Lesen nach
Veröffentlicht: 28/05/09 Aktualisiert: 01/02/10
[PDF speichern]
[Drucker]
Optionen: [Melden]
[PDF speichern]
[Drucker]
- Schriftgröße +
Optionen: [Melden]

1. Die Verwandlung

Dorimédon war nie ein hübsches Kind gewesen. Seine Glieder waren immer ein wenig zu dünn, seine Nase zu schmal, seine Lippen zu wulstig und seine Augen zu klein gewesen. Seine Segelohren hatten sich erst in der Zeit seinem Kopf genähert, in der ein Junge zum Mann wurde. Er war nicht schlank, sondern dünn. Nicht zierlich, sondern gebrechlich. Seine Bewegungen erschienen plump, anstatt elegant, und auch in allen anderen Lebenslagen war er einfach kein hübsch anzuschauendes Kind. Nur sein Charakter hätte jede noch so harte Prüfung bestanden und das war der Grund, warum seine Mutter ihn mit 15 Jahren zu dem Orakel der alten Quelle hinter dem Schrein in ihrer Stadt brachte. Man konnte kaum ein Gewerbe erlernen, wenn man nicht das Äußere dafür hatte.

Das Volk der Trinidon war berühmt für seine Schönheit und wer doch ein hässliches Gesicht hatte, dem folgte das Unglück auf dem Fuße. Man munkelte, Hässlichkeit sei eine Strafe der Götter, eine Prüfung. Niemand wollte etwas mit unansehnlichen Menschen zu tun haben und so war auch Dorimédon ohne Freunde. Nur seine Eltern glaubten an seine innere Schönheit und hielten daran fest, wie es liebende Eltern eben zu tun pflegten.

Sie unterhielten sich nachts leise, wenn sie glaubten, ihr Sohn wäre schon längst in die Welt der Träume hinab geglitten. Darüber, dass Dorimédon ein von den Göttern verfluchtes Kind war und dass lediglich das Orakel wissen konnte, wie dieser Fluch aufzuheben sei. Ob und wie man die Götter besänftigen konnte, ahnte Dorimédon nicht, doch er hoffte inständig, dass sie Gnade walten ließen. Er wollte auch pünktlich zu den Festen sein schönstes Handwerk opfern, stets folgsam sein und jeden Tag beten, wenn sie ihm nur diesen einen, kleinen Wunsch erfüllten.

Zitternd und bangend folgte er seiner Mutter zum heiligen Schrein, kniete mit ihr vor den Stufen nieder und berührte mit seiner Stirn den staubigen Boden. Dann zogen sie sich die Sandalen aus und betraten leise das altehrwürdige Gebäude. Der Boden war aus feinstem Marmor, die Wände aus kühlem, weißen Sandstein und auf ihnen waren Prophezeiungen mit goldener Farbe abgebildet – Dinge, die stattgefunden hatten und Dinge, die noch geschehen würden. Draußen brannte die Sonne auf die umliegenden Dächer, aber im Schrein war es kühl, fast kalt. Dorimédon fröstelte es und auch seine Mutter zog sich ihre Tunika fester um den Körper. Als ein Mann auf sie zu kam, der in dem typischen, schwarzen und bodenlangen Gewand der Priester gekleidet war, verbeugte sich Dorimédons Mutter flüchtig und hob dann, gemeinsam mit ihrem Sohn, die Hand zum Gruß an die Stirn. Der Priester ahmte die Geste nach und lächelte sie dann unverbindlich an.

„Was ist euer Begehr?“, erkundigte er sich.

Dorimédon wollte schon antworten, doch die Frau an seiner Seite straffte sich sichtlich und verkündete dann entschlossen, sie würden zum Orakel wollen, um nach einer Möglichkeit zu fragen, den Fluch von ihrem Sohn, den armen Jungen neben ihr, zu nehmen.

Der Priester betrachtete Dorimédon kurz und nickte dann verstehend. „Natürlich. Ihr habt Glück, denn das Orakel hat sich heute dazu entschlossen, den Menschen zur Verfügung zu stehen.“ Er deutete ihnen, ihm zu folgen und führte sie durch mehrere kleine Vorhallen, bis sie an einer großen, mit reinem Gold beschlagenen Tür anhielten. Der Priester legte den Finger an die Lippen. „Leise! Sprecht nur, wenn das Orakel euch dazu auffordert und tut mir sonst alles nach.“

Mit einem schnurrenden Knarren öffnete er die Tür und trat in den Raum dahinter. Fasziniert sah Dorimédon sich um. Es handelte sich um einen großen Raum, dessen Wandbemalungen noch viel fantastischer und detaillierter waren als in den Vorhallen. Die Decke wölbte sich nach oben und in ihrer Mitte befand sich eine kreisrunde Öffnung, durch die man den Himmel sehen konnte und der die Licht der Sonne hinein ließ. Lange, weiße und durchsichtige Tücher waren an der Decke aufgehängt und nur langsam bewegte sich der Priester auf die Mitte des Raumes zu. Dort saß, umhüllt von leichten Schleiern wie von Spinnenweben, das Orakel im Schneidersitz auf einem Kissen.

Nichts deutete darauf hin, dass es ihre Ankunft bemerkt hatte, aber als sie sich, nach dem Vorbild des Priester, auf die Knie fallen ließen und mit ihren Wangen den kalten Boden streiften, nickte es zum Zeichen, dass sie sich aufrichten durften. Der Priester zeigte ihnen, wo sie sich hinsetzen sollten und zog sich dann leise zurück. Unsicher knetete Dorimédon seine bleichen Finger und lugte zu seiner Mutter, die mindestens ebenso befangen wirkte, sich aber zusammen riss. Schließlich neigte das Orakel den verschleierten Kopf und winkte mit der Hand. Sie durfte sprechen.

„Danke, dass Ihr uns empfangt“, begann die Frau und vollführte das rituelle Zeichen für Dankbarkeit, ehe sie fortfuhr. „Ich... wir sind wegen ihm hier, meinem Sohn Dorimédon. Mein Mann und ich machen uns Sorgen um ihn, seit er auf die Welt kam, mit seinen Segelohren und kleinen Augen. Es war sofort offensichtlich, dass die Götter dem Neugeborenen zürnten, denn warum sonst, sollten sie unserem armen Kind einen solch giftigen Fluch mitgeben. Es kann sich nur niemand erklären, wieso, denn wisst Ihr, Dorimédon ist ein herzensguter Junge. Könnt Ihr uns vielleicht sagen, wie der Fluch zu lösen ist?“

Das Orakel hatte der Erzählung offenbar interessiert gelauscht und nickte nun. Sanft, beinahe zaghaft, hob es die Schleier vor seinem Gesicht soweit hoch, dass man den lieblichen Mund und das schöne Kinn sehen konnte.
„Dein Sohn muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen, Adriana.“ Die Stimme des Orakels schien von weit her zu kommen und dennoch bis in den letzten Winkel vorzudringen. Sie war sanft, aber eindringlich und für Dorimédon nur schwer zu fassen, als sich das Orakel an ihn wendete. „Geh heute zu dem Birkenhain, der auf den drei Hügeln vor der Stadt wächst. Leg dich am Abend schlafen unter dem Baum, mit dem du dich am ehesten verbunden fühlst und wenn du morgen aufwachst, wird dein Problem verschwunden sein.“

Dorimédon starrte das Orakel verblüfft an. Er hatte nicht erwartet, dass die Lösung so einfach sein würde. Konnte das sein? Die Hände des Orakels senkten sich ein wenig und als der Junge schon dachte, es würde nichts mehr sagen, sprach es noch einmal zu ihm: „Sei dir aber sicher, Dorimédon, dass es kein Fluch ist, der auf dir liegt und dass du dich den Rest deines Lebens in schweren Zeiten immer auf dein gutes Herz besinnen kannst.“ Mit einem flüsternden Rascheln fielen die Schleier wieder zu Boden und das Orakel legte seine verschränkten Hände in den Schoß.

„Habt vielen Dank, Mund der Welt“, ließ Dorimédons Mutter schließlich etwas zu schnell verlauten und verbeugte sich ein weiteres Mal. „Ihr habt uns sehr geholfen.“
Mit einem Mal war der Priester von vorhin wieder da und führte sie aus den Räumlichkeiten des Orakels hinaus. Die Kälte machte Dorimédon nichts mehr aus und als er zu seiner Mutter Adriana blickte, lächelte sie ihn erleichtert an.

„Jetzt wird alles gut“, prophezeite sie ihm, als sie vor dem Schrein in ihre Sandalen schlüpften und sich in die Arme fielen. „Lass uns schnell zu deinem Vater in die Werkstatt gehen und ihm von der guten Nachricht erzählen. Danach machen wir alles bereit für deinen Ausflug und morgen kommst du zurück, ja mein Sohn? So glücklich war ich schon lange nicht mehr!“ Sie lachten und scherzten und als sie zur Werkstatt kamen, umarmte Dorimédons Vater sie beide nacheinander, um dann genauso erleichtert eine große Feier anzukündigen, die sie anrichten wollten, wenn der Fluch von Dorimédon genommen worden war.

In der kleinen Wohnung, in der sie lebten, packte Adriana eine Wasserflasche, Käse und Brot, sowie eine leichte Lektüre und eine warme Decke in einen Jutesack, während sie von dem Leben träumte, das ihrem Sohn vorbestimmt war, wenn er erst einmal nett anzuschauen wäre. Strahlend nahm sie seine Hände in ihre, küsste ihn auf die Stirn und kicherte vergnügt. Auch die Augen ihres Sohnes leuchteten so sehr, wie schon lange nicht mehr. Endlich würde auch ihm das Glück der Welt zu Diensten sein.

„Sei vorsichtig, mein Junge und erkälte dich nicht“, mahnte sie, immer noch die Knabenhände haltend. „Trödele morgen nicht so viel herum, damit dein Vater und ich deine neue Schönheit vor allen anderen bewundern können. Komm heil wieder.“

Sie berührten sich mit den Nasen, vollführten die gewohnte Abschiedsgeste und Dorimédon machte sich, mit dem Jutesack über der Schulter, auf den Weg aus der Stadt hinaus, zu den Birken. Hoffnung erfüllte ihn von den Zehen bis in die Haarspitzen. Was würde ihn erwarten, wenn er am Morgen die Augen aufschlug? Wie würden sie alle reagieren, die ihm bisher aus dem Weg gegangen waren?

Er konnte es kaum erwarten, einzuschlafen, aber es war erst später Nachmittag und außerdem war er so aufgeregt, dass es zweifelhaft war, ob er Schlaf würde finden können. Von der Stadt bis zum Hain war es kein langer Weg und bald schon streifte Dorimédon durch den kleinen Wald, der fast ausschließlich aus wunderschönen Birken bestand. Ihre Blätter raschelten im seichten Wind und ihre weißen Stämme schienen im Schatten der langen Äste zu schimmern. Der Baum, mit dem du dich am ehesten verbunden fühlst, wiederholte Dorimédon im Geiste, während er sich sorgfältig umsah.

Auf den ersten Blick schienen alle Birken gleich zu sein, doch je näher er sich mit ihnen beschäftige, desto unterschiedlicher wurden sie. Es gab schlanke und breite, große und kleine, krumme und gerade, junge und alte. Er wollte sich den Baum nicht unvorsichtig aussuchen, darum verbrachte Dorimédon viel Zeit mit der Suche, aber schließlich ließ er seinen Jutesack neben dem biegsamen Stamm einer jungen Birke fallen, deren Äste noch nicht besonders lang waren, die sich jedoch in ein schönes Blätterkleid gehüllt hatte.

Als er ihre Rinde angefasst hatte, wusste er fast automatisch, dass dies der Baum war, nach dem er gesucht hatte. Tatsächlich fühlte er sich mit ihm verbunden, wie das Orakel es bestimmt hatte. Die Aufregung vertrieb alle weiteren Gedanken, doch als nach einiger Zeit noch nichts Weltbewegendes geschehen war, wurde Dorimédon ein wenig langweilig und er begann in der Lektüre zu lesen, die ihm seine Mutter umsichtig mitgegeben hatte. Als es zu dämmern begann, aß er ein wenig von dem Käse und dem Brot und weil ihm kalt wurde, wickelte er sich in die Decke.

Lange konnte er nicht einschlafen, weil es um ihn herum unheimlich raschelte, weil er ganz allein draußen war und weil sein Herz vor Erwartung laut pochte, aber schließlich fielen seine Augen zu und er glitt in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

*

Lautes Vogelgezwitscher weckte Dorimédon am nächsten Morgen. Er fühlte sich herrlich, obwohl sich im Morgengrauen der Tau auf ihn gelegt und alles feucht gemacht hatte. Einen Moment blieb er so liegen, am Stamm der jungen Birke, zufrieden und aufgeregt zugleich. Irgendwann hielt er die Ungewissheit jedoch nicht mehr aus und wühlte sich aus der warmen Decke. Interessiert sah er an sich herunter und stellte erfreut fest, dass das Orakel Wort gehalten hatte.

Seine Haut war immer noch sehr bleich, aber seine Finger erschienen graziler und sein Körper nicht mehr dürr, sondern schlank. Bildete er sich das vor lauter Freude nur ein? Doch als er seine Oberarme betastete, konnte er geschmeidige Muskeln erfühlen und staunend betrachtete er seinen wohlgeformten Oberkörper. Ein glücklicher Jubelschrei entfuhr ihm und er tanzte eine Weile um die Birke herum, ehe er sich auf den Boden fallen ließ, das feuchte Moos küsste und den Göttern dafür dankte, dass sie seinen größten Wunsch erfüllt hatten.

Sogleich packte er seine Siebensachen zusammen und machte sich mit federnden, weit ausgreifenden Schritten auf den Weg nach Hause. Er musste sich seinen Eltern präsentieren. Sie würden staunen, wenn sie ihren nun bildhübschen Sohn vor der Haustür finden würden und auf das rauschende Fest, das ihm sein Vater versprochen hatte, freute er sich auch schon! Dies war der Anfang eines gesegneten Lebens, da war sich Dorimédon sicher.

Bald schon kam der Weg zur Stadt in Sicht und in einiger Entfernung waren die Stadtmauern zu sehen. Beschwingt lief er zur Straße, doch je näher er ihr kam, desto langsamer wurden seine Schritte. Seine Beine fühlten sich immer schwerer an. Verwundert fragte Dorimédon sich, ob er in der Nacht ungünstig gelegen hatte, während er dennoch weiter ging. Bestimmt waren seine Beine im Schlaf eingeschlafen und waren nun schnell zu ermüden. Aber je weiter er sich vom Birkenhain entfernte, desto schlimmer wurde es, bis er schließlich erschöpft eine Rast einlegen musste.

War denn keine Energie mehr in seinem neuen Körper, hatte ihn am Ende die Verwandlung so sehr geschlaucht? Das musste es sein. Wie er da so saß, ein paar Schlucke aus der Wasserflasche nahm, fühlte er sich seltsam unwohl. Sein Herz pochte ein wenig schmerzhaft und in ihm stieg der Wunsch hoch, in den Wald zurück zu kehren, um sich zwischen den starken Baumstämmen auszuruhen. Verwirrt schüttelte er den Kopf. Was dachte er da, wo es doch sein dringlichstes Anliegen war, sich mit seinen Eltern über sein neues Aussehen zu freuen und endlich in einen Spiegel zu sehen?

Er schüttelte sich und stand wieder auf, bereit weiter zu gehen, doch immer noch fielen ihm die Schritte schwer und als er schließlich den Weg erreicht hatte, fühlte er sich mehr als elend. Die Sonne war inzwischen aufgegangen und wärmte seinen Körper ein bisschen, aber es war nicht wohltuend. Vielmehr sehnte er sich in den Schatten unter den Bäumen zurück und endlich kehrte er um.

Dieses Mal verhielt es sich genau anders herum. Je näher er dem Wald kam, desto kräftiger wurde er und je weiter er sich von der Stadt entfernte, desto schneller konnte er laufen. Im Glauben, seine alte Kraft wiedererlangt zu haben, kehrte er abermals um und wollte in die Stadt gehen, doch die Szene wiederholte sich. Wieder wurde ihm immer elender, wieder fühlte er sich schwach und schwächer und wieder endete es damit, dass er den Weg zurück einschlug.

Ratlos erreichte er den Waldrand und lehnte sich an einen der Bäume. Der Hain war so schön, er wollte ihn beschützen. Jeder, der diesem Wald einen einzigen Zweig stahl, musste erwarten, von ihm, Dorimédon, zur Rechenschaft gezogen zu werden. Seufzend sah er zur Stadt, die in der Ferne zwischen zwei Hügeln lag und deren weiße Stadtmauern allmählich von der Sonne zum Strahlen gebracht wurden. Wie gerne wäre er dort, aber er begriff langsam, dass etwas in dieser Nacht geschehen war, das es ihm unmöglich machte, zur Stadt zu gehen.

Trauer erfasste ihn und er weinte ein wenig hilflos in sich hinein, doch gegen Mittag fasste er sich und hoffte einfach, dass seine Eltern kommen und nach ihm suchen würden. Obwohl es ihn in den Hain hinein zog, blieb er am Rande stehen, damit jeder ihn schon von Weitem sehen konnte – vor allem seine Eltern. Er wartete über die Mittagszeit hinaus und bis in den Abend. Sie kamen nicht. Selbst als der Mond am Himmel erschien und die ersten Sterne aufwachten, waren sie nirgends zu sehen und so ging Dorimédon doch noch in den Wald zu der Birke, unter der er schon am Tag zuvor geschlafen hatte. Schluchzend ließ er sich an ihrem Stamm zu Boden gleiten, hüllte sich in die Decke und weinte sich in den Schlaf.

So ging es die folgenden Tage und Dorimédon wurde immer unglücklicher. Er aß den Käse und das Brot auf und trank die Wasserflasche leer, auch wenn er keinen Hunger verspürte. Jeden Morgen ging er zum Waldrand und jeden Abend kehrte er zu seiner Birke zurück, die ihn mit ihrer Aura tröstend zu umhüllen schien. Wenn er ihre Rinde berührte, meinte er ihre langsamen Gedanken zu vernehmen und je länger er im Wald war, desto mehr Bäume offenbarten ihm ihre Lebendigkeit. Nach und nach lernte er den Hain in all seinen Facetten kennen und nach einem halben Jahr gab er es auf, am Waldrand auf seine Eltern zu warten.

Stattdessen beschäftigte er sich mit der Fauna, die ihn umgab. Jeder Strauch hatte ein Eigenleben, doch bei den Bäumen waren sie besonders ausgeprägt. Sie dachten und fühlten und liebten und hassten und er konnte richtige Gespräche mit ihnen führen. Vor allem zwischen ihm und seiner jungen Birke spannte sich bald ein starkes Band. So stark war es, dass er das Gefühl hatte, mit der Pflanze verschmelzen zu können und als er es eines Tages versuchte, gelang es ihm sogar.

Erschrocken zog er sich in eine andere Ecke des Waldes zurück und besuchte seine Birke die folgenden Tage nicht mehr. Schlagartig wurde ihm klar, zu was ihn die Götter gemacht hatten, um seinen Wunsch zu erfüllen. Er war nun eine Dryade, ein Baumgeist, ein Nymph des Waldes. Früher hatte ihm seine Mutter viele Sagen erzählt, die sich um Dryaden rankten. Wie jedermann wusste, waren die harmlosen Baumgeister wunderschön und langlebig, aber sie konnten sich nicht weit von ihrem Baum entfernen und wenn seine Birke starb, würde er, Dorimédon, mit ihr ins Totenreich gehen.

Entsetzt begriff er, dass er nicht länger ein Mensch war. Die Götter hatten ihn in ein Geisterwesen verwandelt! Diese Erkenntnis erschrak ihn noch mehr und schnell kehrte er zur Birke zurück, um sich mit ihrer Anwesenheit zu trösten.

Nach einigen Experimenten, das „Verschmelzen“ betreffend, traute er sich ohne Scheu in den Baum hinein. Es war, als würde sein Körper sich auflösen, obwohl er ihn noch genau fühlen konnte. Er verband sich mit dem Baum und konnte sogar, wenn er wollte, nur sein Gesicht in der Rinde erscheinen lassen. Wenn er auf diese Weise mit der Birke zusammen war, fühlte er auch all das, was sie fühlte. Das Wasser weit unten an den Wurzeln, kitzelnde Käfer und nahrhafte Sonnenstrahlen. Er vermutete, dass diese Verbundenheit der Grund dafür war, dass er nichts mehr essen oder trinken musste, denn die Birke ernährte ihn. Nachts schlief er nicht länger auf dem kalten Boden, sondern verband sich einfach mit seinem Baum.

Nie schien ein Mensch in den Birkenhain zu kommen und Dorimédon fragte sich, weshalb seine Eltern nicht gekommen waren, um ihn zu suchen, aber mit der Zeit vergaß er diese ferne Sehnsucht. Die Jahre gingen ins Land und Dorimédons Leben folgte dem Rhythmus der Jahreszeiten. Er beobachtete aufmerksam die wachsende Stadt, die sich zum Glück aber in die entgegengesetzte Richtung ausbreitete und dem Wald somit nicht zu Nahe kam.

Und obwohl er sich mit allen Bäumen und Pflanzen des Hains verständigen konnte, wurde er immer einsamer. Es gab nichts neues zu erzählen und Dorimédon vermisste einen menschlichen Gesprächspartner. Jemand, der ihm Geschichten aus der Stadt erzählen konnte, oder von Reisen. Von fernen Ländern und aufregenden Abenteuern!
Doch niemand kam.

*

Es war ein wundervoller Herbsttag, an dem sein Wunsch nach Gesellschaft doch noch in Erfüllung ging. Die Blätter der Bäume hatten sich rötlich und orange und braun verfärbt und Dorimédon hatte sich aus der bunten Farbenpracht einen Kranz geflochten, den er auf dem Kopf trug. Sorgfältig sah er nach den besonders jungen Birken, denn er wollte nicht, dass sie den kommenden Winter nicht überlebten, und während er über die Blätter eines winzigen Exemplars strich, vernahm er eine Stimme. Überrascht versteifte er sich und wäre beinahe hingefallen.

Die Bäume hatten keine Stimmen, sie verständigten sich eher über Gedanken und Gefühle, also musste es sich um einen Menschen handeln! Aufgeregt sprang Dorimédon auf und sah sich suchend um. Da, die Stimme kam von dort hinten! Schnell rannte er in die Richtung, aus der die Wortfetzen zu ihm gedrungen waren, wurde aber immer langsamer und lugte schließlich lediglich neugierig hinter ein paar kräftigen Stämmen hervor.

Er befand sich nicht weit entfernt von seiner Birke am Rande einer natürlichen Lichtung und dort, direkt vor ihm, ließen sich zwei Männer für die Nacht nieder. Sie hatten ihre Pferde an einen Baum gebunden und schlugen gerade ihr Nachtlager auf, wobei sie die Ledersättel als Kopfkissen benutzten. Fasziniert beobachtete Dorimédon die großen Tiere, die er schon so lange nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte, und die Menschen, die sich in seinen Wald verirrt hatten.

Der Eine war groß und grobschlächtig, mit wirrem Haar und misstrauischen, kleinen Augen, die aber belustigt auf blitzten, weil sein Reisegefährte einen Witz erzählte, den Dorimédon nicht verstand. Ob auf ihm auch ein Fluch lag, wie damals auf Dorimédon?
Der Andere war jedoch ausnehmend hübsch und gar zu schön anzusehen. Er hatte schwarzes, glattes Haar und helle Augen und einen wohlproportionierten Körper. Dorimédon seufzte. Hätte er damals so ausgesehen, wäre es nie zu seiner Verwandlung zur Dryade gekommen. Er wusste nicht mehr, ob das gut oder schlecht gewesen wäre.

Die Reisenden unterhielten sich fröhlich, aber der Nymph war viel zu überrascht hier Menschen zu sehen, als dass er den Sinn ihrer Worte verstanden hätte. Außerdem sprachen sie in einem seltsamen Dialekt. Er wäre wohl noch lange versteckt geblieben, wenn die zwei Reisenden nicht getan hätte, was Reisende abends am Lager nun einmal tun: Sie suchten Feuerholz.
Entsetzt fühlte Dorimédon den grellen Stich des Schmerzes, als der Hübsche ein paar dünne Äste von einem Baum abbrach. Rasch lief er über die Lichtung und stieß den Mann mit ungeahnter Kraft von der leidenden Birke fort.

„Verletze sie nicht!“ Er erschrak über die Lautstärke und den Ton seiner eigene Stimme, ehe er sich besann und schnell den Baum zu beruhigen versuchte. Er würde nicht zulassen, dass jemand seinen Birken weh tat!

Der laute Ruf hatte jedoch auch den große Begleiter des schönen Mannes auf den Plan gerufen. Ängstlich bemerkte Dorimédon das Schwert, das der grobschlächtige Mann plötzlich in der Hand hielt. Die kleinen Augen blitzten ihn gemein an und mit einer deutliche Drohgebärde kam der Mensch näher.
„Halt, warte!“ Ächzend rappelte der Hübsche sich auf, hielt sich den Rücken wie ein alter Mann und lächelte seinen Begleiter beruhigend zu. „Ich glaube nicht, dass der hier gefährlich ist.“

„Aber vielleicht gehört er einer Räuberbande an“, gab der zu bedenken. „Sobald wir schlafen, ruft er sie und uns werden noch im Traum die Kehlen durchgeschnitten!“

Schnell schüttelte Dorimédon den Kopf. „Hier ist kein Mensch, außer ihr“, verteidigte er sich ängstlich. „Wirklich, hier war schon seit Jahren keiner mehr!“

„Ich traue dir nicht, du kleine Ratte“, grollte der große Mann jedoch nur, während er die Augen zu kniff und noch näher kam.

„Halt, halt!“, rief sein Begleiter jedoch erneut, hob die Arme und hielt den Mann auf. „Schau ihn dir doch mal an!“ Er deutete auf Dorimédon, der sie aus schreckgeweiteten Augen beobachtete. „Glaubst du wirklich, der könnte einer Räuberbande angehören? Die würden ihn zerfleischen. Lass ihn doch erst einmal erklären, weshalb er mich umgestoßen hat.“

Endlich beruhigte der Große sich und steckte sein Schwert weg, wenn er Dorimédon auch immer noch misstrauisch betrachtete. „Na gut“, murmelte er brummig, bewegte sich aber nicht von der Stelle.

„Also. Weshalb hast du mich angegriffen?“, fragte der Hübsche freundlich lächelnd.

Dorimédon erwiderte den Blick immer noch erschrocken, fasste aber mit dem Baum im Rücken Mut. „Du hast die Birke verletzt“, erklärte er.

Der Große lachte auf, auch wenn er immer noch grimmig blickte. „Verarschen können wir uns selbst, Kleiner. Die Wahrheit!“ Verarschen. Dorimédon ließ sich das Wort auf der Zunge zergehen. Er kannte es nicht, aber es hatte anscheinend eine negative Bedeutung.

„He, Moment“, murmelte da der Schwarzhaarige. „Als er mich gestoßen hat, da hat er doch was gerufen. 'Verletze sie nicht'. Oder?“ Fragend sah er Dorimédon an, der nur zustimmend nickte. Sein Gesichtsausdruck wandelte sich ins Fassungslose. „Ehrlich? Du greifst Leute an, wenn sie Feuerholz sammeln?“

„Feuerholz?“, wiederholte Dorimédon entsetzt. „Ihr wollt das doch nicht verbrennen?“ Hastig hob er die abgebrochenen Zweige auf, die der Schöne fallen gelassen hatte und drückte sie sich an die Brust. Die beiden Reisenden beobachteten das Schauspiel überrascht und lachten dann auf.

„Was für ein Spinner“, urteilte der Große schließlich entspannter. „Du hast recht, der streichelt höchstens die Gräser.“

„Sag ich doch“, erwiderte der schöne Mann und lächelte dann Dorimédon an. „Wenn du uns nicht feindlich gesinnt bist, kannst du gerne den Abend mit uns verbringen. Nicht wahr, Bábis?“

Der große, hässliche Mann, Bábis, nickte und blickte zu den umliegenden Bäumen. „Aber Feuerholz brauchen wir trotzdem noch.“

„Nein!“, rief Dorimédon jedoch sofort. „Ihr dürft die Bäume in diesem Wald nicht anfassen! Wenn ihr etwas verbrennen wollt, dann“, er riss sich sichtlich zusammen, „nehmt doch das, was ohnehin schon auf dem Boden liegt.“

Die Reisenden tauschten einen anscheinend vielsagenden Blick, mit dem Dorimédon aber nichts anfangen konnte, ehe sie die Schultern zuckten und einwilligten. Der Hübsche stellte sich als David vor. Sie seien auf der Durchreise und mieden die Städte, weshalb sie sich auch in diesem Hain niedergelassen hatten, anstatt ein Hotel aufzusuchen. Dorimédon durfte die Pferde streicheln und setzte sich zu ihnen, als sie das wenige Holz, das sie auf dem Waldboden gefunden hatten, verbrannten. Sie erzählten ihm von ihren Reisen und dass sie auf dem Weg zu einem Verwandten von David waren, der ihnen bei einer bestimmten Angelegenheit – irgendetwas mit einer Erbschaft – helfen sollte. Dorimédon sog alles in sich auf, was er ihnen entlocken konnte und stellte selbst immer mutiger Fragen. Als das Feuer schon kleiner geworden war und zu erlöschen drohte, erhob sich Bábis und sagte, er wolle sich nur kurz erleichtern. Schnell verschwand er im Wald und Dorimédon lehnte sich zu David hinüber. „Liegt auf ihm ein Fluch?“, fragte er leise und scheu, aber neugierig.

David sah ihn verwirrt an. „Ein Fluch? Wie kommst du darauf?“

„Na“, Dorimédon suchte nach den richtigen Worten, fand aber keine und entschied sich, einfach deutlich zu sein, „er ist so hässlich.“

David zog die Augenbrauen zusammen. „Das ist aber nichts Nettes, was du da sagst. Ein Glück, dass Bábis gerade nicht da ist, der hätte dir schön die Leviten gelesen!“ Er sah richtig sauer aus. „Es kann ja nicht jeder so schön sein, wie du!“

Dorimédon schüttelte eingeschüchtert den Kopf. „Aber ich war nicht immer so schön. Auf mir lag nämlich auch ein Fluch, aber das Orakel hat mir gezeigt, wie er zu lösen war“, erklärte er schnell. „Dann haben die Götter mich verwandelt...“ Er stockte, weil David ihn dermaßen ungläubig ansah, dass es ihn verunsicherte. Schließlich fragte er: „Was ist denn?“

„Orakel? Götter?“, wiederholte David immer noch sehr ungläubig. „Wo lebst du denn? Denkst du echt, das kauft dir noch jemand ab?“

„Wie?“ Jetzt war es an Dorimédon, verwirrt zu sein. „Wieso denn? Es ist doch die Wahrheit. Ich weiß, es ist schwer zu glauben, dass die Götter einem wie mir geholfen haben, aber...“

„Nein, nein, das meine ich nicht“, unterbrach David ihn. „Ich meine nur, Götter gibt es doch gar nicht. Und dein so genanntes Orakel existiert schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Wie kommst du bloß auf so einen Unsinn?“

„Was... Nein! Das ist kein Unsinn, sondern die Wahrheit!“, beteuerte Dorimédon ehrlich. „Ich weiß aber nicht...“ Zögerlich sah er zu David hinüber. „Welches Jahr schreiben wir denn?“, fragte er dann vorsichtig.

David schüttelte nur den Kopf und antwortete dann fassungslos: „Der siebte Monat des dreihundertsten Jahres des achten Zirkels.“

Dorimédon ließ die Information sacken. Wenn er sich recht erinnerte, dann war er im zweiundfünfzigsten Jahr des achten Zirkels geboren. War es wirklich schon so lange her? Die Zeit war wie im Fluge vorüber gegangen, aber wenn er sich besann, dann hatte sich schon viel verändert. Seine Birke war groß und kräftig geworden und so breit. Die Stadt war auch viel größer als früher und es gab viele Bäume im Wald, die erst nach seiner Ankunft gewachsen waren, aber schon hoch reichten. Dorimédon musste plötzlich lachen. Es war so absurd. Alles war so unwirklich.

Mit einem Mal fing er sich jedoch wieder und schreckte hoch, sackte dann in sich zusammen und hielt sich die Seite. Brennender Schmerz zog sich über seinen Oberkörper. Das... das konnte doch nicht wahr sein! Bestürzt sprang er auf und rannte in den Wald. Jemand hatte seiner Birke etwas angetan. Dieser... Bábis! Wut flammte in Dorimédon auf und er bemerkte gar nicht, dass David ihm alarmiert folgte. Schließlich hatte er sein Ziel erreicht und stieß Bábis, wie David zuvor, von dem großen Baum fort. Erschrocken besah er sich die Wunde seiner schönen Birke. Bábis hatte ihr einen dickeren Ast abgebrochen, anscheinend um ihn doch als Feuerholz zu verwenden. Tröstend strich Dorimédon über den frischen Stumpf und drehte sich dann schnell zu dem großen Mann um, der sich langsam wieder aufrappelte.

„Ihr habt gesagt, ihr tut den Bäumen nichts mehr!“, schrie er wütend, stürmte auf ihn zu und schlug ihn wieder nieder. Hier, direkt bei seiner Birke, war er kräftig wie nie. „Du bist ein verdammter Lügner! Du verdienst es nicht, den Wald überhaupt zu betreten! Wie kannst du mir den Arm ab reißen?“ Überrascht von der Kraft des kleineren Mannes hatte Bábis sich nieder ringen lassen, doch von hinten kam David, der Dorimédon von seinem Begleiter fort zog. Der Nymph schrie und wütete und zappelte in seinen Armen, bis David ihn nicht mehr halten konnte.

Doch Dorimédon ging nicht wieder auf den immer noch etwas betäubten Bábis los, sondern sah sie nur unendlich enttäuscht an. „Ihr seid Lügner“, stellte er fest und es klang in ihren Ohren, als würde er sie des schmerzlichsten Verbrechens der Welt bezichtigen. „Verschwinde aus meinem Wald, Bábis. Und komm nie wieder!“ Dann wandte er sich David zu. „Du kannst bleiben und wiederkommen, aber wenn du Bábis mitbringst, werde ich euch beide fortjagen“, versprach er ernsthaft. David nickte wie betäubt, half seinem Freund auf und kehrte mit ihm zum Lager zurück. Dorimédon folgte ihnen in einiger Entfernung, beobachtete, wie sie die Pferde sattelten und ihre Decken verstauten, die sie bereits auf dem Boden ausgebreitet hatten. Wie sie das nur noch glimmende Feuer löschten und mit einem letzten Blick in die Richtung, in der sie ihn vermuteten, aus dem Wald verschwanden.

Enttäuscht ging Dorimédon zu seiner Birke und streichelte ihr über die Rinde. Er hatte sich so lange gewünscht, wieder einmal mit Menschen zu reden und es war auch so schön gewesen, aber sie waren brutal und falsch gewesen. Die Desillusion trieb ihm ein paar einsame Tränen aus den Augen, die er sich von den Wangen wischte. Sein Oberkörper schmerzte immer noch, aber eher dumpf, denn es war ja nicht seine Empfindung und das Harz begann bereits an der Wunde zu trocknen. Seufzend verschmolz er mit der Birke, obwohl er ihren Schmerz dann intensiver fühlen konnte, um sie mit seiner Anwesenheit zu beruhigen. Von allen Bäumen ausgerechnet seiner! Erschöpft und traurig fiel er bald in einen unruhigen Schlaf.

*
Aktualisiert: 28/05/09
Veröffentlicht: 28/05/09
[PDF speichern]
[Drucker]

Optionen: [Melden]
am 01/01/70 01:00
Die Verwandlung
Niemue am 29/05/09 15:55
Das ist eine richtig interessante Geschichte! : )
Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten mich in die Person hineinzuversetzen, weil du immer von der Sicht der Mutter und Dorimédons gewechselt hast, aber zum Ende hin wurde das immer besser! ^^
Dein Schreibstil ist frisch und die Geschichte sehr spannend.
Dorimédon ist ein sehr interessanter und sympathischer Charakter. Bei David weiß ich noch nicht, was ich von ihm halten soll.
Deshalb bin ich jetzt riesig gespannt, wie es weitergeht! Freu mich schon aufs nächste Kapitel!
Gruß Niemue

Antwort des Autors eiserbse (06/07/09 20:04):
Es freut mich natürlich, dass dir die Geschichte gefällt und du vor allem nichts gegen Dorimédon hast. Ich mag den selbst so gerne. *g* Das mit dem Umschwenken zwischen den Sichtweisen habe ich gar nicht bemerkt, danke also für den Hinweise. Gewollt war nur der Sichtwechsel kurz bevor er die Wohnung verlässt, als seine Mutter ihn ein letztes Mal betüdelt und sich überlegt, was nun kommen mag.

Liebe Grüße,
eiserbse.
Die Verwandlung
waidgnom am 29/05/09 17:50
Deine Idee für die Geschichte finde ich großartig. Da muß man erst einmal drauf kommen.Du hast Dorimedons Gedanken und Gefühle gut rüber gebracht.Ich bin gespannt ,wie die Geschichte weiter geht.Dorimedon ist ja in ständiger Gefahr zu sterben, wenn man ihn durch das abbrechen eines Astes schon so weh tun kann.Schreibe bitte schnell weiter!!!

Antwort des Autors eiserbse (06/07/09 20:00):
Dankeschön für das Review und das Lob. Smiley Ach, so gefährlich ist es nun auch nicht, schließlich hält so ein Baum eine ganze Menge aus, aber du hast Recht: Empfindlich ist Dorimédon trotzdem, besonders was seine Birke betrifft. Aber dafür beschützt er sie auch vor Ungeziefer, Rehen und anderen Gefahren, so gut er kann, damit ihr - und ihm - nichts passiert.
Ich schreibe, ich schreibe! Der nächste Teil wird aber vermutlich länger, da hab ich mehr zu erzählen.

Liebe Grüße,
eiserbse.
Die Verwandlung
split am 29/05/09 21:25
oh mein gott, das ist so genial... allein auf so ne Idee zu kommen ist schon cool, aber die Art, wie du es beschreibst so durch zuhalten ist wirklich schwierig. ich kann den nächsten teil kaum abwarten.
Das hast du wirklich toll gemacht *keks reich*

Antwort des Autors eiserbse (06/07/09 19:58):
Dankeschön für das großartige Lob, ich werde schon ganz rot. *blush* ^^ Das ermuntert mich echt zum angeregten Weiterschreiben.
Der nächste Teil ist bald fertig und natürlich würde ich mich freuen, wenn Du auch den lesen würdest. Zwinkernd

Liebe Grüße,
eiserbse.
Die Verwandlung
Humpelstil am 03/12/09 19:58
Ich liebe deine Art über die Natur zu schreiben. Das Gras erzählt freche Geschichte. Was für ein Bild! Da konnte ich nur schmunzel.
Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen. Vielleicht diesmal aus der Sicht des Gottes. Denn der wurde für meinen Geschmack nur sehr oberflächig beschriebn. Seine Gefühlswelt würde mich sehr interessieren. Ansonsten eine sehr schöne kleine Geschichte. Hat mir Spaß gemacht sie zu lesen.
Die Verwandlung
Witch23 am 21/04/11 09:14
eine echt interessante und spannende Geschichte. Ich bin gespannt wie sie ausgeht.
Die Verwandlung
Aussehen wechseln!
Login

Registrieren | Passwort vergessen
BxB-Statistiken
Mitglieder: 4669
Geschichten: 892
• M/M: 815
• F/F: 69
Kapitel: 5070
Autoren: 250
Reviews: 9141
Reviewer: 567
Neuestes Mitglied: r3logic
Challenges: 61
Challengers: 16
 
Aktuell
Du bist nicht eingelogt
Laberkasten
Yavia
29/08/21 12:27
An alle, die eine Nachricht an die Admins über die Mailadresse schicken: Bitte gebt euren Usernamen in der Nachricht mit an, damit wir wissen, wer um Hilfe fragt. Vielen Dank!

Snoopy279
16/05/21 18:14
gerne natürlich auch die, die Fanfiktion lesen/Fanfiktionschreiber einfach unterstützen wollen

Snoopy279
16/05/21 18:14
alle, die auch Fanfiktion schreiben, bitte bei der Petition mitmachen, damit das auch in Zukunft möglich bleibt!
http://chng.it/WnwVCzxGff


jabba
21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
01/01/21 02:37
*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

split
01/01/21 00:01
Frohes Neues *krach baller lärm*

split
24/12/20 23:24
Frohe Weihnachten

Niemue
24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

Wer ist online?
Gäste: 94
Mitglieder:
Neueste Geschichte
Das Seerosengrab von split Ab 12
Erik verbringt einen ausgelassenen Sommerabend mit seinen Freunden. Als er sich...
Neustes Kapitel
Staatsgeschäfte von Lapidem Ab 18
Nathaniel Cilor ist Premierminister von Mekua. Als wichtigster Mann des Staates...
Zufallsgenerator
Mattis Plan von Sonnrain Ohne Altersbeschränkung
Im Kindergarten ist Matti der größte und stärkste und am Vormittag spielt er...