yu hat sich eine weite graue Hose angezogen und ein weites schwarzes Hemd,
was so wunderbar mit seinen Haaren verschmilzt. Dann nimmt er sich die blaue
Tasche auf den Rücken und geht aus dem Haus. Den Schlüssel hat er sich an
ein Band behäng und steckt sie in die Hosentasche. Jetzt, findet er, sieht
er aus wie ein ganz normaler Schuljunge. Währe da nicht seine Neun
Millimeter die er in seinen Rucksack gesteckt hat, aber die sieht ja keiner,
dafür wird er sorgen, denn sonst bekommt er ärger und das nicht zu wenig.
Gemächlich schlendert er den Weg zur Schule, dass er gerade noch rechtzeitig
ins Sekretärriat kommt. Dort wird er auch gleich von seiner Klassenlehrerin
empfangen, die schon auf ihn gewartet hat.

„Du bist also Yu Hatori. Mein Name ist Schweiger und bin die
Klassenlehrerin, also wenn du fragen hast, dann komm zu mir.“ Sagt sie
freundlich. Sie gehen zusammen zur Klasse. Schweigend folgt er ihr. „Du
brauchst keine Angst zu haben. Die Leute in deiner Klasse sind alle ganz
nett.“ Erwidert sie. „Ich habe keine Angst.“ Antwortet er trotzig. Frau
Schweiger öffnet die Tür und schiebt Yu vor sich in die Klasse. „Guten
Morgen, darf ich euch euren neuen Schüler vorstellen? Das ist Yu Hatori, er
kommt aus Amerika. Ich hoffe ihr werdet euch gut vertragen.“ Sagt sie und
weißt auf einen lehren platz in der Zweiten Reihe neben einem Jungen. „Gut,
dann wollen wir mit Geschichte anfangen. Holt die Bücher raus und schlagt
Seite 48 Auf.“ Yu stellt seine Tasche neben sich und holt seine Federtasche
und den Collegeblock raus um sie ordentlich auf den Tisch zu legen. //Dann
willkommen in deinem neuen Leben. Tag eins als Normaler Schüler.// Er
bemerkt das ihm ein Buch halb auf sein Tisch geschoben wird und wird aus
seinen Gedanken geschreckt. „Hier, damit du auch mitlesen kannst.“ Sagt der
Junge neben ihm freundlich. „Danke.“ Erwidert er leise. //Die
Industrialisierung. Weit sind sie ja nicht gekommen.// Seufzend lehnt er
seinen Kopf auf die Hand und schaut ohne wirklich was zu sehen in das Buch.
//Acht Uhr. Jetzt würde ich was Essen. Und dann hätte ich Flugtraining. Mir
fehlt das Fliegen jetzt schon.// Neugierig sieht er sich in der Klasse um.
Es sind mehr Jungen als Mädchen in der Klasse. Die Mädchen sind alle knapp
bekleidet und alle aufgedonnert wie sonnst was. //Allerdings gibt es hier
echt gute aussichten. Wenn die Mädels bei uns auch mal so rumlaufen würden
gäbe es öfter mal was zu gucken. Echt heiß hier.// Plötzlich merkt er das er
ein Mädchen schon fast anstarrt und verträumt anlächelt, ihr grinsen holt
ihn aus dem träumen zurück. Sie zwinkert ihm zu. Grinsend dreht er sich
wider nach vorne. //wirklich nicht übel hier.//
Um halb zehn läuten die Glocken zur Pause, alle springen auf. Manchen
drängen sich um ihn um mehr über den neuen zu erfahren.
Ja er ist in Japan geboren worden und mit zwei Jahren ist er nach Amerika
gekommen. Seine Eltern wohnen immer noch da. Er wollte hier in Deutschland
eine Ausbildung als Ingenieur machen und dann zurück in die Staaten fliegen.

„Okay, jetzt aber raus in die Pause, ihr könnt draußen noch weiter reden.
Daniel, vielleicht, kannst du Yu etwas rumführen und ihm alles zeigen.“
Unterbricht sie die Lehrerin. Daniel nickt stumm und stellt sich neben ihm.
Der Japaner sieht ihn von der Seite an. //Was ist das den für ein Junge.
Glaubt er ich bringe ihn gleich um?// „Wollen wir dann gehen?“ fragt er als
kein Anzeichen kommt das sie rausgehen. „Ist gut.“ Schweigend gehen die
nebeneinander her. „Das hier ist das Lehrerzimmer und das Zimmer des
Direktors. Dahinten ist der Kopierraum.“ Sie verlassen das Gebäude. Der
Pausenhof wird durch eine Glaswand mit Flügeltüren getrennt. „Der Teil
dahinten ist der Raucherhof, hier ist Nichtraucher.“ Dann kommen sie in das
zweite Gebäude. „Hier ist der Filmraum, der Chemieraum und die Klassen der
Oberstufe. Sie gehen durch das Gebäude bis zu einer Glastür. Davor bleibt
Daniel stehen. „Dahinten sind die Parkplätze für die Schüler und Lehrer. An
der Schule befinden sich 500 Schüler und 65 Lehrer.“ Sie gehen wieder
zurück. „Wehr zu spät kommt muss am ende die fehlenden Minuten nachholen.
Wenn man bei einer Klassenarbeit Krank ist muss man sich Telefonisch
abmelden sonnst kann man die Arbeit nicht nachschreiben und man bekommt eine
sechs.“ Erklärt er sachlich aber zurückhaltend. „Und wie heißt du?“ fragt Yu
nebenbei. „Was?“ Verwirrt sieht Daniel ihn an. „Dein Name? Wie ist er?
Schließlich sitzen wir zusammen.“ „Ahm… ich heiße Daniel Wenz.“ „Daniel
also. Ich bin Yu, freut mich.“ Lächelnd reicht er ihm seine Hand. Daniel
ergreift sie. Yu muss feststellen das sie viel schmaler ist als bei anderen
Jungen und Männern die er schon die Hand gegeben hat und das waren nicht
wenige. Verwundert sieht er sie an. „Ähm was soll den das?“ fragt Daniel
unsicher. „Deine Hand ist irgendwie komisch. Ein bisschen dünn für einen
Jungen.“ Sagt er offen heraus. Schnell zieht Daniel seine Hand wider zurück.
„Das geht dich gar nichts an.“ Fährt er den schwarzhaarigen an und flüchtet
förmlich vor ihm. //Was ist den mit dem los? Ich wollte ihn doch nicht
angreifen. Oh typisch Schüler. Bei der Army sagt jeder was er denkt und es
gibt kein Getuschel. Zumindest in der Einheit wo ich war. Wie lästig, hier
muss man wirklich aufpassen was man sagt.// In Gedanken versunken macht er
sich auf den Weg zurück zur Klasse, die er auch schnell findet. Gegenüber
bemerkt er die Tür zu der Herrentoilette die er auch gleich aufsucht. Hinten
an der Wand sieht er drei Jugendliche die sich anscheinend mit einem vierten
unterhalten. Doch auf einmal wird er hart gegen die Kacheln gedrückt.
Keuchend Atmet er aus. Schnell machen sich die anderen die sich noch in dem
Raum befinden aus dem Staub. //Was geht den jetzt ab?//
„Sei bloß nicht so großkotzig nur weil der neue neben dir sitzt. Du stehst
trotzdem noch unter uns ja! Und wenn du nicht das tust was ich dir sage geht
es dir dreckig, merk dir das!“ droht der größte. Yu geht auf die Gruppe zu.
„Gibt es Probleme hier?“ fragt er unschuldig. Ruckartig drehen sie sich um.
„Das gleiche gilt auch für dich. Stell dich uns nicht in den Weg verstanden?
Nur weil du neu bist heißt das nicht das du verschont wirst jeder ist dran.“
grinsend gehen sie wider aus dem Raum. Schwer Atmend lehnt sich Daniel an
die Wand. „Alles in Ordnung mit dir?“ will er wissen. „Ja geht schon, ich
bin ja daran gewöhnt.“ Gemeinsam gehen sie beim klingeln zurück in die
Klasse. Yu sieht sofort auf die Jugendlichen in der Toilette. Grinsend sehen
sie ihnen entgegen. Einer zeigt Geradewecks auf ihn selbst. Freundlich
lächelt Yu zurück.

Nach der Schule packt Yu seine Sachen und die neuen Bücher die er bekommen
hat in die Tasche. Zusammen mit Daniel geht er raus. „Und was macht man so
nach der Schule?“ fragt Yu. „Na ja manche gehen in die Stadt und Essen da
was oder gehen einkaufen. „Und du?“ „Ich gehe eigentlich nach Hause. Ich
will Fred und den anderen nicht über den Weg laufen.“ „Oh verstehe. Aber
wenn wir zusammen gehen machen die sicher nichts, also lass uns auch in die
Stadt gehen.“ Schlägt er vor. „Na gut.“
Also wenn er ehrlich ist dann war er noch nie so richtig in der Stadt. So
viel Menschen die einfach nur umherwuseln und schwere Einkaufstüten tragen
und allen möglichen Leuten erzählen, dass sie kein Geld mehr haben. Die
ganzen Bäcker und Restaurants über all zuwischen den Läden. Soviel Essen hat
er selten gesehen. Begeistert sieht er sich um. „Sag mal, du sieht ja fast
so aus als ob du noch nie einkaufen warst.“ Bemerkt Daniel. „Ach na ja. Es
ist schon selten. Die meiste Zeit lerne ich und Taschengeld habe ich ja auch
keines bekommen.“ „Ach so.“
Plötzlich berührt ihn jemand an der Schulter und hält ihn zurück. Verwundert
dreht er sich um und sieht diesen Fred genau vor sich. „Na sieh mal einer
an. Daniel seit wann bist du den in der Stadt. Hast du den auch Geld bei
dir? Ich habe meins nämlich zuhause vergessen.“ Sagt Fred. Hecktisch kramt
Daniel in seiner Tasche. „Hey, was soll den das? Er ist doch nicht eure
Bank. Wenn ihr kein Geld habt müsst ihr halt sparen.“ Bemerkt Yu. „Seht euch
diesen Klugscheißer an.“ Blitzschnell geht Fred auf ihn los und schubst ihn
zu Boden. Daniel springt erschrocken zur Seite. „Yu!“ Langsam rappelt er
sich wieder auf. Dann sieht er Fred finster an. „Mach das noch einmal und du
wirst es bereuen.“ Zischt er wütend. „Soll ich jetzt etwa vor dir Angst
haben.“ Lachend sieht er zu seinen Kollegen. So schnell, dass Fred nicht
mehr reagieren kann schlägt Yu zu. Vor schmerzen schreiend geht er zu Boden.
Schluchzend hält er seine Nase aus der Blut sprudelt. „Sprich Daniel oder
mich noch einmal an und ich breche dir noch einiges mehr als nur deine
Nase.“ Sagt er zu den Fassungslos schauenden Jungen. „Komm Daniel wir gehen
weiter.“ Ohne sich noch einmal umzusehen zieht er den sprachlosen Jungen
hinter sich her.
„Yu du bist aber ganz schön stark, machst du Kampfsport?“ fragt er
begeistert. „Ja etwas.“
Vor einem kleinen Cafe bleiben sie stehen und beschließen gleich hinein zu
gehen. Daniel bestellt sich einen Kakao und Yu einen Tee. „Danke, dass du
mich beschützt hast. Meine Mutter währe wieder sauer geworden wenn mir schon
wieder Geld fehlt.“ „Machen die das etwa häufiger?“ „Ja, aber mich haben sie
besonders auf dem Kieker, ich weiß auch nicht warum.“ „Wie auch immer, dich
belästigen sie auf jeden fall nicht mehr und wenn doch kümmere ich mich um
sie.“ „Danke du bist irgendwie andres als die anderen alle.“ „Meinst du? Na
ja ich weiß nicht.“
Auf einmal klingelt Yus Handy in der Hosentasche. Neugierig nimmt er es in
die Hand und schaut erst einmal auf das Display. „Oh man.“ Schnell drück er
auf die grüne Abhebe taste. „Ja Hatori.“ „Hatori wo zum Teufel stecken
sie?!“ brüllt ihn Major Lukos an. „Ähm in einem Cafe in der Stadt.“
Entgegnet er entschuldigend. „Was haben sie da verloren? Ich warte schon
seit fast einer Stunde auf sie.“ „Entschuldigung ich wusste nicht, dass mich
einer besuchen wollte. Das hat mir General Ginster nicht gesagt.“ „Dann
wissen sie es jetzt, zwei mal die Woche kommt ein Offizier vorbei um zu
schauen ob alles im grünen Bereicht ist.“ Man hört schon das schnaufen am
anderen ende der Leitung. „Major sie sollten sich nicht so aufregen. Ich
komme ja gleich, aber…“ kurz schaut er auf Daniel der mit gesenktem Kopf an
seinem Kakao schlürft. „ich komme nicht alleine. Ich habe einen guten Freund
kennen gelernt.“ „Das ist ja ganz reizend meinet wegen. Bis gleich.“ Dann
hört er nur noch das Tuten in der Leitung.
Bei seinem Name sah Daniel überrascht auf. „Einen guten Freund?“ „Ja hey
warum nicht. Ich habe mich mit diesem Idioten geprügelt, du zeigst mir die
Stadt und gemeinsam trinken wir was, also wenn das keine guten Freunde
sind.“ Erfreut strahlt Daniel ihn an. „Aber es tut mir leid, dass du wegen
mir ärger bekommen hast.“ „Ach was, das ist doch nicht deine Schuld, ich
wollte doch mit dir in die Stadt gehen. Also komm ich zeige dir mein neues
Zuhause in das ich eingezogen bin.“ Schnell bezahlen sie und verlassen das
Cafe.
„Sag mal warum hast du diesen Mann Major genannt, geht dein Vater zur
Luftwaffe?“ Erschrocken hält Yu seine Luft an. //Du Idiot wenn jemand
erfährt warum du hier bist ist alles aus.// „Ja genau. Mein Vater ist in der
Amerikanischen Luftwaffe und hat mir das Haus gesponsert. Und damit ich
nicht ganz alleine bin scheint er mir noch jemanden beauftragt zu haben mich
zu betreuen.“ //Gute Ausrede Hatori, du musst besser aufpassen sonst kannst
du deinen Arsch bald nicht mehr aus der Schlinge ziehen.// „Das ist aber
nett von ihm.“ Eine viertel Stunde laufen sie bis sie zu Yus Haus kommen.
Vor dem Eingang steht ein großer dunkel blauer BMW, aus dem auch gleich ein
großer kräftiger Mann aussteigt. „Hatori, na endlich.“ Fährt er ihn barsch
an ohne auf Daniel zu achten er erschrocken zusammenzuckt. „Lukos, wie
schön, wie ist das Leben.“ Begrüßt er den Major gut gelaunt. „Halten sie die
Klappe. Füllen sie jeden Tag dieses Protokoll aus. Damit wir das zu den
Akten legen und ihren Tagesablauf nachvollziehen können.“ „Alles klar so wie
ein Überwachungsstaat.“ „Klappe halten und schreiben. Am Wochenende kommt
ein Kadett und holt sie ab. Also machen sie alles ordentlich.“ Schon steigt
er wider in das Auto und fährt mit Quietschenden Reifen los. Sprachlos
schaut Daniel ihm hinterher. „Was sollte das denn jetzt.“ Fragt er. „Ach
Vater macht sich nur sorgen um mich.“ Redet er sich raus. //Verdammt dieser
blöde Major Lukos hätte auch etwas vorsichtiger sein können.// „Komm mit
rein.“ Sagt er schließlich.


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Snoopy279
16/05/21 18:14
gerne natürlich auch die, die Fanfiktion lesen/Fanfiktionschreiber einfach unterstützen wollen

Snoopy279
16/05/21 18:14
alle, die auch Fanfiktion schreiben, bitte bei der Petition mitmachen, damit das auch in Zukunft möglich bleibt!
http://chng.it/WnwVCzxGff


jabba
21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
01/01/21 02:37
*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

split
01/01/21 00:01
Frohes Neues *krach baller lärm*

split
24/12/20 23:24
Frohe Weihnachten

Niemue
24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

Witch23
20/12/20 12:51
Einen schönen vierten Advent euch allen und hoffentlich bald wieder etwas entspanntere Tage

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