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Keks-vernarrt

von Snoopy279 [Ab 12] [Reviews - 14] (Abgeschlossen)
Als sein Arbeitskollege Tobi in Björns Büro stürmt und was von Gerüchten erzählt, befürchtet er das schlimmste - nämlich dass die Kollegen herausgefunden haben, dass er schwul ist. Doch wie so oft im Leben kommt auch hier alles anders, als man(n) denkt...

Genres: Reale Welt, Weihnachten, M/M (yaoi)
1. Warnung: Zucker
2. Warnung: Keine
3. Warnung: Keine

Kapitel: 4     Gelesen: Nicht möglich
Inhaltsverzeichnis

Wörter: 9967     Klicks: 5419
Veröffentlicht: 03/12/19 Aktualisiert: 13/12/19
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Anmerkungen zur Geschichte
BxB-Adventskalener 2019
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1. Gerüchteküche und unerwartete Geschenke

„Stimmen die Gerüchte?“, fragte Tobi, direkt nachdem er ungefragt in Björns Büro geplatzt war.
Unglaublich! Also hatte Axel ihn entgegen seiner Hoffnungen am Samstag, als er nach Ewigkeiten mal wieder mit Freunden ausgegangen war, doch gesehen. Und natürlich hatte der homophobe Idiot nichts besseres zu tun gehabt, als es heute direkt allen im Büro zu verkünden! Genau das war der Grund, warum Björn sich bislang nicht an seinem Arbeitsplatz geoutet hatte. Er hatte grundsätzlich überhaupt kein Problem damit, wenn die Leute wussten, dass er schwul war, aber er hatte keine Lust, als Gesprächsthema des ganzen Büros und Opfer für blöde, schwulenfeindliche Sprüche herzuhalten. Natürlich wusste er sich zu wehren, doch es war keine besonders angenehme Atmosphäre, ständig runtergemacht zu werden. Immerhin hatten die betreffenden Kollegen von Anfang an keinen Hehl aus ihrer Haltung gemacht, sodass er es bis jetzt hinbekommen hatte, seine sexuelle Orientierung diskret zu verbergen.

Energisch schüttelte Björn seinen Kopf, um die Gedanken zu vertreiben. Jetzt galt es erst einmal, die aktuelle Situation zu meistern, denn Tobi stand immer noch erwartungsvoll im Türrahmen.
„Welche Gerüchte meinst du denn? Du weißt doch, die Person, die sie betreffen, erreichen sie immer als letztes“, fragte er nach und war stolz auf sich, denn er hörte sich deutlich gelassener an, als er es war.
„Na, dass du Plätzchen in deinem Büro hast!“, erwiderte Tobi mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte Björn das sofort wissen müssen.
Erleichtert nickte Björn. „Ja, das stimmt.“ Gestern hatte er fleißig gebacken. Jedes Jahr ab dem ersten Dezember brachte er Weihnachtsgebäck mit auf die Arbeit. Tobi allerdings konnte das noch nicht wissen, da er erst diesen Sommer bei ihnen angefangen hatte. Scheinbar hatte ihm irgendwer in der Teeküche davon erzählt. Ja, er buk gerne und möglicherweise übte er das in der Weihnachtszeit ein wenig zu exzessiv aus. Doch seine Kollegen beschwerten sich nicht, ganz im Gegenteil, sie waren äußerst dankbare Abnehmer.
Vielleicht hatte er ja doch das Glück gehabt, dass Axel ihn nicht gesehen hatte. Er hatte sich sowieso gewundert, was dieser in der Nähe einer bekannten Schwulenkneipe zu suchen hatte.

„Möchtest du welche haben?“ Noch während er fragte, hatte Björn schon die Plätzchendose hervorgeholt und öffnete sie. Tobi sah ihn daraufhin an, als sei er der Weihnachtsmann und nickte eifrig.
„Ja gerne, wenn ich darf?“
„Klar, dafür habe ich sie gebacken und mitgenommen.“
Zuerst noch etwas zögerlich nahm Tobi sich einen Keks. Nach Björns aufmunterndem Nicken angelte er noch zwei weitere aus der Dose.
Dann steckte Tobi sich das erste Plätzchen in den Mund und stöhnte genussvoll auf. „Das sind die besten Plätzchen, die ich je gegessen habe!“
Björn schluckte. Bisher hatte er die Geschichten, in denen jemand auf ein Stöhnen beim Essen erregt reagierte, immer für erfundenen Blödsinn gehalten, doch Tobis Stöhnen sorgte tatsächlich dafür, dass seine Gedanken in falsche Bahnen rutschten.

„Freut mich, dass sie dir schmecken. Wenn du magst, kannst du gerne wiederkommen und dir noch ein paar holen“, lud Björn ihn ein. Gleich darauf schalt er sich innerlich. Natürlich freute er sich immer riesig, wenn jemandem seine Kekse schmeckten, doch wenn er weiterhin ungeoutet bleiben wollte, war es vermutlich sicherer, keinen rumstöhnenden Tobi bei sich im Büro zu haben. Sie arbeiteten zwar nicht in der gleichen Abteilung und hatten entsprechend im normalen Arbeitsalltag kaum Berührungspunkte, trotzdem hatte Björn definitiv nicht vor, etwas mit einem Kollegen anzufangen. Zudem war Tobi sicher heterosexuell.
„Wirklich?“ Bei den riesigen Augen, die Tobi daraufhin machte, brachte Björn es allerdings nicht übers Herz, sein Angebot zurückzuziehen.
„Natürlich, jederzeit gerne“, hörte er sich stattdessen sagen.
„Großartig!“ Zufrieden trabte Tobi von dannen.

***

Einige Stunden später packte Björn gerade seine Sachen zusammen, als der Rotschopf erneut in sein Büro lugte.
„Könnte ich jetzt noch ein paar Kekse haben, oder ist das zu früh?“, fragte er schüchtern und trat dabei verlegen von einem Fuß auf den anderen.
„Selbstverständlich kannst du noch welche haben. Ich hab doch gesagt, jederzeit“, erwiderte Björn und hielt ihm die geöffnete Keksdose hin. Tobis Strahlen, was ihm daraufhin entgegen leuchtete, war unglaublich. Es waren immerhin nur Plätzchen, auch wenn Björn mit seinem Werk ganz zufrieden war. Doch für Tobi schien es wirklich das allerbeste Weihnachtsgebäck der Welt zu sein.
„Vielen Dank! Das ist so lieb von dir“, bedankte er sich überschwänglich. „Dann will ich dich nicht länger aufhalten und wünsche dir einen wunderschönen Feierabend“, verabschiedete er sich anschließend.
„Danke, den wünsche ich dir auch“, antwortete Björn und zog seine Jacke an, bevor er sein Büro verließ.

***

Am nächsten Morgen lugte Tobi zögerlich in Björns Büro rein. Diesmal fragte Björn nicht, was er wollte oder wartete, dass Tobi, der noch komplett unschlüssig wirkte, von sich aus etwas sagte, er öffnete einfach nur die Keksdose und schob sie einladend in Tobis Richtung. Sofort breitete sich ein Lächeln auf dessen Gesicht aus und er nahm sich zwei Plätzchen. Währenddessen bedankte er sich überschwänglich. Björn schüttelte nur seinen Kopf und wehrte ab: „Kein Thema. Ich freu mich wirklich, dass dir meine Kekse so schmecken, das ist schließlich das größte Kompliment, dass du mir machen kannst.“
Er fand es in der Tat schön, mit welcher Begeisterung Tobi sich über die Plätzchen freute. Außerdem war es echt niedlich zu sehen, wie ein erwachsener Mann sich für einige Augenblicke in einen kleinen Jungen mit großen, leuchtenden Augen zurückverwandelte.

Danach verwunderte es Björn nicht mehr, dass Tobi jeden Tag ein bisschen öfter in seinem Büro anzutreffen war. Manchmal gab er offen zu, dass es wegen der Kekse war, teilweise wirkte es beinahe glaubhaft, dass er einen anderen Grund hatte und ansonsten war Tobi sich tatsächlich nicht zu schade, sich irgendwelche fadenscheinigen Vorwände einfallen zu lassen. Beispielsweise kam er einmal, um Björn nach einer Schere zu fragen, weil er seine verlegt hatte. Das glaubte er ihm auch, allerdings lagen ihre Büros an nahezu entgegengesetzten Enden der Firma und irgendein Kollege oder eine Kollegin dazwischen hätte Tobi sicherlich gern mit einer Schere ausgeholfen.
Doch um ganz ehrlich zu sein, freute es ihn jedes Mal, Tobi und dessen ehrliches Lächeln zu sehen. Tatsächlich wusste er mittlerweile auch schon, welche Sorten Tobi bevorzugte und hatte vor, dass bei seiner nächsten Backorgie am kommenden Wochenende zu berücksichtigen. So schnell wie in diesem Jahr waren seinen Kekse im Büro noch nie weggegangen – und das lag nicht daran, dass der Rest der Kollegen so zögerlich zugegriffen hatte...

***

Am Freitag schaffte Tobi es dann doch noch wieder, Björn zu überraschen, denn er kam mit einer großen Tüte in sein Büro, kurz nachdem Björn selbst es betreten hatte.
„Frohen Nikolaus!“, wünschte Tobi ihm und hievte die Tasche auf Björns Schreibtisch. „Ich hätte es ja gerne schöner verpackt, aber ich hatte Angst, dass diese Dekotaschen das Gewicht nicht aushalten.“
Verwirrt blinzelte Björn ihn an. „Was ist das denn?“
„Na, dein Nikolausgeschenk natürlich!“ Tobi sah ihn beinahe entrüstet an, als Björn so auf dem Schlauch stand.
„Wieso schenkst du mir denn was zum Nikolaus? Und dann auch noch so viel? Das kann ich doch nicht annehmen“, wehrte Björn immer noch etwas überfordert ab, ohne auch nur Nachzusehen, um was es sich handelte. So etwas am frühen Morgen, wo er doch noch gar nicht richtig wach war, konnte ja gar nicht funktionieren.
„Und ob du das kannst, du musst sogar, ich bestehe darauf“, beharrte Tobi ungewohnt ernst und schob die Tüte mit Nachdruck in Björns Richtung. „Schau doch mal rein.“

Da Tobi ihm kaum eine andere Wahl ließ und nicht aussah, als ob er gleich gehen würde, gehorchte Björn. Überrascht stellte er fest, dass die Tüte voll mit hochwertigen Backzutaten war, beispielsweise Kuvertüre, Backkakao, Haselnuss-, Walnuss- und Mandelkerne, Marzipan und Zimtstangen.
Björn starrte Tobi an und konnte nicht verhindern, dass sein Mund dabei vor Erstaunen offen stand.
„Ich hoffe, das ist alles gut so? Leider bin ich selbst nicht wirklich gut im backen oder Kochen, aber meine Mutter hat mir versichert, dass Plätzchen und ähnliches nur so gut schmecken, wie die Grundzutaten, aus denen sie zubereitet sind. Sie selbst mahlt Nüsse und alles deshalb auch immer frisch, anstatt die gemahlenen zu kaufen.“ Verlegen bis Tobi sich auf seine Lippe und errötete sogar leicht.
„Ja, die sind super!“, versicherte Björn ihm sofort und realisierte erst dann, dass das möglicherweise ein Fehler war. Entsprechend schob er schnell hinterher: „Aber trotzdem – nein, gerade deswegen – ist es viel zu viel und ich kann es nicht annehmen.“
Energisch schüttelte Tobias den Kopf. „Quatsch. So viele Plätzchen, wie ich dir diese Woche schon weggefuttert habe und heute noch Naschen werde, passt das wahrscheinlich grade eben. Schließlich soll es ja wirklich auch ein Geschenk sein, also mehr als das, was ich dich schon gekostet habe. Denn so gut wie deine Plätzchen schmecken, musst du ein Vermögen für die Zutaten ausgegeben haben!“
Da musste Björn schmunzeln. „Naja, eigentlich zahle ich seit Jahren so gut wie nichts mehr für die Zutaten, mit denen ich backe. Du bist nicht der einzige, der auf die Idee kommt, mich dafür in Naturalien zu entschädigen.“ Erst im Nachhinein realisierte er, dass das ziemlich zweideutig klang. Andererseits war der Zusammenhang wohl doch recht eindeutig und Tobi hielt ihn unter Garantie für hetero, sodass es kein Missverständnis geben sollte.

Als Björn wieder aufsah, war Tobi schon fast aus seinem Büro raus. Scheinbar wollte er seine kurze Unaufmerksamkeit nutzen, um zu verschwinden und ihm so keine Möglichkeit mehr zum Widerspruch zu geben. Doch er war ein wenig zu langsam.
„Tobi, warte!“
Widerstrebend drehte der Angesprochene sich um.
„Allerdings hat es noch niemand so dermaßen dabei übertrieben. Das ist wirklich viel zu viel!“
„Hat denn schon mal jemand so viele Kekse wie ich gegessen?“, hakte Tobi nach.
Björn zögerte. Er wollte nicht lügen.
„Siehst du, also ist das nur angemessen!“, triumphierte Tobi und war in Windeseile verschwunden.
Dabei hatte er nicht einmal ein Plätzchen gegessen! Offenbar war es ihm wirklich wichtig, dass Björn sein Geschenk annahm.
Seufzend stellte Björn die Tüte neben seinen Schreibtisch. Er hatte wohl keine Chance gegen Tobi, was die Annahme der Backzutaten betraf, doch er nahm sich vor, sich zu Weihnachten mit einem angemessenen Geschenk zu revanchieren – und natürlich mit Bergen von weiteren Keksen, aber das hatte er ja auch vorher schon geplant gehabt.

***

Bis zur Mittagspause ließ Tobi sich nicht noch einmal blicken. Da Björn vermutete, dass es aus Angst war, dass er sein Geschenk doch noch zurückweisen würde, beschloss er, Tobi zu sagen, dass er es annehmen wollte. Schließlich wollte er seinen größten Fan nach diesem unglaublich großzügigen Geschenk nicht auch noch von seinen verdienten Plätzchen fernhalten!
Allerdings erwies es sich als gar nicht so leicht, Tobi zu finden. Er war weder in ihrem Pausenraum noch in seinem eigenen Büro.
Deshalb schaute Björn nochmal im Pausenraum vorbei und fragte: „Hat jemand eine Ahnung, wo Tobi ist?“
Die meisten zuckten nur mit den Schultern oder waren so in ihre Gespräche vertieft, dass sie seine Frage gar nicht mitbekamen. Doch Charlie, der sein Büro direkt neben Tobi hatte, hatte zumindest eine Idee, wo er noch sein könnte: „Probier's doch mal bei Sandra in ihrem Hinterzimmer. Die zwei verstehen sich recht gut, soweit ich weiß und sie ist auch nicht hier.“
„Super, vielen Dank, ich werde direkt mal nachschauen.“

Sandra war ihre Empfangsdame und hatte direkt hinter ihrem Tresen ein kleines Zimmer, wo sie viele Verwaltungsunterlagen aufbewahrte, die sie nicht täglich brauchte. Gerade an Tagen, wo viel Publikumsverkehr herrschte, verbrachte sie dort auch gerne mal ihre Pause, um ein wenig Ruhe zu haben. Deshalb klopfte Björn höflich und wartete, ob jemand reagierte.
„Ja?“ Sandra öffnete die Tür kurz darauf und sah Björn fragend an.
„Hey, ich will dich gar nicht von deiner wohlverdienten Pause abhalten, ich wollte nur fragen, ob Tobi zufällig bei dir ist. Falls ja, sag ihm doch bitte, dass er gewonnen hat und ich das Geschenk annehme. Er kann also ruhig wieder Kekse essen kommen“, antwortete Björn ihr ausführlich und extra ein bisschen lauter, damit man es auch in dem Hinterzimmer hören konnte. Denn wenn die beiden befreundet waren, hatte Tobi ihr bestimmt davon erzählt und er wollte nicht riskieren, dass sie einfach „Nein“ sagte und die Tür wieder schloss, um Tobis Wünsche zu erfüllen.
„Ehrlich?“ Noch bevor Sandra eine Chance hatte, darauf zu reagieren, wurde die Tür aufgerissen und Tobi sah Björn hoffnungsvoll an.
„Ja, ehrlich“, erwiderte Björn.
„Kann ich dann jetzt direkt kommen oder erst nach der Mittagspause?“ Bei der Frage wippte Tobi ungeduldig auf und ab, er war wohl richtiggehend auf Keksentzug.
„Komm schon mit.“ Nach dem Geschenk wollte Björn ihn nicht die ganze Pause lang warten lassen.

Schmunzelnd drehte er sich um und ging in Richtung seines Büros und wurde in Sekundenschnelle von Tobi überholt.
„Keine Sorge, ich bin sofort wieder da, ich hol mir nur schnell ein paar Kekse“, rief Tobi in Sandras Richtung zurück.
Falls sie antwortete, bekam Björn es auf jeden Fall nicht mehr mit.
In seinem Büro gab er Tobi eine kleinere Keksdose, anstatt seine übliche Bürodose zu öffnen. Verdutzt sah Tobi ihn an.
„Die war eigentlich als Vorrat für dein Wochenende gedacht, aber da du bis jetzt ja noch nicht da warst, sollten noch genug Plätzchen da sein, damit ich sie dir nach dem Mittagessen wieder auffüllen kann. Und jetzt ab zurück mit dir, du willst Sandra doch nicht warten lassen“, erklärte Björn und scheuchte in mit seiner Hand in Richtung Tür.

Stattdessen trat Tobi erst mal auf ihn zu und umarmte ihn stürmisch. „Ganz vielen lieben Dank, das ist so nett von dir! Damit hast du dir das Geschenk noch viel mehr verdient als ohnehin schon. Hast du denn wirklich noch genug Kekse, wenn du mir nachher noch welche abgibst?“
Perplex erstarrte Björn kurz, bevor er die Umarmung zögerlich erwiderte. Damit hatte er wirklich nicht gerechnet. Außerdem reagierte sein Körper auf die Nähe zu seinem gutaussehenden Kollegen mehr, als es ihm lieb war, auch wenn nicht so sehr, dass Tobi es mitbekommen würde. Scheinbar hatte er zu lange keinen Sex mehr gehabt, wenn er so überempfindlich war, es war ja trotz allem nur eine normale Umarmung, wie unter Freunden üblich. Bisher hatte er Tobi zwar noch nicht zu seinen Freunden gezählt, doch seit sie sich aufgrund der Plätzchen so häufig sahen, hatte er das ein oder andere über ihn erfahren und konnte sich mittlerweile eine Freundschaft gut vorstellen.
„Ja, dann hab ich noch genug Kekse, keine Sorge. Und jetzt geh, Sandra wartet sicher schon!“ Björn löste sich bestimmt aus der Umarmung, denn langsam wurde die Reaktion seines Körpers immer deutlicher. Er musste wirklich etwas daran ändern, nur ausgehen alleine reichte nicht. Und er hatte absolut keine Lust darauf, sich zu outen, indem er einem Kollegen hinterhersabberte, dadurch würde er doch sämtliche Klischees und Befürchtungen bestätigen.
Zu seinem Glück verließ Tobi mit einem „Vielen, vielen lieben Dank nochmal!“ diesmal wirklich sein Büro.
Björn atmete tief durch, um sich wieder zu sammeln und ein wenig runterzukommen, bevor er in den allgemeinen Pausenraum ging und dort sein Mittagessen aß. Da er spät dran war, musste er sich beim Essen beeilen. Normalerweise mochte er das nicht, doch heute war es ihm ganz recht, war es doch die perfekte Ausrede, um Gespräche zu vermeiden. So konnte er seine Gedanken wenigstens ein bisschen sortieren, bevor es zurück an die Arbeit ging.

tbc
Aktualisiert: 03/12/19
Veröffentlicht: 03/12/19
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split am 03/12/19 07:42
Huch, ein richtiger Kekssuchti. Ob er irgendwann checkt, was er da anrichtet?
Der Einstieg war super. Ich bin gespannt, ob der Abend doch noch Folgen hat.



Antwort der Autors Snoopy279 (03/12/19 20:44):
Nein, kann gar nicht sein, wie kommst du denn auf sowas? Lächelnd
Freut mich, dass dir der Einstieg so gut gefallen hat. Lass dich überraschen, es kommt noch ein bisschen mehr
Gerüchteküche und unerwartete Geschenke
Witch23 am 03/12/19 13:12
Hehe, das nennt man sann wohl Freundschaft geht durch den Magen XD.
Aber auch echt niedlich.



Antwort der Autors Snoopy279 (03/12/19 20:46):
Also ich kenn ja nur das Zitat "Liebe geht durch den Magen"... mal schauen, ob hier außer haufenweise Plätzchen noch mehr durch den Magen geht.
Freut mich, dass es dir bis jetzt gefällt
Gerüchteküche und unerwartete Geschenke
jabba am 03/12/19 19:30
Huppalla, sind das echt nur die Kekse, die so toll sind? Zwinkernd
Cooler Einstieg in ein eigenlich ja ausgelatschtes Thema!



Antwort der Autors Snoopy279 (03/12/19 20:48):
was, ausgelatschtes Thema? wie kommst du nur darauf? xD *hat das Gefühl, dass all ihre Geschichten irgendwie Variante 1.0203.040 von irgendeiner ausgelatschten Grundidee sind*
schön, dass du den Einstieg magst (und ob es nur die Kekse sind, wirst du ja lesen können...) Zwinkernd
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Yavia
29/08/21 12:27
An alle, die eine Nachricht an die Admins über die Mailadresse schicken: Bitte gebt euren Usernamen in der Nachricht mit an, damit wir wissen, wer um Hilfe fragt. Vielen Dank!

Snoopy279
16/05/21 18:14
gerne natürlich auch die, die Fanfiktion lesen/Fanfiktionschreiber einfach unterstützen wollen

Snoopy279
16/05/21 18:14
alle, die auch Fanfiktion schreiben, bitte bei der Petition mitmachen, damit das auch in Zukunft möglich bleibt!
http://chng.it/WnwVCzxGff


jabba
21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
01/01/21 02:37
*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

split
01/01/21 00:01
Frohes Neues *krach baller lärm*

split
24/12/20 23:24
Frohe Weihnachten

Niemue
24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

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