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An diesem 6.12. läuft für Niko irgendwie alles schief. Völlig durchnässt und viel zu spät kommt er bei seinem Aushilfsjob an. Immerhin kümmert sein Kollege Rasputin sich fürsorglich um ihn, wenn auch etwas zu fürsorglich für Niko Geschmack. Am Ende hat der Tag für beide noch eine Überraschung bereit

Genres: Reale Welt, M/M (yaoi)
1. Warnung: Zucker
2. Warnung: Keine
3. Warnung: Keine

Kapitel: 1     Gelesen: Nicht möglich
Inhaltsverzeichnis

Wörter: 4714     Klicks: 2289
Veröffentlicht: 06/12/18 Aktualisiert: 06/12/18
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Anmerkungen zur Geschichte
Hallo ihr Süßen,

hier der letzte Herbst-OS meines Jahreszyklus. Ja, ihr habt richtig gelesen, Herbst... Schließlich beginnt der kalendarische Winter erst am 21.12. und im Winter habe ich sowieso zu viele Feste, daher muss der Nikolaus als dritter Herbst-OS herhalten.

Trotzdem viel Spaß damit xD

liebe Grüße, Snoopy

PS: ich hoffe, ihr ward alle brav und wurdet heute reichlich vom Nikolaus beschenkt Lächelnd
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1. Der Unterschied zwischen Rasputin und Ruprecht

Niko wurde von dem Lied „Patience“ geweckt. Noch im Halbschlaf tastete er nach seinem Radiowecker, um diesen auszuschalten, weil er das Lied nicht mochte. Bevor er es schaffte, endete das Lied und die Stimme des Moderators erklang. „Guten Morgen im Winterwunderland oder auch dem Alptraum aller Autofahrer“, sagte er viel zu gut gelaunt. Irritiert hielt Nikos Hand inne. Der Schnee war doch erst für die kommende Nacht angekündigt worden!
„Ja, Sie haben richtig gehört, der Nikolaus hat uns nicht nur Süßes, sondern auch fünfzehn Zentimeter Neuschnee beschert.“

Schlagartig war Niko hellwach und hoffte inständig, dass das ein schlechter Scherz war. Das durfte einfach nicht wahr sein, nicht ausgerechnet heute! Er stürmte zum Fenster und brauchte in seiner Hast viel länger als sonst, das Rollo hochzuziehen. Der Blick aus dem Fenster verriet ihm, dass das alles andere als ein Scherz war. So viel Schnee hatten sie sonst im ganzen Winter zusammengerechnet nicht! Wieso musste er dieses Mal auf einmal kommen? Jetzt konnte er sein Frühstück vergessen, dafür blieb ihm keine Zeit. Normalerweise hätte er bis zur Bahn etwa zwanzig Minuten gebraucht, doch das konnte er vergessen. Bei dem Schnee würde er schon für die fünf Minuten Fußweg länger als gewohnt benötigen, der Bus würde allerdings gar nicht fahren. Bis die Straßen hier draußen geräumt wurden, würden noch einige Stunden vergehen.

Seufzend schaltete er seinen Computer ein, anschließend in der Küche den Wasserkocher und vollzog im Bad eine rasche Katzenwäsche. Während der Tee in der Thermoskanne zog, sah er auf Google maps den schnellsten Weg von der Straßenbahn zu seinem Ziel nach, da er sich dort nicht auskannte. Zudem vergewisserte er sich, dass der Weg zur Straßenbahn, den er nehmen wollte, wirklich die kürzeste Route war. Nachdem er sich alle Straßennamen eingeprägt hatte, schaltete er den PC wieder aus, zog sich an, warf die Teebeutel ins Waschbecken, schnappte sich die Thermoskanne und verließ seine Wohnung.

Unten stapfte er so schnell wie möglich los, doch der Schnee bremste ihn ziemlich aus. Zudem waren seine Schuhe für so ein Wetter absolut nicht geeignet. Sie waren bereits nach wenigen Schritten völlig durchweicht und seine Füße entsprechend kalt. Ändern konnte er es nicht, da er schon das Paar genommen hatte, das am besten war. Wenigstens musste er das Kostüm nicht auch noch mitschleppen, das würde der Nikolaus mitbringen.
Kurz überlegte Niko, jetzt schon in der Agentur anzurufen, doch dann entschied er sich dagegen. Er hoffte, dass er es vielleicht trotz allem pünktlich schaffen würde, da er ja knapp zehn Minuten nach dem Aufstehen und damit eine gute halbe Stunde früher als geplant aus dem Haus gegangen war. Und auch wenn er zu spät kommen würde, konnte er im Moment noch gar nicht sagen, wie viel er zu spät kommen würde. Schließlich wusste er nicht mal, ob die Straßenbahn fuhr. Dafür lohnte es sich nicht, seine warmen Handschuhe auszuziehen.

Zehn Minuten später war Niko am ganzen Körper durchnässt, weil Schnee von einem Dach runter gerutscht war, gerade als er vorbeigegangen war. Als ob der Schnee an sich nicht schon Strafe genug gewesen wäre! Jetzt fror er auch noch fürchterlich, obwohl er versuchte, so schnell zu gehen, dass ihm wieder warm wurde. Doch der verdammte Schnee machte ihm einen Strich durch die Rechnung und er kam viel langsamer vorwärts, als ihm lieb war. Gefühlt war er fast noch vor seiner Haustür.


Knapp eine Stunde, nachdem er das Haus verlassen hatte, kam endlich die Straßenbahnhaltestelle in Sicht. Wenigstens konnte er sich jetzt gut zwanzig Minuten etwas erholen und mit dem Tee notdürftig aufwärmen. Natürlich würde das nicht viel bringen, seine Klamotten blieben ja so pitschnass, wie sie waren, aber es war besser als weiter durch den Schnee zu stapfen.
Niko hatte sogar das Glück, dass die Bahn einfuhr, kaum dass er stehen geblieben war. Er war noch nicht mal dazu gekommen, seine Thermoskanne aus dem Rucksack zu holen.
Froh darüber, stieg Niko ein, stellte sich an die Seite, damit er nicht im Weg war und sich ein bisschen anlehnen konnte, bevor er seine Handschuhe auszog und den Tee rausholte. Am liebsten hätte er sich hingesetzt, doch er wollte die Polster nicht durchnässen.

Ungeduldig pustete Niko nur kurz und trank dann den ersten Schluck. Prompt verbrannte er sich, weil der Tee zu heiß war. Seufzend bezähmte er seine Ungeduld und pustete er noch etwas mehr, bevor er weiter trank. Er spürte, wie die heiße Flüssigkeit seine Speiseröhre entlang in seinen Magen floss und ihn von innen heraus wärmte. Noch nie hatte das so gut getan wie jetzt gerade. Beinahe gelang es ihm, seine kalten Füße, die sich eher wie Eiszapfen anfühlten und auch den Rest zu vergessen.

Nachdem er eine Pause brauchte, weil sein Bauch voller Tee war, fiel ihm ein, dass er ja noch in der Agentur Bescheid geben musste. Würde er mit dem Bus bis zum Kindergarten fahren können, wäre es vielleicht noch gerade so machbar gewesen, doch zu Fuß brauchte er definitiv mehr als die zehn Minuten, die er hatte. Für einen Moment befürchtete Niko, dass er es Zuhause liegen gelassen hatte, weil er es nicht gleich fand. Dann ertastete seine Hand es zum Glück doch noch, selbstverständlich ganz unten im Rucksack. Normalerweise hatte er es immer im vorderen Fach, weil das kleiner war, doch heute hatte er alles ins große Fach geschmissen.

Er brauchte gefühlte Ewigkeiten, bis er die Nummer der Agentur im Internet gefunden hatte, weil er mal wieder vergessen hatte, sie vorsichtshalber einzuspeichern. Das hatte er sich die letzten Jahre immer wieder vorgenommen und dann doch wieder vergessen. Schließlich wählte er die Nummer.
Es klingelte, klingelte und klingelte. Niemand hob ab, scheinbar war die Agentur noch nicht besetzt.
„Verdammte Scheiße“, fluchte Niko halblaut. Die Nummer von dem neuen Nikolaus, mit dem er heute zusammenarbeiten würde, hatte er nicht. Die von Jonas, mit dem er die letzten drei Jahre zusammengearbeitet hatte, war in seinem Handy gespeichert. Aber die würde ihm nichts nutzen, Jonas war dieses Jahr nämlich im Auslandssemester in Australien.

Vielleicht konnte er direkt im Kindergarten anrufen? Leider fiel im der Name nicht mehr ein und als er nach dem Straßennamen mit dem Stichwort Kindergarten suchte, fand er gleich drei verschiedene Kindergärten. Bevor er da heillose Verwirrung in allen stiftete, ließ er den Anruf lieber bleiben.

Ungeduldig wartete Niko darauf, dass die Straßenbahn endlich seine Zielhaltestelle erreichte. Es ging ihm nicht schnell genug, obwohl die Bahn trotz der widrigen Wetterbedingungen annähernd Normaltempo fuhr. Er hasste es, zu spät irgendwo hinzukommen und sich als unzuverlässig zu erweisen. Insbesondere dann, wenn er niemanden über seine Verspätung informieren konnte. Er probierte es nochmal in der Agentur, doch es ging immer noch keiner ans Telefon.

Kaum hielt die Bahn, drängte er sich zwischen den Leuten durch und hastete los. Dabei wäre er beinahe hingefallen, weil der Schnee am Bahnsteig plattgetrampelt und gefroren war und er darauf ausrutschte. In letzter Sekunde gelang es ihm, sein Gleichgewicht wiederzufinden.
So schnell wie nur möglich, eilte er zum Kindergarten. Immerhin hatte er hier das Glück, dass einzelne Bürgersteige schon geräumt waren und er zwischendurch tatsächlich vernünftig vorankam.

Trotzdem war er fast eine Viertelstunde zu spät am Kindergarten. Ein Kerl im Nikolauskostüm ging auf dem geräumten Vorplatz auf und ab. Als er Niko erblickte, stürmte er auf ihn zu.
„Bist du der Ruprecht? Du bist viel zu spät dran!“, schimpfte er sofort los.
„Ja, ich weiß, es tut mir schrecklich Leid, aber die Busse fuhren nicht und die Agentur war nicht besetzt, sodass ich auch nicht Bescheid geben konnte“, entschuldigte Niko sich kleinlaut.
„Ich weiß, ich hab's auch dort versucht“, sagte der Nikolaus schon etwas besänftigter und nahm Niko in dem Moment erst richtig bewusst wahr. „Scheiße, wie siehst du denn aus? Du bist ja pitschnass! Komm schnell rein, du musst sofort raus aus den Klamotten!“

Ehe Niko irgendetwas darauf entgegnen konnte, wurde er schon erbarmungslos mitgezerrt.
„Frau Lechmann, hier ist der verschollene Knecht Ruprecht. Er ist völlig durchnässt, weil er zu Fuß gehen musste, weil die Busse nicht fahren. Haben Sie Handtücher oder so etwas, damit er sich abtrocknen kann?“, sprach der Nikolaus eine Frau an.
„Natürlich, kommen Sie mit, Niko“, sagte die Leiterin des Kindergartens und sah ihn mütterlich-besorgt an. Sie kannte ihn aus den Vorjahren. „Ich hab mir so was schon fast gedacht, sonst waren Sie ja immer sehr zuverlässig.“
Niko hätte gerne etwas erwidert, doch seine Zähne hatten beschlossen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, um hemmungslos zu klappern. Auch der Rest seines Körpers zitterte heftig. Selbst zu laufen, war auf einmal wirklich schwierig. Deshalb war er froh, dass der Nikolaus ihn in den Raum bugsierte, in den Frau Lechmann sie führte. Es schien die Toilette der Erzieher zu sein.

„Ich komme gleich wieder und bringe noch ein paar Handtücher“, versprach sie und verschwand.
„Komm, ich helfe dir. Ich bin übrigens Rasputin“, stellte der Nikolaus sich vor und öffnete gleichzeitig den Reißverschluss von Nikos Jacke. Der ließ das willenlos über sich ergehen. Alleine würde er das im Moment sowieso nicht hinbekommen und er fühlte sich total erschöpft. Vermutlich merkte er gerade die körperliche Anstrengung auf nüchternen Magen. Ihm wurde sogar kurz schwarz vor Augen.

„Komm, setz dich lieber.“ Vorsichtig dirigierte Rasputin ihn so, dass Niko sich auf den geschlossenen Toilettendeckel sinken lassen konnte. Erleichtert lehnte Niko sich an die Wand.
„Du musst dich kurz nach vorne lehnen, damit ich dir das Handtuch umlegen kann“, forderte Rasputin ihn wenig später auf und zog an Nikos Schultern. Widerwillig folgte er dem Druck. Die Wärme des Handtuchs tat allerdings wirklich gut. Er hatte vor lauter Erschöpfung gar nicht mitbekommen, dass Frau Lechmann in der Zwischenzeit die angekündigten weiteren Handtücher vorbeigebracht hatte.

Als Rasputin ihn am ganzen Körper abgetrocknet und dabei kräftig gerieben hatte, um seine Gliedmaßen wieder aufzuwärmen und die Durchblutung anzuregen, ging es Niko langsam wieder etwas besser. Er schaffte es immerhin, Rasputin ein erschöpftes, aber dankbares Lächeln zu schenken. Unter normalen Umständen wäre es Niko schrecklich peinlich gewesen, nur noch in einer nassen Unterhose und Handtüchern vor einem wildfremden Kerl zu sitzen, doch dafür hatte er im Moment keine Kraft. Das würde vermutlich später kommen.

Es klopfte an der Tür. „Kann ich reinkommen?“, ertönte Frau Lechmanns Stimme. Nach einem kurzen Seitenblick auf Niko, der schwach nickte, antwortete Rasputin: „Ja.“
„Hier, ich habe Ihnen einen Kakao zum Aufwärmen gebracht und ein paar Schokoladenkekse, damit Sie wieder zu Kräften kommen.“ Vorsichtig hielt sie Niko die Tasse hin, der es zu seiner Freude schaffte, sie alleine festzuhalten.
„Danke, das ist super. Hab noch nix gegessen“, sagte Niko leise und trank einen großen Schluck Kakao. Er spürte förmlich, wie seine Kräfte zurückkamen. Hungrig verschlang er zudem alle Kekse, die auf dem Teller lagen, den Rasputin genommen hatte und ihm hinhielt.

„Vielen Dank. Es geht schon wieder“, bedankte Niko sich schließlich und stand vorsichtig auf.
„Sicher?“, fragte Rasputin ihn besorgt.
„Ja, sicher. Wo ist das Kostüm?“
„Hier in der Tasche.“ Mit einem skeptischen Blick zu Niko ging Rasputin zu einer großen Tasche und holte einen braunen Mantel daraus hervor.
Niko zog ihn sowie die schwarzen Stiefel an und schmierte dann ein wenig von der schwarzen Schminke ins Gesicht, um verrußt auszusehen. Dann verließen sie die Toilette, um Frau Lechmann Bescheid zu geben, dass die Bescherung endlich losgehen konnte.

„Es tut mir wirklich schrecklich Leid“, entschuldigte Niko sich bei ihr.
„Kein Problem, Sie können doch nichts dafür! Und die Kinder haben auch Verständnis dafür, dass der Nikolaus von dem Schnee überrascht wurde und sich etwas verspätet hat“, antwortete sie abwinkend.
Dann reichte sie Niko den Sack, in dem für jedes Kind ein kleines Geschenk drin war. Er war froh, dass er nur als Assistent und Träger für den Nikolaus fungierte, denn die Vorstellung, mit einer Rute rumzulaufen und den Kindern Angst zu machen, fand er schrecklich.

Kurze Zeit später standen sie in der ersten Gruppe. Die Kinder sagen gemeinsam „Guten Tag, ich bin der Nikolaus“ und sagten noch ein kurzes Gedicht auf. Anschließend rief Rasputin sie der Reihe nach zu sich und gab ihnen jeweils das Geschenk, das Niko ihm hinhielt.
Die Geschenke waren vorsortiert und die Namen standen gut lesbar drauf, so dass das keine große Herausforderung für Niko war.

Sie zogen die Bescherung so schnell wie möglich durch, ohne dass es zu gehetzt und unfeierlich wurde. Nach etwas über einer dreiviertel Stunde waren sie durch alle Gruppen des Kindergartens durch.
„Vielen Dank, dass haben Sie wirklich schön gemacht“, bedankte Frau Lechmann sich anschließend bei den beiden und gab ihnen als kleines Dankeschön jeweils einen Schokonikolaus.
„Noch viel Erfolg und bis zum nächsten Jahr“, verabschiedete sie Niko und Rasputin.
„Danke und bis zum nächsten Jahr“, erwiderten die Zwei synchron.

„Warte kurz hier“, forderte Rasputin Niko auf. Er hatte dessen nasse Klamotten in die Plastiktüte gepackt, in der vorher das Kostüm gewesen war.
Rasch lief er zu seinem Auto und kam mit einer dicken Decke wieder.
„Hier, damit du dich nicht noch mehr verkühlst.“ Ehe Niko protestieren konnte, wickelte Rasputin ihn fürsorglich darin ein.
Skeptisch beäugte Rasputin ihn anschließend.
„Was ist?“, fragte Niko misstrauisch nach. Als er ahnte, was Rasputin vorhatte, war es schon zu spät, um es zu verhindern. Unter Nikos ausdrücklichem Protest warf Rasputin ihn sich über die Schulter und trug ihn zum Auto, um zu verhindern, dass Niko wegen der Decke stolperte.
Niko durfte sich nicht einmal selbst anschnallen, weil seine Arme in der Decke vergraben waren und er sie nicht schnell genug herausgezogen bekam.

Zum Glück waren die Straßen auf dem Weg zur Grundschule, wo sie als nächstes hin mussten, geräumt und gestreut. Da sie sich beeilt hatten, hatten sie im Kindergarten nicht ganz so viel Zeit wie befürchtet verloren und kamen gerade eben noch pünktlich an.
Auch hier lief die Bescherung ohne größere Probleme ab. Sie konnten sich jetzt etwas mehr Zeit lassen, da sie ja nicht mehr zu spät dran waren.
Anschließend legte Niko sich die Decke selbst um und lief zum Auto, ehe Rasputin ihn wieder tragen konnte.


Abends, nach ihrem letzten Auftritt, waren beide ziemlich erledigt.
„Was mach ich denn jetzt?“, fragte Niko verzweifelt. Er konnte doch nicht wieder in seine nassen Klamotten schlüpfen, aber das Kostüm musste er in der Agentur wieder abgeben!
„Kein Problem, wir fahren kurz an meiner WG vorbei, die liegt auf dem Weg zur Agentur. Mein Mitbewohner dürfte etwa deine Figur haben, du kannst dir sicher ein paar Klamotten von ihm leihen“, beruhigte Rasputin ihn.
„Ehrlich?“, vergewisserte Niko sich hoffnungsvoll.
„Ja, kein Thema. Das kriegen wir schon hin“, versicherte Rasputin ihm.

„Eigentlich hätten wir ja unsere Rollen tauschen müssen“, sagte Rasputin irgendwann während der Fahrt lachend. „Mein Name klingt viel mehr nach Ruprecht und Niko hört sich ja wie die Kurzform von Nikolaus an.“
„Hmm, stimmt“, gab Niko gequält lächelnd zurück. War ja klar, dass das irgendwann kommen musste. Aber da es den ganzen Tag lang gut gegangen war, hatte er gehofft, dass Rasputin im Gegensatz zu Jonas keinen Kommentar zu seinem Namen abgab. Natürlich war Niko bewusst, dass Rasputin nicht ahnen konnte, dass Niko tatsächlich die Kurzform von Nikolaus war. Die meisten Leute vermuteten, dass er entweder nur Niko hieß oder es die Kurzform von Nikolas war. In der Schule war er allerdings lange Zeit gehänselt worden, weil alle neuen Lehrer zumindest anfangs seinen vollen Namen vorlasen und seine Mitschüler so darüber Bescheid wussten.

Rasputins WG lag tatsächlich nicht weit weg von der Agentur. Niko folgte ihm in den vierten Stock, wobei er zweimal wegen der Decke stolperte und beinahe hinfiel. Zu seinem Glück ging Rasputin vor ihm und bekam es so nicht mit. Ansonsten hätte er ihn sicher auch die Treppen hochgetragen.
„Dennis, bist du da?“, rief Rasputin, nachdem er die Tür aufgeschlossen hatte.
„Ja, was ist denn?“ Ein junger Mann, der etwa einen halben Kopf größer und auch etwas breiter als Niko war, kam in den Flur.
„Niko hier ist heute morgen komplett nass geworden und braucht ein paar trockene Klamotten, um das Kostüm abgeben zu können“, erklärte Rasputin. „Kann er was von dir haben? Meine Sachen braucht er ja gar nicht erst anzuprobieren.“ Das stimmte, denn Rasputin selbst war etwa eineinhalb Köpfe größer als Niko. Das war eben das Problem, wenn man eher klein und zierlich für einen Mann war. Deshalb war Niko auch immer nur Knecht Ruprecht, denn der Nikolaus war nun mal die Hauptfigur und musste entsprechend groß und beeindruckend aussehen.

„Klar, kein Problem, komm mit“, sagte Dennis sofort. Niko folgte ihm, während Rasputin sich schnell selbst umziehen ging.
„Hier, probier es mal mit dem Pulli. Das ist so ein Weihnachtspulli, den ich von einer Tante bekommen habe, der mir eh zu klein ist.“ Dennis warf Niko den Pullover zu und kramte dann weiter in seinem Schrank.
Dankbar zog Niko den Mantel aus und den Pulli an, der nur ein wenig zu groß war.
„Mit den Hosen ist es schwieriger. Wenn du die hier mit nem Gürtel anziehst, sollte es halbwegs gehen, das ist eigentlich ne dreiviertel Hose.“ Mit diesen Worten reichte Dennis Niko eine Jeans.
Die Hose war etwas zu kurz, aber das war nicht so schlimm, schließlich würde sie sich so auch nicht so schnell mit Schneematsch vollsaugen. Ohne Gürtel rutschte sie jedoch beinahe von alleine über Nikos Hüften. Mit Gürtel passte es jedoch.

„Jacke brauchst du dann auch noch, oder?“ Fragend hielt Dennis ihm eine Fleecejacke hin. „Ne dickere hab ich leider nicht im Angebot.“
„Kein Problem, das reicht vollkommen! Vielen Dank. Ich bringe die Sachen dann so schnell wie möglich zurück“, versprach Niko.
„Kein Thema, eilt nicht. Sind ja keine Klamotten, die ich tragen würde, zumindest im Moment nicht“, winkte Dennis ab.
„Können wir?“, fragte Rasputin, der ins Zimmer reinsah.
„Ja, ich muss nur noch schnell meine Schuhe anziehen“, antwortete Niko.
„Aber das geht nicht, die sind doch auch nass!“, widersprach Rasputin sofort.
„Hat jemand von euch Schuhgröße vierzig? Ich schätze nicht“, gab Niko zurück. Es war ja nett von Rasputin, dass er sich so um ihn sorgte, aber echt übertrieben. „Ist ja nur für kurz.“
„Warte, ich hab zweiundvierzig, aber dicke Wollsocken“, sagte Dennis und reichte ihm wenig später ein paar dicke Socken und eine Art Wanderschuhe.
„Okay, danke.“ Seufzend zog Niko auch die an, bevor Rasputin das für ihn übernahm.

Dann fuhren sie endlich zur Agentur, um die Klamotten abzugeben und ihr wohlverdientes Geld abzuholen. Als sie dort endlich angekommen waren, klingelte Rasputin. Niko war dankbar dafür, denn seine Hände hätte er erst mal aus den deutlich zu langen Ärmeln kriegen müssen, um zu klingeln. Immerhin wärmte das seine Hände und ersetzte ein paar Handschuhe.
Der Tresen im Eingangsbereich war verwaist. Irritiert blieb Rasputin stehen.
„Komm mit“, forderte Niko ihn auf, als er das merkte. „Vermutlich sind wir so spät dran, dass Herr Schuster Irene schon nach Hause geschickt hat und gehen am besten direkt zu seinem Büro durch.“
„Wer ist Irene?“, fragte Rasputin verwirrt nach, anstatt der Aufforderung Folge zu leisten.
„Die Sekretärin, die gleichzeitig auch Empfangsdame und Mädchen für alles ist“, erklärte Niko ungeduldig. „Kommst du jetzt?“

„Oh, ja, sorry.“ Rasputin setzte sich in Bewegung und folgte ihm.
Etwas weiter hinten stand eine Tür halb offen. Niko klopfte kurz gegen den Türrahmen, bevor er eintrat.
„Ah, da seid ihr beide ja endlich! Ich fing langsam schon an, mir Sorgen zu machen“, begrüßte Herr Schuster sie. Dann musterte er Nikos Erscheinung mit einem kritischen Blick. „Was ist passiert?“
„Der Schneefall hat nicht nur dafür gesorgt, dass ich heute morgen zu spät war, sondern ich bin auf dem Weg auch noch an einem Dach vorbei gegangen, gerade als dort der Schnee eine kritische Grenze erreichte und herunter rutschte. Zwischendrin konnten wir die Zeit wieder gutmachen und waren überall anders pünktlich, aber jetzt brauchte ich ja noch irgendetwas Trockenes zum Anziehen. Und damit wir nicht noch später kommen, war Rasputins Mitbewohner so freundlich, mir etwas zu leihen“, antwortete Niko.

„Oh nein, da hattest du ja wirklich Pech, und das ausgerechnet heute!“
Verdutzt bemerkte Rasputin, dass Niko sich bei dem Satz anspannte und den Kopf leicht schüttelte. Erwartete er etwa Ärger? Bisher sah es doch so aus, als ob Herr Schuster das ganz gut aufnehmen würde.
„Wo wir gerade dabei sind. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag, Niko!“ Herr Schuster war in der Zwischenzeit aufgestanden, um den Schreibtisch herumgegangen und schüttelte Niko jetzt die Hand, der so aussah, als würde er am liebsten im Boden versinken.
„Danke“, stieß er gereizt zwischen seinen Zähnen hervor.
„Du hast heute Geburtstag?“ Obwohl Rasputin klar war, dass es eindeutig nicht der richtige Zeitpunkt war, um das zu klären, konnte er sich diese Frage wirklich nicht verkneifen. Er war einfach zu überrascht.

„Ja“, übernahm Herr Schuster die Antwort. „Aber er arbeitet trotzdem jedes Jahr wieder. Großartig, oder?“
Rasputin nickte zustimmend, während Niko noch grimmiger guckte.
„Naja, dann will ich euch zwei nicht länger von eurem wohlverdienten Feierabend abhalten. Hier ist das Geld für den heutigen Tag und ein kleines Nikolausgeschenk“, sagte Herr Schuster und überreichte beiden einen Umschlag mit ihrem Namen darauf und ein kleines Päckchen. Während Rasputin kurz prüfte, ob wirklich die vereinbarte Summe darin war und erfreut feststellte, dass sogar ein kleiner Bonus dabei war, nickte Niko nur kurz und ging aus dem Büro raus.

Eigentlich hätte Rasputin gerne noch rausgefunden, was genau in dem Päckchen war, doch er wollte unbedingt nochmal mit Niko reden. Deshalb bedankte er sich, verabschiedete sich und stürmte Niko dann hinterher. Obwohl er so schnell die Treppe herunterraste, dass er beinahe gestolpert wäre, holte er Niko erst wieder auf der Straße ein.
„Hey, Niko, warte doch mal!“
Niko blieb stehen. „Keine Sorge, die Sachen bringe ich auf jeden Fall noch diese Woche zurück, Adresse kenne ich ja“, sagte er trocken.
„Ach Mensch, darum geht es mir doch gar nicht. Warum hast du mir denn nichts gesagt?“
„Was habe ich nicht gesagt?“, fragte Niko und tat so, als wüsste er nicht, wovon Rasputin sprach.
„Na, dass du heute Geburtstag hast!“
„Weil ich meinen Geburtstag hasse und es mir am liebsten wäre, wenn niemand davon weiß. Leider steht es ja in meinem Personalausweis drin und den muss man ja vorzeigen, wenn man den Job kriegen will“, erklärte Niko kurz angebunden.
Rasputin konnte es trotzdem nicht lassen, nochmal nachzuhaken: „Aber warum hasst du denn deinen Geburtstag?“

„Nicht nur, dass meine Eltern es witzig fanden, mich Nikolaus zu nennen, weil ich am sechsten Dezember geboren wurde, nein, sie haben auch alle meine Geschenke grundsätzlich in meine Schuhe oder Stiefel gepackt. Wenn es Sachen waren, die zu groß waren, haben sie die im Miniformat gebastelt und ich habe das eigentliche Geschenk immer erst dann erhalten, wenn ich es richtig erkannt hatte. Zumindest war das so, seit ich mich erinnern kann, als ich ganz klein war musste ich wohl noch nicht putzen und raten. Das fand ich immer schrecklich. Alle anderen haben ganz normal eingepackte Geschenke zu ihrem Geburtstag bekommen und das ohne etwas dafür tun zu müssen. Nur meine Eltern haben da so einen Zirkus draus gemacht!“ Niko wurde beim Erzählen immer wütender, er geriet richtig in Rage.
„Uh, das hört sich wirklich blöd an“, stellte Rasputin fest. Unter den Umständen konnte er verstehen, warum das Thema bei Niko einen wunden Punkt traf. Obwohl er fest entschlossen war, jetzt endlich seine Klappe zu halten, um nicht versehentlich noch einen weiteren wunden Punkt zu treffen, konnte er sich dann doch nicht zurückhalten.
„Warum arbeitest du dann als Knecht Ruprecht? Wühlt das nicht alle Erinnerungen wieder auf, wenn der Nikolaus die Geschenke verteilt?

„Nein, eher im Gegenteil. Die Kinder müssen ja nicht wirklich etwas tun, um von dir oder den anderen Nikoläusen ein Geschenk zu bekommen. Okay, manchmal müssen sie etwas singen oder ein Gedicht aufsagen, aber sie müssen nie Stiefel putzen und da dann etwas rausholen, sondern sie bekommen es direkt vom Nikolaus. Das ist mir total wichtig, weil ich das schön finde. So in der Art hätte ich mir das auch gewünscht“, erklärte Niko.
„Das kann ich nachvollziehen.“ Rasputin machte eine Pause, sammelte seinen Mut zusammen und sagte dann: „Lass mich dich zu deinem Geburtstag einladen, zum Abendessen in einem Restaurant deiner Wahl.“ Bevor Niko widersprechen konnte, fügte er hastig hinzu: „Ich wollte das sowieso machen, wenn auch nicht unbedingt heute. Aber in dem Moment, wo ich dich in Ruhe anschauen konnte, ohne Angst haben zu müssen, dass du dir eine Lungenentzündung holst, habe ich beschlossen, dass ich dich unbedingt nach einem Date fragen muss. Bitte sag ja.“ Flehend sah Rasputin Niko an.

„Nein, das kommt gar nicht in Frage“, protestierte Niko sofort.
„Komm schon, dann wenigstens etwas Kleines, eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen oder so“, bettelte Rasputin. „Sei so lieb und sag ja!“
„Schau doch mal bitte an, wie ich gerade aussehe“, antwortete Niko. „So kann ich mich doch nirgendwo blicken lassen!“
„Dann bring ich dich schnell nach Hause, du ziehst dich um und dann lad ich dich ein“, beschloss Rasputin. Die Klamottenfrage war jetzt wirklich kein unlösbares Problem.
„Ist ja nett gemeint, aber ich wohne wirklich außerhalb. Bis wir dann irgendwo sind, ist es mir viel zu spät. Meinetwegen können wir das wann anders machen.“
„Okay, gut, verschieben wir das mit dem Essen gehen“, lenkte Rasputin ein. „Nach Hause bringe ich dich aber auf jeden Fall, nicht dass du nochmal so nass wirst!“
„Ach, das passiert jetzt nicht mehr“, winkte Niko ab. „Jetzt ist ja überall gestreut und die Busse fahren wieder.“

„Egal, ich fahr dich trotzdem. Keine Widerrede!“, verkündete Rasputin energisch. „Also, wo wohnst du?“
Seufzend gab Niko nach und sagte ihm seine Adresse.
Zufrieden fuhr Rasputin los. Anfangs kannte er den Weg, weil er die ungefähre Richtung wusste. Nachher musste Niko ihn lotsen.

Als sie ankamen, stieg Rasputin mit aus.
„Den Weg in meine Wohnung schaffe ich alleine, danke“, sagte Niko.
„Ja, aber dann hast du immer noch nichts gegessen. Ich hab mir überlegt, dass es sinnvoll ist, dass ich uns was bestelle, während du dich umziehst. Das Essen geht natürlich auf mich.“
„Du gibst auch nie auf, oder?“, mutmaßte Niko.
„Nicht, wenn mir etwas wirklich wichtig ist. Heißt das ja?“, fragte Rasputin hoffnungsvoll.
„Na gut, wenn du das unbedingt willst“, antwortete Niko. Obwohl die Worte nicht besonders glücklich klangen, sah Rasputin, dass Nikos Augen leuchteten und er nahm sich ganz fest vor, dass noch oft zu schaffen, vor allem aber jedes Jahr an Nikolaus!

ENDE
Aktualisiert: 06/12/18
Veröffentlicht: 06/12/18
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jabba am 06/12/18 23:38
So Schnee ist schon schön, wenn man ihn sich angucken kann. Aber drin baden.... armer Niko >.<
Hast den armen Kerl ja jas schön Leiden lassen.^^ Eltern können grausam sein; kein Wunder, dasss er grummelig ist. Da hat Rasputin noch einen weiten Weg vor sich.



Antwort der Autors Snoopy279 (08/12/18 14:12):
Ja, ich bekenne mich schuldig -.- aber irgendwie musste ich die zwei ja zusammenbringen, da sind manchmal Opfer notwendig xD
Immerhin hat er jetzt mit Rasputin jemanden, der sich sehr gut um ihn kümmert, sofern er das zulässt.
Seine Eltern waren wirklich schrecklich. Aber Rasputin ist hartnäckig und dickköpfig genug, um diesen Weg zu meistern Smiley
Vielen Dank für dein Review
Der Unterschied zwischen Rasputin und Ruprecht
Witch23 am 21/12/18 17:23
Schnee in der Vorweihnachstzeit ist ja tatsächlich üblicher als während der Tage.
Aber die Eltern von Niko gehören echt geschlagen. Und leider gibt es ja nicht nur in Geschichten solche Eltern.
Aber Rasputin wird wohl das Kindheitstrauma etwas abschwächen können.
Ich fand es im übrigen auch interessant das er ihn gleich so an gebaggert hat. Weil so ganz üblich ist das ja noch nicht das man das so machen kann oder macht.



Antwort der Autors Snoopy279 (24/03/19 17:37):
Hey, ich hab grad festgestellt, dass ich ganz vergessen habe, dein Review zu beantworten Traurig naja, besser spät als nie.
Ja, Eltern können grausam sein (und merken das manchmal noch nicht mal oder machen das nicht absichtlich), wobei Nikos Eltern abgesehen von der Geburtstagssache gar nicht so schlimm waren/sind.
Naja, Rasputin ist ein bisschen der Ganz-oder-gar-nicht-Typ, er hat sich halt gedacht: entweder, ich krieg ihn heute von mir überzeugt, oder ich sehe ihn vielleicht nie wieder. Und da er größer und somit stärker als Niko ist, hielt sich das Risiko in Grenzen, im schlimmsten Fall hätte er einfach dafür gesorgt, dass er Niko nie wieder sehen wird.
Vielen Dank für dein Review!
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Snoopy279
16/05/21 18:14
gerne natürlich auch die, die Fanfiktion lesen/Fanfiktionschreiber einfach unterstützen wollen

Snoopy279
16/05/21 18:14
alle, die auch Fanfiktion schreiben, bitte bei der Petition mitmachen, damit das auch in Zukunft möglich bleibt!
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jabba
21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
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*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

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24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

Witch23
20/12/20 12:51
Einen schönen vierten Advent euch allen und hoffentlich bald wieder etwas entspanntere Tage

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