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Robert ist am 2. Advent allein zu Hause. Trist und gelangweilt verbringt er die Zeit vor dem Fernseher, als er einen unerwarteten Gast bekommt.

Genres: Paranormale Welt, Weihnachten, M/M (yaoi)
1. Warnung: Zucker
2. Warnung: Keine
3. Warnung: Keine

Kapitel: 2     Gelesen: Nicht möglich
Inhaltsverzeichnis

Wörter: 6008     Klicks: 13218
Veröffentlicht: 19/04/09 Aktualisiert: 03/01/14
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Anmerkungen zur Geschichte
Beitrag zum Adventskalender 2006
2006-11-23
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1. Kapitel 1

Es regnete wie so oft in den letzten Tagen. Doch heute war der 2. Advent, konnte es da nicht wenigstens trocken bleiben, wenn es schon nicht kalt genug war, um die schweren Regentropfen in Schneeflocken zu verwandeln?

Deprimiert sah Robert aus dem großen Fenster seines Wohnzimmers. Die zwei dicken Adventskerzen auf dem Tisch und die Tannenzweige, die er im Raum verteilt hatte, schafften es nur kläglich bei diesem ungemütlichen Wetter eine weihnachtliche Stimmung zu erzeugen. Er seufzte leise und ließ sich wieder auf sein Sofa zurück sinken. Da half eigentlich nur noch, nicht drüber nach zudenken und sich in einem guten Buch zu verlieren, denn im Fernsehprogramm lief auch mal wieder nur Mist.

So verlief der Nachmittag ziemlich still, weshalb Robert auch fast vor Schreck vom Sofa rollte, als ein lautes Poltern aus Richtung Küche zu hören war. Ein Scheppern folgte und Robert legte schnell sein Buch beiseite und stand alarmiert auf. Was war das nur? Vom Flur seiner kleinen Wohnung konnte er sehen, dass die Küchentür einen Spaltbreit offen stand und schummriges Licht auf den Dielenboden fiel. Dabei hatte er das Licht doch gar nicht eingeschaltet.

Ein Einbrecher konnte das unmöglich sein, denn er wohnte im sechsten Stock und die Wohnungstür war festverschlossen. Also atmete er kurz tief durch und schob die Küchentür dann ein Stück weiter auf, sodass er hinein sehen konnte. Das Bild, das sich ihm dort bot, konnte er kaum glauben. Ein gefiedertes Etwas, dass nicht größer als einen halben Meter sein konnte, hockte pitsch nass in seiner Spüle, umgeben von einem Haufen, der aussah, als hätte einer die Backzutatenabteilung des nächsten Supermarkts geplündert und bei ihm abgeliefert. Außerdem waren überall große Kerzen verteilt, die das schummrige Licht erklärten. Eine Kunststoffschüssel lag am Boden, was unter anderem das Scheppern erklärte. Der Blick, den er von diesem fedrigen Etwas bekam, war zugleich geschockt und mehr als kläglich.

„Was zum...“ Robert brach ab, denn irgendwie hatte er das Gefühl, dass Fluchen in dem Moment unangebracht wäre und dass er seinen kleinen unerwarteten Gast nur noch mehr verstören würde. Er räusperte sich und trat ganz in die Küche. „Hey du, darf ich fragen, was du da in meiner Küche machst und wer bist du eigentlich?“ Er versuchte seine Stimme neutral zu halten, trotzdem klangen seine Worte ein wenig ironisch.

Sein Gast kämpfte sich aus der Spüle, schüttelte sich aus und richtete sich zu seiner vollen Größe auf, ein paar hellgrauer Flügel hinter seinem Rücken zusammengefaltet. „Mein Name ist Sirup und ich backe Plätzchen.“
„Ah, verstehe. Freut mich dich kennen zu lernen, denke ich.“ Robert trat näher und besah sich das Chaos genauer. Die Sachen stammten nie und nimmer alle von ihm, denn Backen war ganz und gar nicht seine Stärke. Da brauchte er so was auch nicht in der Wohnung zu haben.
„Ich bin...“
„Robert. Ich weiß.“
„Klar, du bist schließlich in meiner Küche.“

Sirup lief ein paar Schritte auf der Arbeitsplatte und blieb schließlich neben einer Schüssel voll mit Teig stehen. Wenn Robert das richtig einschätzte, dann sah es aus, als hätte Sirup vorgehabt, einen Plätzchenvorrat bis Ostern zu backen.
„Was bist du eigentlich?“ Stellte er die Frage, die ihm am meisten unter den Nägeln brannte, während er fast schon automatisch begann, ein wenig aufzuräumen.
„Na, das ist doch offensichtlich.“ Sirup flatterte ein wenig mit seinen Flügeln und kippte dabei fast die halbvolle Flasche Pflanzenöl, die neben ihm stand, um. „Ich bin ein Engel auf vorweihnachtlicher Mission.“
Robert bekam große Augen. „Ein Engel auf vorweihnachtlicher Mission? Davon hab ich ja noch nie gehört.“
„Is auch neu. Arbeitsbeschaffungsmassnahme der Gewerkschaft. Die Menschen wissen einfach nicht mehr, wie man die Vorweihnachtszeit genießt, während sich die Engel in den niederen Rängen absolut langweilen seit die reguläre Post durch E-Mails ersetzt wurde. Du verstehst?“
„Ah ja,... und deshalb verwüstest du meine Küche?“, wollte Robert skeptisch wissen. Er war nicht wirklich böse auf das kleine Federvieh, aber irgendwie war das alles doch ein wenig viel auf einmal.

Nun wirkte Sirup tatsächlich ein wenig verlegen, wenn man den roten Flecken auf seinen Wangen glauben schenken konnte. „Na,...sorry deshalb,...nur du weißt doch wie das ist... da wird man für ´nen Job ausgesucht ohne vorher gefragt zu werden, ob man das überhaupt kann. Und versuch du mal Plätzchen zu backen in ner Küche, die viiiiiiel zu groß für dich ist.“
Gut, den Standpunkt verstand Robert dann doch... irgendwie... und der Gedanke an frische Plätzchen war recht verlockend. Im letzten Jahr hatte Jerry noch welche für sie gebacken. Robert schob den Gedanken an seinen Ex beiseite, das würde nur wieder seine Laune verderben. „Brauchst du vielleicht Hilfe?“, fragte er deshalb lieber nach und schob einen Teller mit Eierschalen beiseite.
„Eigentlich hieß es ja im Vertrag, dass uns keiner sehen soll, aber jetzt ist es wohl auch schon zu spät. Du kannst mir ja beim Ausstechen helfen.“ Sirup schob einige Sachen auf der Arbeitsplatte hin und her, bis er schließlich genug Platz hatte und kippte dann den Teig aus der Schüssel auf die freie Fläche.

„Warte kurz. Was hältst du davon, wenn wir erst ein wenig aufräumen und dann den Teig auf dem Tisch ausrollen. Da ist viel mehr Platz.“ Robert wartete auch gar keine Antwort ab, sondern begann gleich damit diverse Sachen in den Müll zu werfen und verschiedene benutzte Küchengeräte in die Spüle zu stellen. Sirup half ihm und rutschte nebenbei auf einem feuchten Lappen auf der Arbeitsplatte rum, damit diese wieder sauber wurde. Einige Minuten später, sah es in der Küche schon wieder viel besser aus und sie konnten endlich mit dem Teig weiter machen.

„Du, kannst du mir mal helfen? Wenn ich meine Flügel benutze, sieht’s gleich wieder aus wie nach ´nem Wirbelsturm.“ Sirup hatte seine kleinen Hände in die Seiten gestemmt und sah ein wenig ratlos zum Tisch hinüber, der etwa zwei Meter entfernt stand.
„Kein Problem. Ähm...“ Robert nahm Sirup auf die Arme und brachte ihn zum Tisch, dabei stieg ihm der Geruch von Weihnachtsgewürzen aus dessen Haar entgegen.
„Hey, ich bin kein Kleinkind“, moserte Sirup vor sich hin, weil er das ganze doch ein wenig entwürdigend fand, aber eine andere Idee hatte er auch nicht gehabt.
„Tschuldige, aber ich wusste nicht wie ich dich sonst tragen sollte. Und sind Engel nicht irgendwie, öhm, größer?“, wollte Robert wissen während er Nudelholz, Teig und Ausstechförmchen zum Tisch brachte. Das würde wirklich ´ne Weile dauern, bis sie das alles geschafft hatten. Vielleicht konnte er ja einen Teil des Teiges einfrieren.

„Klar bin ich normalerweise größer, aber dann hab ich doch keine Flügel mehr und dafür schwebt dann die ganze Zeit so ein blöder Heiligenschein über meinem Kopf. Das macht einen ganz wirr.“
Robert musste lachen. Das war ja ein richtig miesepetriger Engel, der da in seiner Küche gelandet war. Wie schaffte der es nur ein Engel zu bleiben? Oder hatte er nur die ganze Zeit ein falsches Bild von den himmlischen Flattermännern gehabt? „Wieso machst du dich dann nicht groß? Ich glaube ein Heiligenschein stört im Moment weniger als deine Flügel. Später kannst du es ja wieder umkehren oder?“

Sirup brummte vor sich hin, aber er schien verstanden zu haben, denn plötzlich umgab ihn ein strahlendhelles Licht und als es wenige Augenblicke später wieder verschwand, saß da, wo eben noch der kleine Engel gestanden hatte, ein großer dunkelhaariger Mann auf dem Tisch. Eine leichte weiße Stoffhose und ein weißes Hemd bedeckten seinen Körper und über den dunklen kurzen Haaren schwebte tatsächlich ein kleiner Heiligenschein. Das griesgrämige Gesicht, das Sirup zog, war schließlich zuviel für Robert und er begann laut zu lachen. Der Gesichtsausdruck, die hellen Klamotten und der Heiligenschein wollten einfach nicht so recht zusammen passen.

„Lach du nur, du musst so was ja nicht den ganzen Tag tragen.“
„Entschuldige“, prustete Robert, doch es fiel ihm schwer sich wieder zu beruhigen. „Lass uns anfangen. Es wird sonst spät und die ganzen Plätzchen müssen ja auch noch in den Ofen und dekoriert werden.“
Sirup grummelte zwar wieder vor sich hin, rutschte aber vom Tisch und begann damit den Teig auszurollen. Während die Kerzen langsam herunter brannten und sich der Geruch von immer mehr verschiedenen Gewürzen verteilte, begannen die beiden miteinander herum zualbern und erzählten sich gegenseitig Geschichten von ihrer jeweiligen Welt, denn obwohl es die Arbeit der Engel war, hier und da bei den Menschen zu helfen, so wussten sie doch nicht alles.

Irgendwann erzählte Robert dann auch von Jerry, wie dieser ihn betrogen hatte, weshalb er bei seinem nun Ex-Freund ausgezogen war. Es lag wahrscheinlich daran, dass Sirup ein Engel war, aber er fühlte sich extrem wohl in dessen Gegenwart. Als sich schließlich zwei Schüsseln mit Plätzchen gefüllt hatten und auch noch ein Blech voll im Ofen war, brachte er das ganze deshalb nur ungern zu einem Ende. „Ich denke, es ist genug für heute. Die reichen mindestens einen Monat. Den restlichen Teig werde ich einfach für ein andermal einfrieren.“
„Oh ja, war wohl etwas zuviel.“ Der Engel sah sich um und staunte dabei nicht schlecht über die zwei Berge von Plätzchen die sie fabriziert hatten. Mit Mandeln, Zimt, Marmelade, Schokolade, Haselnuss, alles was man sich vorstellen konnte. Genascht hatten sie nebenbei auch mehr als genug.
„Dann lass uns aufräumen“, seufzte Robert, denn nun nach dem Backen sah die Küche erst recht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen und irgendwie hatte er keine rechte Lust, das jetzt noch alles weg zu machen.
„Keine Sorge, das geht fix. Tret mal ´nen Schritt zurück.“ Sirup krempelte sich theatralisch die Hemdsärmel hoch und fuchtelte dann ein wenig mit den Händen. Plötzlich schwirrte der ganze Raum vor gleißenden Lichtern, sodass Robert seine Augen schließen musste. Als er sie wieder öffnete, standen die benutzten Küchengeräte sauber und ordentlich nebeneinander auf dem Tisch, der ebenfalls vor Sauberkeit fast blitzte. Die Gläser und Päckchen mit den Zutaten standen ordentlich daneben. Alles musste nur noch an seinen jeweiligen Platz in den Schrank geräumt werden.

„Wow“, staunte Robert. So sauber war seine Küche noch nie gewesen.
„Harry Potter ist nicht der einzige mit ein paar Tricks im Ärmel und du hast doch nicht im Ernst geglaubt, dass die uns da oben auf Mission schicken, ohne uns zu zeigen, wie wir unsere unerwünschten Spuren beseitigen können?“ Sirup klang ziemlich stolz, während er schon wieder von den Plätzchen naschte. Sein Sauber-Zauber hatte einen großen Mehlfleck auf seiner Wange übersehen der nun beim Kauen fröhlich auf und ab zutanzen schien.

„Du hast da was übersehen“, meinte Robert und trat näher. Wieder hatte er diesen Geruch von Weihnachtsgewürzen in der Nase, der aber irgendwie anders war, als das was sie beim Backen verursacht hatten. Vorsichtig wischte er das Mehl weg und vergaß dabei einen momentlang wen oder was er da eigentlich vor sich hatte. Seine Augen klebten förmlich an Sirups Mund, der sich verlockend bewegte, und bevor er es sich versah, hatte er seine eigenen Lippen auf dessen gedrückt. Es war nur ein leichter kurzer Kuss, doch er machte Robert ganz schwummrig und als er endlich bemerkte, was er da tat, trat er peinlich berührt einen großen Schritt zurück. Oh Gott, er hatte einen Engel geküsst, gleich würde ihn der Blitz erschlagen. Jetzt, auf der Stelle.
Doch nichts passierte.

Sirup schien das ganze auch überhaupt nicht zu stören. Er verhielt sich, als wäre nichts gewesen. „Also, dann bin ich hier wohl fertig“, meinte er mit schon wieder vollem Mund und sah sich zu Robert um.
Der bekam plötzlich ein ganz mulmiges Gefühl im Bauch, denn er hatte ein paar wirklich schöne Stunden mit Sirup gehabt und dabei hatte er vollkommen aus den Augen verloren, dass dieser ja auch wieder verschwinden würde, sobald er erledigt hatte, wozu er auch immer hergeschickt wurden war. „Wirst du mal wieder kommen?“, rutschte es Robert heraus, bevor er darüber nachdenken konnte.

Wiederkommen? Sirup guckte verwirrt. Davon hatte im Arbeitsvertrag nichts gestanden. „Ich glaub’s nicht. Mein Auftrag ist schließlich erledigt, denke ich.“ Das helle Licht erschien wieder und kurz darauf hatte Sirup seine kleine Gestalt mit den Flügeln zurück. „Machst du mir das Fenster auf?“, bat er ein wenig verlegen, denn dass hätte er auch selbst machen können, als er eben noch in seiner großen Form gewesen war.

„Klar.“ Robert tat worum Sirup ihn gebeten hatte und trat dann beiseite. Am besten war es wohl, wenn er gleich ins Wohnzimmer ging und nicht zusah, wie der Engel ohne sich umzusehen wegflatterte. Irgendwie schien die gute Laune von vor ein paar Minuten vollkommen verraucht. Das war nun wirklich nicht fair.

„Dann mach ich mich mal auf den Weg. Und?“
Robert sah verwirrt auf. „Was, und?“
„Na, hat’s geklappt? Hab ich vorweihnachtliche Stimmung verbreitet?“, wollte Sirup wissen und Robert nickte. Zumindest für ein paar Stunden, dachte er für sich und als er das ehrliche Strahlen in Sirups Gesicht sah, wusste er, dass es auch besser war, diesen letzten Gedanken nicht laut auszusprechen. Bei all seiner ruppigen Art war Sirup eben doch ein unschuldiger kleiner Engel.

Ein tollpatschiger Kuss auf seine Wange holte Robert in die Gegenwart zurück. „Wofür war das?“, fragte er irritiert.
„Na, ihr Menschen sagt doch so auf Wiedersehen, oder?“, fragte Sirup zurück und wurde nun doch ein wenig unsicher. Er hätte bei dem Kurs für menschliches Verhalten wohl doch besser aufpassen sollen. Warum Robert seinen Mund vorhin auf seinen eigenen gedrückt hatte, hatte er auch nicht ganz verstanden. Das musste er unbedingt mal bei den anderen nachfragen.

Robert nickte nur, denn er glaubte nicht, dass es jetzt sinnvoll wäre, das mit dem Abschied näher zu erläutern. „Ja, so sagt man auf Wiedersehen.“ Er drückte Sirup seinerseits noch mal einen Kuss auf die Wange und dann verschwand sein Engel in der Dunkelheit. Nur sein Geruch blieb zurück. Robert schloss das Fenster und ging wieder ins Wohnzimmer. Da waren die Adventskerzen mittlerweile fast herunter gebrannt. Vielleicht sollte er einfach schlafen gehen.

*

Die ganze Woche über war Robert deprimiert gewesen und seine Arbeit hatte er eher automatisch erledigt. Mit seinen Gedanken war er die ganze Zeit bei Sirup gewesen. Ob alle Engel so eigenartige Namen hatten?

Heute war der 3. Advent und er saß wieder auf dem Sofa und futterte gedankenverloren die Plätzchen, von denen er einfach nicht die Finger lassen konnte. Nebenbei ließ er sich von der Flimmerkiste berieseln. Er hatte keine Ahnung worum es in dem Film, der schon seit einer ganzen Weile lief, überhaupt ging.

Das Klingeln an der Wohnungstür ließ ihn aufschrecken. Wer wollte denn an einem Sonntagspätnachmittag bei einem solch grauslichen Wetter zu ihm? Erwarten tat er jedenfalls niemanden. Als er in den Flur kam, klingelte es ein zweites Mal und nun klopfte es auch noch an der Tür.

„Ich komme ja“, rief Robert genervt und riss seine Wohnungstür auf. Wer auch immer es wagte ihn in seinen depressiven Gedanken... Er stockte, denn vor ihm stand Sirup, mit einem Koffer in der Hand und nass vom Regen.
„Sirup? Was tust du hier?“ Robert konnte es nicht fassen. Träumte er?
„Hey, wie es ausschaut, hab ich meinen Auftrag nicht ausreichend ausgeführt. Keine Ahnung was die wollen. Jedenfalls muss ich hier bleiben, bis das geklärt ist.“
Robert war einen momentlang sprachlos, dann: „Oh, ich schätze, dann ist es wohl besser du kommst rein und wärmst dich auf?“ Sein Blick war immer wieder suchend über den Körper seines Gastes gewandert und plötzlich fiel ihm auf, was ihn an dessen Erscheinung störte. „Wo ist eigentlich dein Heiligenschein?“
„Cool, was? Das lästige Teil haben sie verschwinden lassen und gesagt, dass er dann wieder auftaucht, wenn meine Aufgabe erledigt ist. Also wenn du da oben was leuchten siehst, dann kann ich diesmal sicher sein.“
„Also, wenn du länger bleibst, müssen wir aber eines dringend ändern.“
„Was denn?“
„Deinen Namen.“ Robert grinste einen ziemlich verständnislos guckenden Sirup breit an und drückte die Wohnungstür ins Schloss. Vielleicht würde die nächste Zeit ja doch ganz lustig.

Ende
Aktualisiert: 09/01/11
Veröffentlicht: 19/04/09
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waidgnom am 27/05/09 20:13
Och, die Geschichte ist sooo Süß.Ich will auch so einen Engel haben und ich würde auch gut auf ihn aufpassen.Besonders gut finde ich den Namen Sirup und das er so tollpatschig ist.Er ist einfach zum knuddeln.Allerdings fand ich die Geschichte zu kurz.Immer wenn es am schönsten ist hört ihr auf zu schreiben.*manno*

Antwort des Autors split (27/05/09 20:46):
deiner letzter satz kommt mir irgendwie bekannt vor *kicher* aber zu deinem trost: auf meiner festplatte schwirrt der beginn einer fortsetzung rum... kann sich nur noch um jahre handeln.
Kapitel 1
Schmetterling am 26/09/09 21:02
Hallo Split!

Roberts Gesichtsaudruck hätte ich gerne gesehen, als er Sirup entdeckt hat! Einen Engel trifft man schließlich nicht alle Tage in seiner Wohnung - und schon gar nicht einen soo süßen! Allerdings finde ich es merkwürdig, dass er nach eigener Aussage keine Plätzchen backen kann - wo er doch "Sirup" heißt. Oder ist das sein Spitzname, weil er so gerne nascht? *g*
Besonders gut gefällt mir seine beschützenswerte, tolpatschige Art. Auch finde ich den Vergleich mit der "Backzutatenabteilung des nächsten Supermarkts" sehr originell. So etwas muss einem erst einmal einfallen!

Wie ich gelesen habe, soll es auch irgendwann eine Fortsetzung geben - darauf freue ich mich schon!

Liebe Grüße
Schmetterling

P.S. Ich hoffe, du bist von Florenz heil zu Hause angekommen und hattest trotz des furchtbar hinterhältigen und gemeinen Diebstahls einen angenehmen Aufenthalt, bei denen du deine Sprachkenntnisse auch ohne Wörterbuch vertiefen/erweitern konntest...
Und naja... ich kann ja auch Italienisch... falls du einmal eine Frage haben solltest, kannst du sie mir gerne per E-Mail stellen.

Antwort des Autors split (26/09/09 21:54):
Hallo Schmetterlig (*quietsch* der Name is so cool)
danke für dein liebes Review. Ich finde Sirup auch einfach zu süß *drops*... das ist einfach sein richtiger Name, das hat nix mit seinen Fähigkeiten zu tun.
Fortsetzung... eieieiei, da erinnerst du mich an was *rumkram*... mal sehen, obs in diesem Jahr klappt *drops*
Ja, ansonsten war der Aufenthalt einfach nur geil und sehr empfehlenswert.
Auf das Italienisch komme ich evtl. mal zurück wobei ich vor der Reise überhaupt kein Italienisch konnte. Das war ein absoluter Anfängerkurs *g*
Liebe Grüße
dat split
Kapitel 1
dilis am 15/10/09 15:10
so einen engel wünsche ich mir auch. eine wunderschöne weihnachtsgeschichte.
Kapitel 1
cole_el_diabolos am 14/05/12 15:33
Die Geschichte ist echt süß.
Ich hoffe das es nie wieder komisch über Sirups(was für ein Name übrigens - so cool) Kopf leuchtet.
Vielleicht hatte der Himmel ja ein einsehen. *grins*
Sehr cool auch das mit den E-Mails.

War richtig sweet. Wüsste auch hier gerne ob es da noch weiter geht, ob du dir halt was überlegt hast.

lg cole
Kapitel 1
Witch23 am 30/07/12 15:02
Echt eine süße Geschichte. Lächelnd

Ist echt süß wie unwissend Sirup auf auf das ganze reagiert. Wäre Irgendwie interessant da ein paar Jahre Später zu zu lesen.



Antwort der Autors split (30-07-2012 16:14):
Hey Witch,

ich finde Sirup auch total süß und eine begonnene Fortsetzung flattert auf meinem Rechner auch schon rum... seit ein paar Jahren, aber ich hab keine Ahnung, was Sirup da anstellen soll -.-
Ich geb die Hoffnung net auf.
Danke fürs Rev

LG
dat split
Kapitel 1
HeisseZitrone am 04/12/13 15:41
Oh wow, die Geschichte war echt niedlich - vor allem, wie Sirup am Ende einfach überhaupt keinen Schimmer hat, was los ist Lächelnd
So, und jetzt auf zum zweiten Teil - der Adventskalender wartet Zwinkernd
Kapitel 1
Silberchen am 04/12/13 15:53
Zucker, reiner Zucker. *knusp*
Kannst Du mir auch mal so einen Engel schicken? Ich akzeptiere sogar Namen wie Bittermandelöl oder Hirschhornsalz!
Kapitel 1
aschenneller am 26/12/13 07:20
Tolle Geschichte!!! Beim Ende bin ich mir nicht so sicher! Ist das jetzt ein Happy End, oder geht Sirup doch wieder?? Unentschlossen
Ciao
Christina



Antwort der Autors split (26-12-2013 08:37):
Ui, schau mal in den diesjährigen Adventskalender. Dort findest du heraus, was noch mit Sirup passiert ^___^
Danke fürs Lesen und Kommentieren.
Kapitel 1
Aussehen wechseln!
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21/01/21 22:32
Knuddel! Knuddel! Alle ganz doll knuddel! Heute ist Weltknuddeltag! Knuddel! Knuddel!

Witch23
01/01/21 02:37
*Pfeif Zisch* Gutes neues Jahr wünsche ich euch allen

split
01/01/21 00:01
Frohes Neues *krach baller lärm*

split
24/12/20 23:24
Frohe Weihnachten

Niemue
24/12/20 12:29
Ich wünsche Euch allen schöne Feiertage, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr! :*

Witch23
24/12/20 11:02
Wünsche ich euch auch. Vor allem habt schöne Feiertage.

Yavia
24/12/20 10:48
Frohe Weihnachten euch allen!

Witch23
20/12/20 12:51
Einen schönen vierten Advent euch allen und hoffentlich bald wieder etwas entspanntere Tage

alyssia
14/12/20 07:20
Wir gehen in die zweite Runde meiner Weihnachtsgeschichte 'Kein Weihnachtszauber' einer Geschichte ohne Glitzer und Magie, denn was bleibt, wenn der Weihnachtszauber fehlt? Der Boden der Tatsachen

Witch23
19/11/20 14:34
damit wären er drei die etwas beigetragen haben bisher ^^

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