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Der letzte Sommer

von Wizzard [Ab 12] [Reviews - 14] (Abgeschlossen)
Als Lukas ihn zum ersten Mal küsste, nahm Jannik das einfach als ein Bestandteil ihrer noch nie so ganz normalen Freundschaft hin. Erst jetzt dachte er, er hätte das alles verhindern müssen.

Genres: Reale Welt, M/M (yaoi)
1. Warnung: Keine
2. Warnung: Keine
3. Warnung: Keine

Kapitel: 3     Gelesen: Nicht möglich
Inhaltsverzeichnis

Wörter: 13625     Klicks: 21622
Veröffentlicht: 23/06/13 Aktualisiert: 14/07/13
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Anmerkungen zur Geschichte
Der Schauplatz der Geschichte ist real, aber ansonsten ist alles frei erfunden und Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind reiner Zufall.

Ich wünsche allen viel Vergnügen! ^.^
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1. Teil 1

Der letzte Sommer


Teil 1

Jannik zuckte zusammen, als ihm der Kopfhörer aus seinem Ohr gezogen wurde und Annika grinsend vor ihm stand.

„Lass das nicht deine Mutter sehen, mit dem Anzug auf dem Gras. Oh Mann...“
Und damit setzte sie sich neben ihn, allerdings achtete sie sehr darauf, dass ihr Kleid nicht knitterte. Und was für ein Kleid sie trug! Es war kurz und der Stoff leuchtete, wo die Sonne darauf fiel. Annika lachte und knuffte ihn mit der Schulter an.
„Was?“

„Nichts, nur…. Wow, du siehst großartig aus. Seegrün…, einfach nur wow.“

„Tja, wenn ich schon mit meinem Klamottenstil breche, dann wenigstens richtig. Dachtest du, ich komme in Schwarz? Es ist Sommer, Mann.“
Allerdings schien sie sich über das Kompliment sehr zu freuen, denn sie lächelte und ihre Wangen röteten sich leicht.

„Was hörst du?“ Sie fischte nach dem Kopfhörer und schob ihn sich ins Ohr. „Oh, das kenne ich, ist aber schon alt. Das lief früher immer bei meiner Sis.“

„Lostprophets. Last Summer. Das höre ich im Moment ständig.“

Vorne im Pausenhof nahm der Lärm zu und immer wieder wuselte einer der Schüler aus der Jahrgangsstufe Eins an ihnen vorbei, um etwas für den Sektempfang zu organisieren. Im Player sangen die Lostprophets vom letzten Sommer in ihrer Heimatstadt und davon, dass man sich irgendwann von all dem verabschieden musste.

Annika seufzte und lehnte ihren Kopf an seine Schulter.
„Süßer, das wird schon. Es ist nicht vorbei, bis die fette Lady singt.“
Damit umarmte sie ihn kurz, aber fest und klopfte ihm abschließend auf den Rücken.
„Komm, wir holen uns was, bevor die anderen uns noch alles wegtrinken. Und dann rocken wir die Bude.“

Sie rappelte sich auf und strich ihr Kleid hinten glatt, bevor sie Jannik auf die Beine half und etwas zu lange verdorrtes Gras von seinem Hintern klopfte.

Jannik lachte. „Bist du bald fertig?“
„Ich ergreife eine Chance, wenn sie sich mir bietet. Da ist nichts dabei!“
Um ihren Standpunkt zu unterstreichen, kniff sie ihm in den Po. „Und jetzt auf in den Kampf.“

Jannik seufzte, schob seinen MP3-Player in die Hosentasche und folgte ihr über den Hof. Wenigsten musste er diesen Abend nicht nüchtern überstehen.

______________

„Hey.“

So große, auffällige Typen sollten nicht unvermittelt vor einem auftauchen können, das sollte schon vom Prinzip her physikalisch nicht möglich sein.

„Hi, Lukas.“

Oh Gott, er sah heiß aus, aber Lukas konnte ja ohnehin tragen, was er wollte und sah darin gut aus. Groß, dunkelblond, immer schiefes Lachen, fit, weil Handballer und so. Und jetzt in einem Anzug … Das Leben war nicht fair.

„Hier.“ Jannik wusste nicht, was er sagen sollte, also drückte er ihm das Glas Sekt in die Hand, das eigentlich für Annika bestimmt gewesen war, aber hey, sollte sie ihn doch verklagen. Er brauchte mehr Alkohol im Blut, wenn seine Nerven das hier überstehen sollten.

„Abiball … wer hätte es gedacht?“

Lukas stieß sein Glas an Janniks und grinste schief. „Na, ich habe daran auf jeden Fall weniger geglaubt als du.“
„Das ist es eben mit dem Sport. Da geht alles in die Muskelmasse und es bleibt nichts für die obere Etage übrig.“

„Oh, sei still.“ Sie schwiegen kurz, bis Lukas fragte: „Hast du deine Family dabei?“

„Hm, und du?“, bestätigte er. ‚Bastian Langner?‘, wollte er eigentlich fragen und schielte an Lukas vorbei zu der Gruppe von Leuten, bei denen er seinen Vater entdeckte.

„Auch.“

So eine knappe Antwort war untypisch für ihn. Alles war seltsam geworden und nichts mehr so wie früher.
Ernsthaft, seit wann musste sich Jannik überlegen, was er als nächstes sagen sollte?
„Wann geht’s los mit Bremen?“

„Montag.“

Oh. Montag. Heute war Freitag und Montag war Montag. Fuck.

Sein Hals fühlte sich mit einem Mal sehr eng an.

„Ich …“, Jannik machte eine unbestimmte Bewegung mit der Hand, um davon abzulenken, wie gepresst seine Stimme klang, „… muss dann mal wieder … Eltern und so.“

Lukas sah ihn kurz an, senkte dann aber schnell den Blick und beobachtete lieber die Bläschen in seinem Sektglas.
„Okay.“

Offensichtlich stimmte etwas mit ihm nicht, doch Jannik brachte es nicht über sich nachzufragen, was los war. Er drehte sich um, leerte in einem Zug sein Glas und ging. Etwas schmerzte im Bereich seiner Brust, es könnte sein Herz sein, vielleicht.

______________

„Ey Jannik, du Loser, hör endlich auf damit“, zischte Sadi und rammte ihm auf eine äußerst maskuline Art und Weise den Ellenbogen in die Rippen. Jannik presste seine Hand auf die schmerzende Stelle und warf Sadi neben sich einen bösen Blick zu. Der fläzte breitbeinig auf seinem Stuhl, seine Hand wie immer in unmittelbarer Nähe zu seinem Schritt, und ließ den Anzug an seinem Körper wie ein HipHop Shirt mit Baggypants aussehen.

„Was mache ich denn bitte schön?“

„Hallo? Du hast schwuchtelige Gedanken über den Goldjungen, seit wir hier sitzen. Das wabert bis zu mir herüber. Das ist Belästigung! Wenn ich sexuell nicht so gefestigt wäre, würde ich dich anzeigen.“

Jannik schürzte die Lippen. „Mit Anzeigen kennst du dich ja aus.“

Er hatte es kaum ausgesprochen, da traf ihn Sadis verletzter Blick und es tat ihm auch schon wieder leid. Normalerweise hätte er so etwas nicht gesagt, aber heute war nicht normalerweise und wenigstens hatte er nun seine Ruhe.

Die Zeugnisvergabe dauerte ewig und die stickige Halle machte die Sache auch nicht besser. Er schwitzte wie ein Schwein in seinem Anzug und wenn er so darüber nachdachte, dann war das echt eklig. Als er sich vor ein paar Minuten vorgestellt hatte, wie an Lukas‘ Körper der Schweiß herunterlief, da war ihm das deutlich erotischer vorgekommen.

Unterhalten konnte man sich nebenbei auch nicht, weil es vorne feierlich aussehen musste und eigentlich war das insofern ein Plus, dass er bis auf eben von Sadis vulgärer Sprache verschont blieb. Drei Reihen vor ihm saß Lukas und dem war das völlig egal. Er quatschte auf Nina neben ihm ein, streckte sich dabei ungeniert, dann legte seinen Arm auf Ninas Lehne ab und spielte mit den Haaren in ihrem Nacken.

Jannik fühlte sich betrogen.

Das war ihr Ding.

Nicht Ninas. Und schon gar nicht Bastian Langners. Es gehörte nur Lukas und ihm. Bisher zumindest.

Zwischen ihm und Lukas hatte es schon immer etwas Besonderes gegeben. Jedenfalls glaubte er das, denn er kannte Lukas schon ewig und konnte sich nicht daran erinnern, wann es angefangen hatte. Jedes Schuljahr hatten sie nebeneinander gesessen, Jannik hatte das Schulbuch dabei und Lukas schaute hinein, während er nebenher Janniks Pausenbrot aß.

Ihr spezielles Ding fing immer gleich an: Lukas lümmelte auf seinem Stuhl herum und lehnte sich nach hinten. Dann streckte er seine Arme und wie von alleine fand einer davon seinen Platz auf Janniks Stuhllehne und seine Hand Janniks Nacken. Dort konnte sie manchmal für den Rest der Schulstunde kleine Kreise um die Wirbel ziehen.

Es gehörte bei ihnen dazu und niemand schien sich darüber zu wundern. In der achten Klasse hatte Herr Leiser sie einmal aufgefordert „die Flirterei für die Zeit seines Unterrichts sein zu lassen“. Alle hatten gelacht und Richie hatte sofort abgewinkt und gemeint: „Sie hätten die beiden letztes Jahr im Landschulheim sehen sollen. Die haben bewiesen, dass Skifahren keine Individualsportart ist!“

Lukas hatte sich nur zu ihm gebeugt und ihn in demonstrativ in eine Umarmung gezogen. „Wenn Sie jemanden wie Jannik neben sich hätten, könnten Sie Ihre Finger auch nicht davon lassen.“

Und damit war irgendwie alles geklärt gewesen. Vier Wochen später war Lukas mit Tanja zusammengekommen und von da an sah Jannik die beiden im Schulgebäude einfach überall. An jeder Ecke standen sie und lutschten einander im Gesicht herum. Auf die Streicheleinheiten im Unterricht hatte das aber keine Auswirkungen. Für Lukas schien das das Normalste auf der Welt zu sein und so fand auch niemand sonst ihr Verhalten seltsam. Das waren eben Lukas und Jannik.

Vorne ging endlich der letzte Kurs von der Bühne und Jacky musste Nevruz helfen, ihre ganzen Preise zu tragen. Sadi hatte sich von seiner Checkerpose verabschiedet und saß aufrecht und beobachtete interessiert das Geschehen.
„Sie ist echt schlau, nicht?“

„Sie hat ein AbiBac gemacht und dann auch noch das Beste.“

„Ja.“
Er klang so stolz, als wäre es sein Verdienst, dass Nevruz nun einen deutsch-französischen Doppelabschluss hatte.

„Ey Jannik, ich hab mir gedacht…“
Ja? Jetzt wurde es spannend. Es kam nicht oft vor, dass Sadi etwas dachte.

Seine Augen funkelten und er grinste und sah aus, als würde er gleich jemandem auf die Nase schlagen. „… weißt du, so,… sie ist Kurdin, aber echt, scheiß drauf. Heute Nacht schnapp‘ ich sie mir!“

Ihr Schulleiter sprach die letzten Worte und dann kam Bewegung in die Menschenmenge. Jannik stand auf und sah auf Sadi herab.
„Und du stellst dir das so einfach vor? Steht sie überhaupt auf dich? Soweit ich das mitbekommen habe, hat sie dich bisher noch nicht mal mit dem Arsch angeschaut.“

„Ey Mann, hast du hier schon mal hingesehen?“ Mit seiner Hand umkreiste er sein Gesicht. „Die Weiber fahren voll drauf ab und dazu kommt mein orientalischer Charme, ich krieg‘ sie alle.“

Sadi wandte sich zum gehen, drehte sich aber noch einmal um, als er Janniks skeptischen Blick auffing. Er beugte sich zu ihm und sprach direkt in sein Ohr. „Gib’s doch zu, du hast dir bestimmt auch schon zu meinem Gesicht einen runtergeholt.“

______________

„Jannik!“ Lukas winkte ihn herbei und deutete neben sich. Jannik nickte.

„Moment, bin gleich da!“

Weiter unten ordnete der Fotograf die Reihen und warf Sadi einen bösen Blick zu, als dieser in aller Gemütsruhe über den Hof geschlendert kam und neben ihm seine Zigarette auf dem Boden austrat, um sich dann in die erste Reihe zu quetschen. Neben Nevruz.

Jannik reckte sich, um besser sehen zu können. Sadi knuffte Nevruz und drehte sich zu ihr und sagte etwas, woraufhin Nevruz mit dem Oberkörper nur deutlich zurückwich und mit der Hand vor ihrer Nase wedelte. Dieser Loser!

Jannik grinste, doch dann schüttelte er den Kopf und seufzte innerlich. Die Stunde der Wahrheit war gekommen, er konnte sich nicht länger davor drücken. Er schlängelte sich durch die Reihe und Lukas‘ Mundwinkel wurde breiter. Wieso konnte der Typ nur so lachen? Dieses Lachen war eines der Dinge, die gesetzlich verboten sein sollten. Wie noch so einiges anderes. Die Sommersprossen zum Beispiel und das Blau seiner Augen. Der Typ aus High School Musical hatte ein Vermögen mit dieser Farbe gemacht, die war bestimmt Copyright geschützt.

Musste er tatsächlich neben ihm stehen? Ihre Hände könnten sich streifen oder noch schlimmer, Lukas brachte es fertig und legte womöglich einen Arm um ihn. Janniks Körper fing vorsorglich zu kribbeln an und er schwitzte schon wieder. Ewigkeiten des heimlichen Sehnens hatten ihn gut konditioniert. Wie sollte er das nur überleben?

„Ah, hier ist mein Süßer!“, rief es plötzlich von der Seite und Annikas Arme schlangen sich um seine Schultern. Er hatte sie gar nicht bemerkt, doch sie war zu seiner Rettung zur Stelle und zog ihn neben sich auf die Treppenstufe. Er umarmte sie in stillem Dank und sie küsste ihn auf die Wange.

Dann beugte er sich vor und fing Lukas‘ Blick auf.
„Sorry!“, rief er ihm zu und rette sich in ein hilfloses Grinsen und deutete schulterzuckend auf Annika. Er konnte nichts dafür, das war höhere Gewalt. Lukas schaute nur und nickte und Jannik überlebte ein paar weitere Minuten, ohne ihm nahekommen zu müssen. Er fühlte sich erleichtert – und enttäuscht.

Er sah wieder hinüber, aber Lukas redete schon mit jemandem neben sich. Sechs Leute standen zwischen ihnen. Jacky und Christine, Nina, Jana, David und Richie. Sechs Leute. Es könnte genauso gut die ganze Welt sein.

______________

Es war schwierig im Nachhinein den Finger auf die exakte Stelle zu legen, an der sich ihre Freundschaft verändert hatte, aber eines war klar, es hätte nicht soweit kommen müssen. Das erste Mal, dass er das alles vielleicht hätte verhindern können, war nach dem dritten Spiel der Saison gewesen.

Lukas‘ Mannschaft gewann. Knapp und mit viel Mühe. Die letzten fünfzehn Minuten ein einziger Kraftakt. Sie gingen vom Feld und Jannik schlängelte sich in die Kabine. Lukas grinste, als er ihn sah und zog ihn verschwitzt wie er war an sich und drückte ihm einen Kuss auf die Schläfe. Die anderen im Team lachten oder pfiffen und Jörg, der Depp, stimmte ein wildes Wolfsgeheul an.

Jannik hätte sich nur losmachen und etwas sagen müssen, etwas Lustiges wie „Da hat aber jemand lange seine Freundin nicht gesehen!“ oder „Sorry Mann, ich liebe dich auch, aber für sowas habe ich Standards – und du bist einfach zu hässlich.“

Aber hey, sie waren Freunde und Lukas hatte gerade alles gegeben und mit knapper Not die Mannschaft zum Sieg geführt. So erwiderte er die Umarmung und streckte Jörg hinter Lukas‘ Rücken den Mittelfinger zu.

Von da an bekam er hin und wieder ein Küsschen. Lukas schlang seine Arme um ihn und küsste seine Stirn oder seinen Scheitel oder einmal, als Jannik mit seinem Physikordner im Schulhof saß und sich von den ersten schwachen Strahlen der Märzsonne wärmen ließ, schmiegte er sich von hinten an ihn und drückte ihm einen langen, zarten Kuss auf den Nacken.

Jannik nahm es hin als ein Bestandteil ihrer, noch nie so ganz normalen, Freundschaft. Erst jetzt dachte er, er hätte das alles verhindern müssen.

Er griff nach Annikas Hand neben sich und sie reagierte sofort und strich mit ihrem Daumen über seinen Handrücken. Die Kamera klickte und blitzte wieder und wieder und Lukas stand sechs Leute entfernt und Jannik könnte nun neben ihm stehen, wenn er nur einen einzigen, flapsigen Spruch gebracht hätte.

______________

„So, wo hast du denn nun deinen Süßen gelassen? Ich dachte, du wolltest uns die Show stehlen?“
Lukas war noch zwei Schritte von ihm entfernt, da baute sich Jacky vor ihm auf und Jannik wollte am liebsten fliehen. Weg von hier. Fort. An einen Ort, an dem er nicht mit anhören musste, wie Lukas von Bastian Langner erzählte.

Aber zum Glück schmiegte sich Annika an ihn und legte ihm beruhigend die Hand auf den Rücken.

Lukas lachte wieder sein unverschämt wunderbares Lachen und nahm Jackys Hand und hauchte einen Kuss darauf.
„Schaut euch beide doch an! Als ob euch irgendjemand die Show stehlen könnte. Ich würde es nicht einmal wagen, das zu versuchen.“

„Ist auch besser so!“ Jacky wedelte drohend mit dem Finger. „Dieser Abend hier gehört uns.“
Demonstrativ umfasste sie Christines Taille und zog sie an sich.

„Keine Sorge“, Lukas grinste und fummelte an den Knöpfen an seinen Ärmeln herum. „Ihr seid unser aller Lieblingslesbenpaar. Stimmt’s?“
Und Richie nickte begeistert.

Annika verdrehte die Augen. „Als ob du sonst noch ein Lesbenpaar kennen würdest.“
Richie grinste wie ein Käsekuchen. „Ich nicht, aber die Fotografen, die die Fotos machen.“
„Ohh, Richie, du Sau.“ Sie machte sich los und schlug nach ihm.

Lukas pfriemelte noch immer an den Knöpfen und Jannik erbarmte sich und griff nach seinem Arm und half die Ärmel hochzukrempeln. Lukas hatte tolle Arme, schlank, aber drahtig, mit kleinen Sommersprossen und Jannik liebte jede einzelne von ihnen. Er musste sich beherrschen, nicht mit den Fingern darüber zu fahren. Doch kaum hatte er es geschafft, sich davon loszureißen, blieb sein Blick daran hängen, wie Lukas einen weiteren Kopf an seinem Hemd öffnete und erleichtert durchatmete.

„Das ist besser.“
Lukas seufzte und fuhr sich durch die Haare. Es war unglaublich heiß, dieser Tag… und Lukas. Oh Gott, er musste sich zusammenreißen, der dünne Hosenstoff würde nicht viel verstecken.

„Hey Jannik, danke.“
Und schon grinste er wieder und wollte sich zu ihm beugen, aber Jannik wich schnell aus. Lukas durfte ihn jetzt nicht küssen, nicht wenn er hier ohnehin schon um seine Beherrschung kämpfte und Lukas zudem noch der Frage nach Bastian so elegant ausgewichen war.

Bastian Langner. Der Gedanke an ihn half, die seine Erregung im Keim zu ersticken.

Er sah zu Lukas, der ihn mit verkniffener Mine musterte. „Wegen Annika?“

Was? Wie bitte? Was war mit Annika? Verwirrt sah Jannik hin und her, bis es ihm aufging. „Nein! Nein. Wir sind nicht zusammen.“
Er winkte schnell ab. Wow, Lukas dachte, da lief etwas zwischen ihm und Annika, wie absurd war das denn?

Lukas zuckte mit den Schultern und knubbelte mit den Fingern an seinem hochgekempelten Ärmel herum.
„Ihr hängt seit neustem ständig miteinander rum um und ich wusste vorher gar nicht, dass ihr euch gut kanntet.“

Jannik schob seine Hände in die Hosentasche und umklammerte den MP3-Player.
„Wir sind nicht zusammen. Ich stehe nicht auf sie und sie steht nicht auf mich. Wir sind Freunde.“

Lukas musterte sein Gesicht und blinzelte dann kurz. „Okay.“
Er atmete hörbar aus und drehte sich zu Richie um.

Manchmal fragte sich Jannik wirklich, was in ihm vorging.
Manchmal? Ständig. Sein Kumpel war schon immer ein bisschen seltsam gewesen, aber inzwischen war es, als sprächen sie eine andere Sprache.

______________

Die zweite Chance alles zu verhindern, war das erste Mal gewesen, dass Lukas ihn in aller Öffentlichkeit richtig küsste. Es war die Party für Lukas‘ Profivertrag und Jannik kam später dazu und brachte eine Ladung Pizzen mit. Im Keller war die Party schon in vollem Gange und überall standen Leute und lachten und unterhielten sich und einige Mädchen aus seiner Stufe tanzten mit Bierflaschen in der Hand auf der Couch.

Kaum war er eingetreten, entdeckte Lukas ihn über die Menge hinweg und machte sich von Tanja los.

„Hier kommt endlich meine große Liebe!“, lachte er und kam auf ihn zu und dann nahm er sein Gesicht in beide Hände und küsste ihn vor allen Leuten über die Pizzaschachteln hinweg auf den Mund.

Es war nicht einer seiner kleinen Küsse, nein, er küsste ihn zärtlich und langsam und mit offenem Mund. Jannik fühlte, wie sein Körper instinktiv nachgab und er schloss die Augen und lehnte sich vor und drehte den Kopf, um es Lukas leichter zu machen. Lukas küsste ihn und presste seine Lippen gegen seine und seine Hände gruben sich in Janniks Haare und schließlich atmete Jannik zittrig aus und begegnete Lukas‘ Blick. Der lächelte wie immer und seine Augen leuchteten und er biss sich auf die Unterlippe. Janniks Ständer kam heftig und unerwartet und er wusste bis heute nicht, wie er es schaffte die Schachteln nicht fallen zu lassen.

„Und was zu essen hat er auch noch dabei!“
Jannik bekam noch einmal einen kurzen Kuss und dann nahm Lukas ihm die Schachteln aus der Hand und reichte sie herum. Jannik zwang sich zu einem Lachen und zum Glück bemerkte dank der Musik niemand, wie spröde und heißer er klang. Er versuchte zu überspielen, wie sehr ihn das eben mitgenommen hatte und war froh, dass seine Jacke bis über seinen Schritt reichte.

Die Pizzen kamen gut an und Jannik überlegte, ob das möglicherweise seine Zukunft war: Pizzakurier. Er machte auf jeden Fall viele Leute damit glücklich.

Tanja kam herüber und umarmte ihn zur Begrüßung. „Ich nehme Peperoni, wenn es eine gibt.“

Er nickte.

„Bist ein Schatz.“ Und sie drückte einen Kuss auf seine Wange.

„Ja, das ist er.“ Lukas strahlte und legte ihm einen Arm um die Schultern und küsste ihn unkoordiniert auf sein Ohr.

„Oh sei still.“
Jannik knuffte ihn nur so aus Prinzip und hoffte, dass man seinen Knien nicht ansah, wie weich sie sich anfühlten. Lukas lachte und drehte sich um und sorgte dafür, dass alle ein Stück Pizza bekamen, während Jannik sich zu einer provisorischen Bar am hinteren Ende des Raums durchschlug.

Dort stand Annika, ein Mädchen aus seinem Physikkurs, und grinste ihm entgegen.
„Ihr zwei…“, sie schüttelte den Kopf und drehte sich dann um und fischte hinter dem Tresen ein Bier für ihn hervor.
Jannik nahm erstmal einen tiefen Schluck und dann noch einen zweiten, er brauchte das jetzt wirklich.

„Er ist verrückt, Lukas meine ich. Völlig verrückt.“ Oh Mann, vor allen Leuten!

„Er ist einfach gut drauf – und total betrunken.“

„So was von.“

Annika nickte nur und angelte sich eine Tüte Chips, während Jannik sich aus seiner Jacke schälte. Auf der anderen Seite des Raums fläzte Lukas auf der Couch und stahl gerade ein Stück Pizza aus Tanjas Schachtel und bekam dafür einen spielerischen Klaps. Er beugte sich zu ihr und küsste sie und dann wollte er sie mir einer Peperoni füttern, die er immer ein Stückchen wegzog, wenn sie sich vorbeugte. Er sah total glücklich aus.

„Du magst ihn“, sagte Annika unvermittelt.

Verwirrt sah Jannik sie an bis sie mit dem Kinn auf Lukas deutete.

„Quatsch.“ Nur, weil Lukas solche Sachen machte. „Wir sind Freunde. Schon ewig.“

„Hmm.“ Sie zupfte an ihrem The Walking Dead-Shirt herum und knabberte noch ein Chips. „Das ist schon scheiße für dich.“

„Was? Nein, so meinte ich das nicht! Ich meinte, wir sind einfach nur Freunde, mehr nicht.“
Oh Gott, wenn hier nur keine Gerüchte entstanden.

„Genau das meinte ich auch. Nur keine Panik!“ Sie grinste und tätschelte seinen Arm. „Aber nach der Aktion hier kannst du ihn ja mal zurückknutschen und schauen, was passiert. Oder sag ihm, dass du das heiß findest.“

Oh fuck! Annika wusste, dass er voll auf diesen Kuss abgefahren war. Jannik spürte wie sein Gesicht unnatürlich warm wurde und seine Haut überall prickelte.
„Hat man das gesehen?“

Ihre Augen wurden groß. „Nein, sorry, ich habe das nur so gesagt. Oh Gott, sorry. Ich wollte nicht…“
Sie wand sich und Jannik wollte sich am liebsten innerlich treten. War ihm das vielleicht peinlich. Sie durfte das auf keinen Fall rumerzählen, das wäre sein Ende. Er würde vor Scham umfallen und sterben.

In Annikas Gesicht sah er, dass er das genauso unangenehm war wie ihm und er wollte gerade um ihre Verschwiegenheit bitten, da schob sich auf einmal Sadi Acar neben ihn an den Tresen. Chance vertan, er konnte nicht über so etwas reden, wenn ihr Stufengangster etwas davon mitbekommen könnte.

Sadi holte sich eine Flasche Bier aus dem Kasten und knallte sie neben sich auf die Theke. Er trug seine neuste HipHop Collection, inklusive Baseball-Cap und einem säuerlichen Gesichtsausdruck zur Schau.

„Sag mir mal einer, wie sie das macht!“
Er war schon gut angetrunken und brauchte mehrere Versuche, bis der den Kronkorken mit dem Feuerzeug herunterbekam.

„Wer macht was?“

„Nevruz.“

Aha. Kaum vorstellbar, dass Nevruz irgendetwas machte. Es war überraschend genug, dass sie hier auf der Party war. Aber für Sadi war ihr Verhalten anscheinend ein Affront. Er beobachtete sie durch den Raum, als hätte sie ihm sein Goldkettchen gestohlen.
„Wie schafft sie es, Fett so sexy aussehen zu lassen? Woher hat sie plötzlich diesen Trick? Bis vor kurzem war sie einfach nur eine hässliche Streberin.“

Okay…. Auf seiner anderen Seite verschluckte sich Annika gerade an ihren Chips und Jannik suchte nach einer diplomatischen Antwort. „Ich finde nicht, dass sie anders aussieht als sonst, aber wenn du meinst…“

Annika grinste jedoch spitzbübisch.
„Geh doch mal mit ihr aus!“, flötete sie und machte einen Kussmund.

Oh Gott, und diese Frau wusste, dass er auf Lukas stand!

„Hallo?“ Sadi machte eine Posergeste. „Sie ist Kurdin.“

Annikas angewidertes Gesicht sprach Bände. „Und du bist ein Rassist.“

Sadi nahm ungerührt einen Schluck von seinem Bier. „Ich kann gar kein Rassist sein, ich bin Türke, ich bin voll multikulti und so. Nur mit so einer, das geht nicht.“

Oh nein! Jannik legte Annika schnell seine Hand auf den Arm, falls er sie von einer Gewalttat abhalten musste. Sie sah auf jeden Fall so aus, als wollte sie Sadi ins Gesicht springen. Aber dann beugte sie sich nur vor und lächelte bösartig.
„Sie will nach dem Abi Jura studieren und du bist vorbestraft. Ihr habt euch beide schon mit unserem Rechtsstaat beschäftigt. Ich finde, ihr würdet super zusammenpassen.“

„Halt die Fresse, jeder hat schon mal das ein oder andere Ding gedreht. Man lernt daraus.“

„Aber andere klauen Süßigkeiten im Supermarkt.“

Sadi zuckte nur mit den Schultern, zeigte ihr den Mittelfinger und nahm einen Schluck von seinem Bier.

Jannik rieb sich über die Augen. Er fühlte sich, als würde sein Kopf gleich platzen vor lauter Lukas und Sadi und Annika und Scheiß. Wenn er vor zwei Stunden geahnt hätte, dass diese Party derart katastrophal verlaufen würde, wäre er zuhause geblieben. Hätte Lukas ihn nur nicht geküsst…

Aber der Partykönig und Auslöser dieser ganzen Chose lachte ahnungslos mit ein paar Jungs und genehmigte sich noch einen Tequila Shot. Und das schlimme dabei war, nicht einmal jetzt konnte Jannik ihm wirklich böse sein.

Er seufzte und drehte sich um.
„Wegen vorhin…“, Jannik knibbelte das Etikett von seiner Bierflasche, aber er spürte, dass Annika ihm aufmerksam zuhörte. „Sag das bitte niemandem.“

Sie legte ihre Hand auf seinen Rücken und er entspannte sich ganz automatisch ein wenig, bevor sie ihn in die Seite zwickte.
„War da was? Was sollte ich denn jemandem sagen?“
Sie zuckte mit den Schultern und strahlte ihn an wie der Sonnenschein.

„Na, dass er ne Schwuchtel ist“, meinte plötzlich Sadi laut und in betrunkenem Ernst. Jannik zuckte zusammen und fuhr herum. Sadi hatte seinen Kopf auf einem Arm abgestützt und musterte sie unter schweren Lidern.

„Er ist doch keine Schwuchtel, was laberst du denn?“, zischte Annika. Jannik sah sich panisch um, ob jemand sie hören konnte. Doch zum Glück waren die anderen ein Stück entfernt und über die Musik bekam niemand etwas mit.

Sadi nestelte unterdessen eine Zigarettenschachtel aus seiner Hosentasche und klemmte sich einen Joint in den Mundwinkel.
„Erzähl mir nichts, ich trage Baggypants, ich weiß wie `ne versteckte Latte aussieht und zurückgeknutscht hat er auch noch. Weber, gib es zu, du würdest dich von ihm über einen Tisch beugen und knallen lassen! Ich bin zwar nicht der King, wenn es um Deutsch geht, aber das klingt schon ein bisschen nach Schwuchtel für mich.“

„Wehe, du erzählst so eine Scheiße rum, Acar, dann kannst du was erleben!“

Doch Sadi hantierte nur in aller Gemütsruhe mit dem Feuerzeug.
„Reg dich ab, Gothic-Braut. Was Weber in seinen schmutzigen Fantasien mit dem ach so tollen Goldjungen anstellt, ist mir so was von egal.“
Der Joint brannte und er nahm einen tiefen Zug.

„Sadi…“
Jannik wusste nicht so recht, was er sagen sollte. Sie gingen in die gleiche Stufe, aber ansonsten hatten sie noch nie etwas miteinander zu tun gehabt und um ehrlich zu sein, war Sadi niemand, den er je hätte ins Vertrauen ziehen wollen. Aber jetzt war wohl alles zu spät.

Sadi checkte sein Handy. „Ich geh‘ jetzt, diese Party ist eh scheiße.“
Da stand er mit Bier und Joint und einer Hose, die nur durch Willenskraft gehalten wurde. Er warf Jannik einen abschätzigen Blick zu und wackelte mit dem Hintern.
„Ja schau nur, so was kriegst du nicht ständig zu sehen.“

Das war’s.

Jannik hatte noch vor keinem Schultag so eine Angst gehabt wie vor dem folgenden Montag. Doch Sadi Acar benahm sich wie immer, was bedeutete, dass er Jannik einfach ignorierte. Auch Lukas verlor kein Wort, weder über ihren Kuss noch darüber, dass sie später auf der Party eng umschlungen getanzt hatten. Er malte in Englisch nur kleine Kreise in Janniks Haaransatz. Eine ganze Doppelstunde lang.

Von da an war es eben so, Lukas küsste ihn auf Partys. Er lachte ihn an und zog seinen Kopf zu sich und küsste ihn stürmisch und ausgiebig und zärtlich und unbeeindruckt von der Tatsache, dass es alle um sie herum mitbekamen. Und Jannik passte sich automatisch seiner Bewegung an und schmolz jedes Mal ein bisschen mehr.

Diese Küsse bedeuteten, dass es Lukas gut ging und dass er Jannik irgendwie liebte und dass er körperliche Nähe wollte, wenn er betrunken war.

Sie bedeuteten nichts anderes und für Jannik war das okay. Er liebte Lukas auch, Lukas war sein bester Freund.

Jannik betrachtete ihn auch jetzt noch als seinen besten Freund, auch wenn es zwischen ihnen nun alles andere als einfach war. Sie fanden keine Worte mehr oder noch schlimmer, sie redeten, aber eigentlich sagten sie dabei nichts.

Lukas fuhr sich durch die verschwitzten Haare und Jannik wollte am liebsten einen Kuss auf einen der gebräunten Halswirbel hauchen und die kleinen Punkte mit der Zunge nachfahren. Solche Gedanken waren es, die ihn verfolgten. Permanent, wenn er ihn sah und so zirka alle drei Minuten, wenn Lukas nicht da war. Abends im Bett häufiger.

Vielleicht würde das alles ja verschwinden, wenn Lukas in Bremen war und sie einander nicht ständig über den Weg liefen.

„Leute, kommt ihr? Die Neuberger ist schon auf dem Weg zum Buffet!“

Lukas lachte. „Dann müssen wir uns beeilen, sonst bleibt von dem ganzen Zeug für uns nichts übrig, dabei haben wir einen Heiden Geld dafür ausgegeben.“

Er drehte sich zu Jannik um und griff nach seiner Hand, um zu gehen. Jannik folgte ihm, doch als er auf ihre Hände sah, fiel ihm das Lächeln schwer, aber wahrscheinlich lag das an der ganzen Stimmung dieses Tages und daran, dass dieser Abschlussball auch irgendwie ein Abschluss war.

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Aktualisiert: 24/06/13
Veröffentlicht: 23/06/13
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Kalla am 23/06/13 11:03
Liest sich gut. Bin gespannt, was da draus wird Smiley




Antwort der Autors Wizzard (24/06/13 07:27):
Hallo Kalla,

ich freu mich, dass dir die Geschichte gefällt! Und keine Sorge, es geht bald weiter. ^^
Teil 1
Witch23 am 23/06/13 12:51
Interessante Idee wie das ganze so los ging.
Anfangs ein wenig abgehackt bei den Zeitwechseln, aber das passt irgendwie auch zu so einer eher hektischen Abiabschluss Geschichte.
Die Entwicklung wie es von freundschaftlicher nähe zu "Flirts", dann zu Küsschen und dann zu Küssen kam war richtig schön beschrieben. Auch das ganze Dilemma in dem Jannik damit steckt. Auch schön wie du diese beiden "vertrauten" so eben nebenher eingebaut hast.
Deine Geschichte hat trotz des etwas angespannten Themas eine gewisse Lockerheit. Gefällt mir. Zwinkernd



Antwort der Autors Wizzard (24/06/13 07:35):
Hallo Witch,

ja, es geht ein wenig flott voran, gerade wenn man noch nicht weiß, worum es eigentlich geht. Ich muss das vielleicht im Nachhinein noch einmal überdenken. Aber ich freue mich, dass dir Janniks verzwickte Situation ansonsten gefällt. Sadi ist vielleicht nicht der typische "Vertraute" aber ich mag ihn als Charakter, weil er eben für dieses bisschen Lockerheit sorgt, so dass man nicht ständig nur mit Herzschmerz konfrontiert wird.

Liebe Grüße, Wizz
Teil 1
split am 23/06/13 15:54
Hallo,
willkommen hier. Schön, dass du dich hierher verirrt hast.
Der Anfang deiner Geschichte klingt wirklich nett und interessant, aber wie Witch schon sagte, sind die Zeitsprünge etwas verwirrend. Ansonsten hat es mir aber gefallen und ich bin gespannt, was da noch kommt. Vor allem, was Lukas sich dabei eigentlich denkt.
LG



Antwort der Autors Wizzard (24/06/13 07:39):
Hallo split,

ich wollte die Leser mit den Zeitsprüngen nicht verwirren, daher versuche ich das im nächsten Kapitel etwas klarer herauszustellen, damit es weniger abgehackt wirkt. Aber vielleicht ist man in Teil 2 auch als Leser schon besser mit der Struktur der Geschichte vertraut. Teil 1 muss ich im Nachhinein noch einmal überdenken. Schön, dass dir die Geschichte aber insgesamt gefallt hat. Teil 2 wird bald kommen.

Liebe Grüße und danke für dein Review!
Wizz
Teil 1
MelG am 23/06/13 17:48
Hallo! Willkommen hier!

Welch schöner Anfang. Ein sehr angenehm zu lesender Schreibstil. Bin wirklich seeehr gespannt, wie es weiter geht. Hoffentlich dauert es nicht zu lang, bis das nächste Kapitel kommt.

Liebe Grüße,
Mel



Antwort der Autors Wizzard (24/06/13 07:41):
Hallo MelG!

Danke für dein liebes Review! Ich freu mich, dass dir die Geschichte gefällt und dass du sie spannend findest. Keine Sorge, es geht bald weiter. ^^

Grüßlis,
Wizz
Teil 1
Chiyuki am 23/06/13 18:39
schön, gefällt mir. weiter so Smiley



Antwort der Autors Wizzard (24/06/13 07:43):
Hi Chiyuki,

wie schön, dass du hier schreibst und dass dir Jannik und Co. gefallen.

Liebe Grüße,
Wizz
Teil 1
MananaParadox am 24/06/13 12:19
Hi Wizz,
Oh mann, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Eigentlich sollte ich natürlich andere Dinge in der Zeit machen, aber das musste ich jetzt leider verschieben. Grinsend Die Geschichte ist einfach süß und ich freu mich schon so auf den nächsten Teil Lächelnd.
(Ich hab übernächste Woche nämlich auch meine Abifeier und hab mich umso mehr in die Situation hineinversetzt xD)



Antwort der Autors Wizzard (24/06/13 16:25):
Heya Manana (falls ich dich so abkürzen darf),

es scheint, als wärst du in genau der richtigen Stimmung für diese Geschichte. Abibälle haben etwas ganz Eigenes. Alle sind aufgekratzt und freuen sich aber es geht auch immer etwas schief, weil ja noch niemand Erfahrung mit der Organisation eines solchen Abends hat. Man ist unter Freunden und freut sich über das, was man gemeinsam erreicht hat, aber gleichzeitig reden auch alle davon, was sie dannach machen. Man fühlt, dass sich das Leben innerhalb kürzester Zeit verändern wird.
Solche Umbruchsphasen finde ich faszinierend.

Ich freue mich total, dass dir die Geschichte gefällt und keine Sorge, der nächste Teil lässt nicht ewig auf sich warten. Du wirst wahrscheinlich noch wahnsinnig viel zu tun haben, wenn du nächste Woche selbst Abiball hast. Ich drücke dir die Daumen für alles, was bis dahin noch kommt! Und dann: Lass krachen!!! ^__^

Liebe Grüße,
Wizz
Teil 1
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Snoopy279
16/05/21 18:14
gerne natürlich auch die, die Fanfiktion lesen/Fanfiktionschreiber einfach unterstützen wollen

Snoopy279
16/05/21 18:14
alle, die auch Fanfiktion schreiben, bitte bei der Petition mitmachen, damit das auch in Zukunft möglich bleibt!
http://chng.it/WnwVCzxGff


jabba
21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
01/01/21 02:37
*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

split
01/01/21 00:01
Frohes Neues *krach baller lärm*

split
24/12/20 23:24
Frohe Weihnachten

Niemue
24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

Witch23
20/12/20 12:51
Einen schönen vierten Advent euch allen und hoffentlich bald wieder etwas entspanntere Tage

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