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Letzter Novembertag und eine lange Nacht.

Genres: Reale Welt, Weihnachten, M/M (yaoi)
1. Warnung: Keine
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Kapitel: 1     Gelesen: Nicht möglich
Inhaltsverzeichnis

Wörter: 827     Klicks: 7422
Veröffentlicht: 28/12/13 Aktualisiert: 28/12/13
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Anmerkungen zur Geschichte
Beitrag zum Adventskalender 2013. Eine Idee die mich Nachts vom Schlafen abgehalten hat. Grinsend
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1. Eifer-Sucht

Es ist kurz vor Dezember, genauer noch etwa eine Stunde und wir haben den Ersten. Doch ich bin mir nicht sicher, ob ich die Feiertage allein verbringen werde.


Vor ein paar Tagen sprang mein Freund nach Erhalt einer SMS auf und hat auf mein Nachfragen recht fahrig und ausweichend geantwortet. Dem hätte ich erst auch keine weitere Bedeutung zugemessen, es vermutlich auch vergessen, wenn er nicht heute morgen, wie ich zufällig sehen konnte, seinen „besten“ Freund um den Hals gefallen wäre und küsste.

Der Freund, mit dem ich Anfangs in Konkurrenz stand. Die weiterhin bestehende Freundschaft der beiden hatte mich bislang zwar nie wirklich glücklich gemacht, doch wollte ich Xander nicht reinreden oder zu besitzergreifend sein.

Doch jetzt zweifel ich an diesem Entschluss, dabei hat sich in unserer Beziehung nichts als störend oder behindernd herausgestellt, natürlich gab es ab und an Meinungsverschiedenheiten, aber nie ernstzunehmenden Streit, auch sonst ergänzen wir uns recht gut.

Aber vielleicht lag es auch an den fehlenden Spannungen?

Ich weiß es nicht!

Das Resultat! Ich sitze hier allein, im Dunkeln, in unserer Wohnung, grüble und warte. Kein Xander und die Digitalanzeige der Küchenuhr zeigt null Uhr, die Zeit vergeht schneller als gedacht.

Mein Blick wandert über den Küchentisch, mit dem Adventskranz, dann herüber zum Adventskalender, der von der einen bis zur anderen Seite der Küchenwand geht. Für jeden Tag ein in Stoff verpacktes Päckchen an einem Seil. Nichts großes, aber sorgfältig ausgesuchte Kleinigkeiten.

Vorbereitungen waren vor Monaten getroffen, Nägel eingeschlagen, es musste nur noch aufgehängt werden.

Ich hatte den Kalender angebracht und jetzt warte ich schon seid ein paar Stunden, trotz SMS das es später wird und ich nicht auf ihn warten bräuchte. Was es nicht besser macht.


Gegen drei Uhr dann schrecke ich aus meinem leichten Schlaf hoch, als das Licht in der Küche dann angeht, wird mir klar das mich das öffnen der Tür geweckt hat, aber nicht nur ich erschrecke in diesem Moment.

Und meine Sorge scheint begründet, denn Xander ist nicht allein und beide zeigen schuldbewusste, ja ertappte Gesichter. Mein erster Impuls ist, mich auf ihn zu stürzen und ihm eine zu verpassen, aber ich zwinge ich mich sitzen zu bleiben und zu warten, wach zu werden. Dann bemerke ich, das Xander etwas zu verstecken versucht und abgelenkt wirkt.

Als aber Xanders Blick auf die Wand fällt und er plötzlich auflacht bin ich mehr als irritiert, die Papierrollen die dadurch sichtbar werden, sorgen bei mir nur für weitere Verwirrung.

„Da hatten wir wohl ähnliche Gedanken“ meint er noch erheitert und grinst freudestrahlend. Während ich noch dumm aus der Wäsche schaue, stößt ihn sein Freund an, murmelt ihm so leise das ich nichts verstehe etwas zu und geht nach einem kurzen Nachtgruß. Was nun sowohl Xander als auch mich ziemlich erstaunt zurücklässt.

Es dauert etwas bis er sich in meine Richtung bewegt und recht leise fragt, „stimmt das? Du bist eifersüchtig?“ Ich sitze noch immer still da, schaue vermutlich genau so verwirrt aus der Wäsche wie er bis gerade eben. Dann räuspere ich mich und meine „ja, ich denke schon“ es kommt nur zaghaft und auch rau von mir.

Darauf kommt Xander näher und meint zärtlich „du liebenswerter Dummkopf, Sebastian ist Hetero und mein bester Freund.“ Ich finde mich plötzlich Tränen der Erleichterung nahe in einer Umarmung wieder und stottere schon eher los „Aber wie ihr immer miteinander umgeht, dein langes Ausbleiben, der Kuss?“

Darauf löst er sich, mit einem leichten Lachen, von mir und schaut mich an.

„Das ist eben unsere Art und wurde eher schlimmer seit wir wissen das ich schwul bin. Und ihn küssen musste ich einfach, weil er mir bei der Umsetzung für meinen Kalender geholfen hat“ er schmunzelt „er wollte mir auch schon eine dafür verpassen. Wobei das hätte die Fotos letztlich doch versaut, denn er hat gerade die Zusage seiner Freundin bekommen, das sie die macht.

Es tut mir leid, das du das so falsch verstanden hast, aber ich habe da auch nie weiter drüber nachgedacht.“

Ich will aufspringen, fühle mein schlechtes Gewissen, denn ich habe ja immer vermieden, näheren Kontakt zu Sebastian aufzubauen, ja sogar vermieden, viel mit ihm zu tun zu haben.

„Es tut mir so leid...“ beginne ich als Xandes Hand mich unterbricht, seine Finger leicht an meinen Lippen lächelt er mich an und meint „ zwar brauchst du nicht Eifersüchtig sein, dennoch freue ich mich ein wenig darüber, denn auch bei dir überkommt sie mich ab und an, die eifrige Sucht.“

Dann ersetzt sein Mund die Finger und die Bedenken sind fort.


Zwar wird es morgen noch einiges zu klären geben, aber für heute geben wir uns nicht mit Eifersucht ab, sondern mit unserer eifrigen Sucht.


Ende
Aktualisiert: 28/12/13
Veröffentlicht: 28/12/13
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Yavia am 25/02/14 11:11
Hi!

Ganz nette Idee. Ich mag solche Sachen mit Missverständnissen.
Ich habe mich zwar ein bisschen gewundert, warum Sebastian ein Konkurent war, aber wahrscheinlich war nur gemeint, dass der Erzähler es so gesehen hat, ohne je einen Beweis gehabt zu haben.

Die Einschlafszene in der Küche kam mir ein bisschen unverständlich rüber. Ich wusste erst nicht, was da eigentlich los ist. Wo schläft er, weckt ihn die Tür oder das Licht oder die beiden, warum gucken die beiden schuldbewusst? Wenn sie nur hetero Freunde sind, die pünktlich zum ersten Dez ein Kalendar parat haben, woher kommt die Schuld?

Was du nochmal überarbeiten könntest wäre die wörtliche Rede. Die ist leider ziemlich falsch angewendet - sorry.
zärtlich „du liebenswerter Dummkopf - hier müsste: zärtlich, Doppelpunkt, leer, Anführungsstriche unten und dann groß weiter. In all diesen Fällen, es gibt einige mehr. Es sei denn, du unterbrichst die wöRd durch ein -sagte er- (nicht ein: er schmunzelt), dann ginge es klein weiter.
mir so leid...“ beginne - hinter die Anführungsstriche kommt ein Komma.
Einen Absatz in der wöRd finde ich persönlich irritierend, weiß aber nicht, ob es da eine Regel für gibt. Ich sehe es häufiger mit einfachen Zeilenumbrüchen.
„er wollte mir auch schon eine dafür verpassen. Wobei das hätte die Fotos letztlich doch versaut, denn er hat gerade die Zusage seiner Freundin bekommen, das sie die macht.

Es tut mir leid, das du das so falsch verstanden hast, aber ich habe da auch nie weiter drüber nachgedacht.“


Ich hoffe, du bist mir nicht böse über die Korrektur, weil ansonsten fand ich deine Geschichte ganz niedlich.



Antwort der Autors Witch23 (25/02/14 18:17):
Danke zuerst einmal für das Review, Die Szene in der Küche ist auch die welche sagen wir es so etwas schwer ist so rüberzubringen wie ich es möchte ohne zu viel vorwegzunehmen. Mir fällt an der stelle aber bis dato keine bessere Variante ein.

Danke für die Verbesserungsvorschläge ich werde mir das nie nächste Zeit nochmal ansehen.

freut mich das es gefällt. Lächelnd
Eifer-Sucht
celticDESIRE am 25/02/14 15:44
Hallo,

ich finde die Geschichte an sich auch sehr schön. Doch leider, leider macht die ziemlich schlechte Rechtschreibung und Grammatik und der teilweise nicht nachvollziebare Plot das Lesen schwer.(Wie @yavia schon schrieb: er war in der Küche eingeschlafen, was aber nirgends stand. Oder wer von wem und mit wem Fotos machen will oder schon getan hat?)

Zu allererst solltest du grundsätzlich deine Sätze einfacher und kürzer gestalten. Dann hat der Leser wie auch der Autor einen besseren Überblick.
"Und ihn küssen musste ich einfach, weil er mir bei der Umsetzung für meinen Kalender geholfen hat“ er schmunzelt „er wollte mir auch schon eine dafür verpassen."
Dieser Satz z.B. sind eigentlich drei Sätze:
"Und ihn küssen musste ich einfach, weil er mir bei der Umsetzung für meinen Kalender geholfen hat.Erschmunzelt.Er wollte mir auch schon eine dafür verpassen.[...]

Ich verstehe, dass man einen Gedanken hat, der unbedingt aufgeschrieben werden muss, doch für den Leser muss es auch verständlich sein.


Trotzdem eine schöne kurze Geschichte.




Antwort der Autors Witch23 (25/02/14 18:29):
Danke für das Review, aber da du von solltest redest, solltest du auch an weniger forscher Kritik arbeiten. Vor allem wenn von ziemlich schlechter Rechtschreibung und Grammatik die rede ist. Wenn du sagst das du da noch einiges an Fehlern gefunden hast, mit Fingerzeig wo, bzw sie eben hier aufgezeigt hättest könnte ich da wesentlich mehr mit anfangen. Da ich doch selber und auch ein Freund nochmal drüber gelesen haben. Eben so ein Rechtschreibprogramm habe drüber laufen lassen.

Und zu dem er, das ist mir da nicht so stark als Wiederholung aufgefallen.

Grundsätzlich sage ich nur Danke, das du dir mühe machst mehr als nur Ui toll oder bäh schlecht zu schreiben. Und beim Review geben ist es grundsätzlich auch so, das muss meist ähnlich wie das schreiben von Geschichten erst mal grundsätzlich trainiert werden. Ich übe das auch schon seit Jahren Grinsend
(mit wechselndem Erfolg)
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Snoopy279
16/05/21 18:14
gerne natürlich auch die, die Fanfiktion lesen/Fanfiktionschreiber einfach unterstützen wollen

Snoopy279
16/05/21 18:14
alle, die auch Fanfiktion schreiben, bitte bei der Petition mitmachen, damit das auch in Zukunft möglich bleibt!
http://chng.it/WnwVCzxGff


jabba
21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
01/01/21 02:37
*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

split
01/01/21 00:01
Frohes Neues *krach baller lärm*

split
24/12/20 23:24
Frohe Weihnachten

Niemue
24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

Witch23
20/12/20 12:51
Einen schönen vierten Advent euch allen und hoffentlich bald wieder etwas entspanntere Tage

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