Drabbels zu Gwalimea von Yavia (Laufend)
Inhalt: Hier finden sich kleine Gedanken zu der Geschichte von Nika und Pandorah "Der Weg des Tanzes" zusammen. Ich habe eine Erlaubnis von beiden erhalten, es zu veröffentlichen.
Genres: Fantasy, M/M (yaoi)
1. Warnung: Keine
2. Warnung: Keine
3. Warnung: Keine
Challenges: Drabble-Challenge
Kapitel: 4
Veröffentlicht: 25/08/13
Aktualisiert: 01/09/13
Yash
Warum erkennt er nicht, dass ich ihn begehre? Ich laufe im Regen neben ihm, im Rucksack Preise aus Sankait, neue Erfahrungen. Hat er keine mitgenommen? Kann er nicht sehen, was in mir schläft?
Wir hatten uns geneckt, gebalgt. Da war der Kuss und nun war Andraj weiter von mir entfernt als je zuvor.
Siehst du nicht, dass ich dich liebe?
Diese Hütte dort ist ein guter Ort den Regen abzuwarten. Kann ich Lahiri böse sein, dass er uns überfällt? Haben die Götter nicht andere Absichten als wir? Was wird sich ändern in der Hütte am Wegesrand?
Wird er es erkennen?
Andraj und Yash im Regen
Yash und Andraj standen im Regen. War der innige Kuss nicht gern gesehen von schweren Tropfen? War der Blitz der Zorn der Götter? Der Verstoß gegen die Sitten und Riten des alten Volkes?
Die Liebe zu ihm war erwacht, ausgebrochen, in der Wut gefunden, endlich. Diese Liebe hatte lange gewartet, meilenweit, nun war sie erfrischend wie der Segen der Götter.
Ein Segen aus harten Pfeilen.
Reingewaschen von Wasser, ein hoch auf Lahiri. Das Feuer erwartet sie in der schäbigen Hütte, auf dem Weg Heimwärts am Wegesrand, fern der Gebräuche und Regeln des Schwerttänzervolks. Fern der Vernunft, doch nahe am Herzen.
Andraj
Ich muss mich meinem Herzen beugen. Da ist die Vernunft, sicher, aber ich sehe sie nicht. Ich bin das Feuer, ich habe das Ziel der Rache, ich bin ein Schwerttänzer. Die Liebe zu Männern ist nicht richtig, hatte mein Lehrer immer gesagt.
Es ist schlecht, falsch, anormal.
Wie konnte etwas schlechtes nur so gut tun?
Ich muss mich dem beugen, ich werde es tun, aus freien Stücken. Die Regeln brechen, die Vorfahren ignorieren, die Götter erzürnen. Ich nehme all das auf mich, denn nie zuvor in meinem Leben erhielt ich so etwas schönes, ohne dafür zu kämpfen.
Ich liebe Yash
Andrajs Eifersucht
Er stürzte hinaus, die Tür hinter sich zugeschlagen. Dieser Fremde, dieser Kerl! Er konnte nicht verstehen, warum Yash dem überhaupt seine Aufmerksamkeit schenkte. Was war an dem? Nichts, der war nicht mal schön.
Nun schon, irgendwie. Aber niemals so schön, wie Yash.
Was war das? Kam das aus seinen Tiefen, weil er so wütend war. So erzürnt, dass dieser Kerl nun mit Yash auf ein Zimmer gehen würde und dort Sex haben würde. Wie konnte Yash so gemein zu Andraj sein?
Er sackte an der Wand hinab und formte mit den Lippen Worte.
Ich hasse Yash, weil ich Yash liebe.
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